sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


Hinterlasse einen Kommentar

Komm Komma, oder doch OHNE?

Mir raucht der Kopf.

Komm Komma, komm.

Nein, bleib weg!

Wie einem so einer kleiner, schräger Strich einen Strich durch die Schreiblaune machen kann.

Komm Komma, komm!

Das kann doch nicht so schwer sein!

Ja, Ja – dann doch Ohne.

Oder besser mit???

Also echt! Das macht mich ganz verrückt.

Grummel…………


2 Kommentare

In meinem Garten

So – nun steht dieses Prachtstück in meinem Garten. Zufrieden stehe ich davor, die Hände in die Hüften gestemmt und schmunzele.

Ja! Zufrieden.

Lange genug stand dieser Tisch im Abseits. Seine Geschichte kenne ich nicht. Aber er scheint schon allerhand miterlebt zu haben, bevor ich ihn in einer staubigen Abstellkammer kennengelernt habe. Irgendwann fand er aus dem dunklen Kellergewölbe ans Licht. Stand dann so zwei oder drei Jahre bei mir in einer Ecke. Hmmm…….

Schon länger dachte ich darüber nach…… dort im Garten soll sein Platz sein. Verwarf den Gedanken wieder und kramte ihn wieder aus. Ja – eines Tages war es dann soweit. Dem Gedanken folgten Taten. Schleifpapier, Pinsel und Lack. Husten und fegen, Pinselstriche und Zeit um zu trocknen.

Mein Schmuckstück hat seinen Platz gefunden. Endlich! Hurraaaaaa!

Und weil Gedanken leise wachsen……..

Ich krame……..

in meiner Gedankenkiste……….

und finde meine Geschichtenschublade……..

Meine Drachengeschichte hustet sich an die frische Luft.


2 Kommentare

Schreiben ist mein Leben

In meiner Welt geschieht nichts Weltbewegendes. Zur Zeit jedenfalls. Was kann ich also berichten? Morgens die Hunderunde?

Mein Schreiben ist ungelenk geworden. Worte finden um die Sprachlosigkeit zu durchbrechen. Wie geht das doch gleich nochmal? Und doch ist da dieser Impuls………

Schreibe, schreibe , schreibe.

Schreibe und die Worte finden sich von alleine.

Schreibe von Begegnungen. Von den kleinen Momenten und Ja, auch von den Traurigkeiten des alleine seins. Andere sind auch alleine. Und tief in mir ist eine Sehnsucht. Schreibe….. flüstert mein Herz.

Meine Hände finden schon den Weg. Finden Buchstaben die zusammenfinden.

Und wunderbar! Das selbstentdecken dieser Impulse, welche tief von innen kommen. Sich wieder mehr selbst zu vertrauen, dass im Tun das Herz aufgeht und die Worte nach außen finden. Ganz von alleine……

Ja – Und das tun sie.

Schreiben ist wie atmen für mich. Atmen ist Leben. Und Ja – ich will wieder leben. Jede Faser meines Körpers durchlüften. Ja, auch durch die Hunderunde am Morgen.

So entsteht die Überschrift irgendwann und ganz automatisch. Inmitten des Beitrages, während des Schreibens.


Ein Kommentar

Was mich bewegt…..

… bewegt auch Andere

 

Xenia hat es so an sich, dass sie gerne schmust und sich für eine Weile ganz eng an mich schmiegen möchte. Dieses Ritual gönnen wir uns täglich. Meist Zuhause auf der Couch. Ein Blick und ich weiß, jetzt ist Schmusezeit. Sie schmiegt sich so eng an mich, dass kein Blatt Papier mehr dazwischen passt.

Nun waren wir aber unter einer Gruppe von Bekannten, zu einem Treffen verabredet. Jemand hielt gerade einen Vortrag als mich Xenia mit ihrem „ich-möchte-JETZT-schmusen-Blick“ ansah. Nun Ja – zugegeben, Frauchen war selbst sehr müde und das Zuhören war erschwert durch Außenlärm. Eine Couch gab es natürlich nicht, denn ich sass auf einem Stuhl und hatte plötzlich einen Schosshund. Tiefenentspannt und höchst zufrieden kuschelte sich Xenia auf meinem Schoss zurecht. Die Zuwendung selbst genießend, entspannte ich zusehends mit.

Ich bemerkte noch die Blicke meines Gegenübers. Blicke die mitgenossen……

Und später, als die Schmusestunde längst beendet war, sprach er mich lachend an:

„Ich wünsche mir eine Frau, die mich so liebt, wie Du deinen Hund.“

Seine Augen blitzten verschmitzt.

