sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Das Neue Jahr……

begann erschreckend laut hier. Mit viel Getöse und eine Böllerei die an Detonationen erinnerte. Was soll ich sagen…… die Wände wackelten, der Hund sprang kopfüber in die Zimmerecke und klemmte zwischen Bett und Wand kopfüber fest.

Wir brauchten dann morgens, als endlich die Sonne aufging Ruhe.

Noch immer bin ich verkatert. Mir macht es mehr und mehr zu schaffen, wie sich Manche über jede Regel und Maßnahme hinwegsetzen. Ja, ich hätte es auch gerne wieder freier und mehr Kommunikation und Besuche. Ist halt so. Aber ich bin ja nicht alleine damit.

Was wird das Neue Jahr bringen? Neugierig sein, fällt mir zusehends schwerer. All die Jahre, wo man sich am Anfang des Jahres seine Wünsche und Träume ………..

Ach ja, – es ist ja gerade Sternschnuppenzeit. Da ist es wohl wichtig, dass die Träume und Wünsche wieder aufleben dürfen.

Ich schließe die Augen und stelle mir vor…………..

Nein, ich verrate es nicht. (Sonst gehen sie nicht in Erfüllung)

Ich wünsche Allen, daß die Träume NIE verloren gehen.


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Zwischen den Jahren…..

gehe ich es gemütlich an.

Tigere mit meinem Hunde-Löwenmädel durch die Landschaft und lasse es mir gut gehen.

Wie komme ich nur auf Löwenmädel…….

Wenn sie so auf die Pirsch geht, sich anschleicht…… ach mit mir geht manchesmal die Fantasie auf Reise.

Inzwischen hat es leider geregnet und diese Grau-in-Grau-Suppe interessiert glaube nicht so sehr. Wir warten wieder auf Schnee und dann…… aber dann, gehen wir wieder auf leisen Sohlen auf  die Pirsch und jagen Schneeungeheuer, fangen Schneebälle und fetzen über die Wiesen und Felder. Naja, ich etwas gemütlicher….. Aber mit den Augen fetze ich mit.

Ja, und dann philosophiere ich über manches und jenes so zwischen den Jahren.

Was alles so „zwischen“ liegt. In der Redewedung und sinniere……..

Z.B. Höre ich auf alles zwischen den Zeilen verstehen zu wollen. Denn Interpretationen sind so vielfältig, daß ich meine, sie sind dann doch wieder mehr auf sich selbst bezogen. Ich frage inzwischen besser mal nach, wie meintest Du das? Und oft bestätigt sich mir dann das, was ich schon vermutete – daß ich mit meiner Interpretation etwas anderes meinte. Und schon ist Vieles geklärt. Überhaupt glaube ich, man muss sich schon sehr sehr gut kennen und dann hat man zwar eine Ahnung, was der Gegenüber meinen könnte und liegt auch öfter richtig. Aber sicher gehen, kann man eben nur mit nachfragen.

Ach – keine Ahnung, weshalb mich dieser Gedanke gerade zwischen den Jahren so umtreibt.

Aber es darf auch mal ein bisschen philosophisch sein, gell?


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Weihnachtszeit

Es ist Zeit, sagte meine „innere Stimme“ zu mir.

Wofür? fragte ich.

Zeit für Besinnung. Zeit für Neuanfänge. Zeit für Wunscherfüllung. Zeit für Vieles……

Wie? fragte ich.

Ganz einfach! Beginne.

Und Ja – Nun sitze ich hier vor meinem Blog und aktiviere ihn wieder.

Mit Beständigkeit, lächelt mir die Stimme freundlich zu.

Ja – flüstere ich zurück.

Bestimmt?

Bestimmt.

Und so kommt es: Ich melde mich zurück. Mein Erstes Weihnachten seit längerer Zeit, das ich bewusst genieße. Alleine. Mit mir……. Die schlimme Zeit der Trennung hinter mir. Und dort darf sie auch bleiben. Die Zeit Jetzt, darf sein. Und ein Blick nach Vorne mit Wünschen.

Mich hat dieses Weihnachten sehr berührt. Haben doch so manche Freunde, Nachbarn, Bekannte eine Kleinigkeit vorbeigebracht, weil sie wussten, daß ich dieses Jahr alleine feiern werde. Und Ja – ich mache mir ein Fest daraus. Ich bin alleine, aber nicht einsam. Ich habe Vieles gelernt, was für mich zuvor eher befremdlich klang. Das Alleine sein gehört dazu.

Eine Weihnachtssuppe köchelt in der Küche so vor sich hin. Der Duft lässt meine Nasenflügel tanzen. Mit meinem Hund war ich schön spazieren im Wald und als wir da so laufen, kam plötzlich die Sonne raus. Leider traf sie nur die Baumwipfel. Wir sind dann einfach noch ein wenig mit dem Auto spazierengefahren, weil die Landschaft so schön Wintermärchenhaft in der Sonne glänzte.

Und meinen Wunsch hier wieder zu schreiben, den erfülle ich mir selbst.


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In meinem Garten

So – nun steht dieses Prachtstück in meinem Garten. Zufrieden stehe ich davor, die Hände in die Hüften gestemmt und schmunzele.

Ja! Zufrieden.

Lange genug stand dieser Tisch im Abseits. Seine Geschichte kenne ich nicht. Aber er scheint schon allerhand miterlebt zu haben, bevor ich ihn in einer staubigen Abstellkammer kennengelernt habe. Irgendwann fand er aus dem dunklen Kellergewölbe ans Licht. Stand dann so zwei oder drei Jahre bei mir in einer Ecke. Hmmm…….

Schon länger dachte ich darüber nach…… dort im Garten soll sein Platz sein. Verwarf den Gedanken wieder und kramte ihn wieder aus. Ja – eines Tages war es dann soweit. Dem Gedanken folgten Taten. Schleifpapier, Pinsel und Lack. Husten und fegen, Pinselstriche und Zeit um zu trocknen.

Mein Schmuckstück hat seinen Platz gefunden. Endlich! Hurraaaaaa!

Und weil Gedanken leise wachsen……..

Ich krame……..

in meiner Gedankenkiste……….

und finde meine Geschichtenschublade……..

Meine Drachengeschichte hustet sich an die frische Luft.


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Schreiben ist mein Leben

In meiner Welt geschieht nichts Weltbewegendes. Zur Zeit jedenfalls. Was kann ich also berichten? Morgens die Hunderunde?

Mein Schreiben ist ungelenk geworden. Worte finden um die Sprachlosigkeit zu durchbrechen. Wie geht das doch gleich nochmal? Und doch ist da dieser Impuls………

Schreibe, schreibe , schreibe.

Schreibe und die Worte finden sich von alleine.

Schreibe von Begegnungen. Von den kleinen Momenten und Ja, auch von den Traurigkeiten des alleine seins. Andere sind auch alleine. Und tief in mir ist eine Sehnsucht. Schreibe….. flüstert mein Herz.

Meine Hände finden schon den Weg. Finden Buchstaben die zusammenfinden.

Und wunderbar! Das selbstentdecken dieser Impulse, welche tief von innen kommen. Sich wieder mehr selbst zu vertrauen, dass im Tun das Herz aufgeht und die Worte nach außen finden. Ganz von alleine……

Ja – Und das tun sie.

Schreiben ist wie atmen für mich. Atmen ist Leben. Und Ja – ich will wieder leben. Jede Faser meines Körpers durchlüften. Ja, auch durch die Hunderunde am Morgen.

So entsteht die Überschrift irgendwann und ganz automatisch. Inmitten des Beitrages, während des Schreibens.


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Was mich bewegt…..

… bewegt auch Andere

 

Xenia hat es so an sich, dass sie gerne schmust und sich für eine Weile ganz eng an mich schmiegen möchte. Dieses Ritual gönnen wir uns täglich. Meist Zuhause auf der Couch. Ein Blick und ich weiß, jetzt ist Schmusezeit. Sie schmiegt sich so eng an mich, dass kein Blatt Papier mehr dazwischen passt.

Nun waren wir aber unter einer Gruppe von Bekannten, zu einem Treffen verabredet. Jemand hielt gerade einen Vortrag als mich Xenia mit ihrem „ich-möchte-JETZT-schmusen-Blick“ ansah. Nun Ja – zugegeben, Frauchen war selbst sehr müde und das Zuhören war erschwert durch Außenlärm. Eine Couch gab es natürlich nicht, denn ich sass auf einem Stuhl und hatte plötzlich einen Schosshund. Tiefenentspannt und höchst zufrieden kuschelte sich Xenia auf meinem Schoss zurecht. Die Zuwendung selbst genießend, entspannte ich zusehends mit.

Ich bemerkte noch die Blicke meines Gegenübers. Blicke die mitgenossen……

Und später, als die Schmusestunde längst beendet war, sprach er mich lachend an:

„Ich wünsche mir eine Frau, die mich so liebt, wie Du deinen Hund.“

Seine Augen blitzten verschmitzt.

Ach – wünschen wir uns das nicht Alle? – dachte ich. Aber gesagt habe ich es nicht. Nur geschmunzelt.


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Glücksbereit

Schritt um Schritt
kommt Veränderung
Schritt um Schritt
ist jemand da Draußen

Und mit der Veränderung
werden wir uns irgendwann
begegnen oder wieder begegnen
denn die Welt ist rund

Für den Fall
Dass ich Dich
nicht gesehen habe
Wir sehen uns

Augenblick für Augenblick
kommt die Zeit
der Begegnung näher
zuerst als Wunsch

Sehnsucht reift
in der Stille
Schritt um Schritt
von innen nach außen

Die Angst sanft
beiseite schieben
oder mit ihr sein
Arm in Arm

Und dennoch
das Herz auf Empfang
Schritt um Schritt
durch die Angst

Vertrauen finden
Begegnung erleben
Glücksbereit
Schritt um Schritt.
© Martina Väth


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Humor

Nein, Schnee haben wir keinen. Es sind eher frühlingshafte 10° C da draußen. Aber momentan bin ich auf der Suche nach humorvollen Dingen. Da dachte ich: das passt!

„Humor hilft heilen“ – Nein, keine Sorge ich bin nicht krank.

Ich will nicht jammern, weil es hilft auch nicht weiter. Und wenn der Humor manchmal auch abhanden kommt, dann suche ich mich eben durch Fotos. Es sind nur so komische Verstimmungen, die mir scheint, gerade Vielerorts herumgeistern.

Hier versuche ich einen „guten Geist“ zu suchen……. Und Jaaaaaaaa! Hurraaaaaa!

Hier ist er. Mein Glücksbringerhund und Strahlemausfellnase. Und Jetzt gehen wir zusammen in die Sonne und lassen die Missstimmung schmelzen. Gell?


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Wiederentdecktes Neu beleben….

Hierzu zählen viele Dinge und nun fange ich an, eines um das andere hier aufzuzeigen. Wiederbelebt durch einen Gedankenanstoß. Ja, manchmal braucht es ein Außenblick um einen Innenblick zu schärfen. Einen Anruf anzunehmen und die darin enthaltene Botschaft umzusetzen.

Nach langem Rückzug klären sich die Dinge. Nach langem Schweigen finden sich wieder Töne, Worte, Hobbys, Arbeit, Leben. Ja, es hat sich Einiges getan im Rückzug. Neues Wiederentdecktes will sich zeigen.

Und Ja! So mache ich nun heute den Anfang mit einem wiederentdeckten Hobby. Ein kuschelweicher Winterpulli soll es werden, aus feinster Alpaka-Wolle. Ein kleiner Wolleaugenschmaus und Fingerschmeichel-Wohlfühlgarn. Wo(h)l(l)gefühl. Nein – Wollgefühl. Ich kann gar nicht mehr aufhören mit stricken. …

Und so sind gleich zwei, Nein DREI Wiederbelebungen im Spiel. Die Liebe zum Stricken und die Liebe zum Schreiben.

So kommt das Eine zu dem Anderen.

Und das Dritte?

Danke liebe Gudrun für deinen Anruf.