Ach – wünschen wir uns das nicht Alle? – dachte ich. Aber gesagt habe ich es nicht. Nur geschmunzelt.


4 Kommentare

Glücksbereit

Schritt um Schritt
kommt Veränderung
Schritt um Schritt
ist jemand da Draußen

Und mit der Veränderung
werden wir uns irgendwann
begegnen oder wieder begegnen
denn die Welt ist rund

Für den Fall
Dass ich Dich
nicht gesehen habe
Wir sehen uns

Augenblick für Augenblick
kommt die Zeit
der Begegnung näher
zuerst als Wunsch

Sehnsucht reift
in der Stille
Schritt um Schritt
von innen nach außen

Die Angst sanft
beiseite schieben
oder mit ihr sein
Arm in Arm

Und dennoch
das Herz auf Empfang
Schritt um Schritt
durch die Angst

Vertrauen finden
Begegnung erleben
Glücksbereit
Schritt um Schritt.
© Martina Väth


Hinterlasse einen Kommentar

Humor

Nein, Schnee haben wir keinen. Es sind eher frühlingshafte 10° C da draußen. Aber momentan bin ich auf der Suche nach humorvollen Dingen. Da dachte ich: das passt!

„Humor hilft heilen“ – Nein, keine Sorge ich bin nicht krank.

Ich will nicht jammern, weil es hilft auch nicht weiter. Und wenn der Humor manchmal auch abhanden kommt, dann suche ich mich eben durch Fotos. Es sind nur so komische Verstimmungen, die mir scheint, gerade Vielerorts herumgeistern.

Hier versuche ich einen „guten Geist“ zu suchen……. Und Jaaaaaaaa! Hurraaaaaa!

Hier ist er. Mein Glücksbringerhund und Strahlemausfellnase. Und Jetzt gehen wir zusammen in die Sonne und lassen die Missstimmung schmelzen. Gell?


2 Kommentare

Wiederentdecktes Neu beleben….

Hierzu zählen viele Dinge und nun fange ich an, eines um das andere hier aufzuzeigen. Wiederbelebt durch einen Gedankenanstoß. Ja, manchmal braucht es ein Außenblick um einen Innenblick zu schärfen. Einen Anruf anzunehmen und die darin enthaltene Botschaft umzusetzen.

Nach langem Rückzug klären sich die Dinge. Nach langem Schweigen finden sich wieder Töne, Worte, Hobbys, Arbeit, Leben. Ja, es hat sich Einiges getan im Rückzug. Neues Wiederentdecktes will sich zeigen.

Und Ja! So mache ich nun heute den Anfang mit einem wiederentdeckten Hobby. Ein kuschelweicher Winterpulli soll es werden, aus feinster Alpaka-Wolle. Ein kleiner Wolleaugenschmaus und Fingerschmeichel-Wohlfühlgarn. Wo(h)l(l)gefühl. Nein – Wollgefühl. Ich kann gar nicht mehr aufhören mit stricken. …

Und so sind gleich zwei, Nein DREI Wiederbelebungen im Spiel. Die Liebe zum Stricken und die Liebe zum Schreiben.

So kommt das Eine zu dem Anderen.

Und das Dritte?

Danke liebe Gudrun für deinen Anruf.


Hinterlasse einen Kommentar

Über eine Begegnung

Heute Morgen hatte ich eine Begegnung außergewöhnlicher Art.

Es wummerte und rumorte oben am Berg. Der Berg ist eigentlich ein Hügel, aber für mich ist es ein Berg. Und dahinter liegt das Sondereinsatzkommando das sogenannte Ka-Es-Ka. Dort wummerte ein Hubschrauber. Und um es gleich vorweg zu sagen, mich nervt so ein Geräusch am Morgen, wenn ich mit meiner Hündin unterwegs bin.

Nun änderte ich also meine Runde, damit ich dem Wummern nicht zu Nahe kam. Doch da….. das Wummern erhob sich von seinem Platz und nahm die Gestalt eines riesigen Militärhubschraubers an. Es umkreiste den ganzen Berg und ja, kam dann auch auf Augenhöhe zu mir. Ich war sehr erschrocken, denn er war im Tiefflug und kreuzte meinen Weg in einer sehr geringen Distanz. Es ist einschüchternd. Es ist unglaublich tief und nahe. Es scheint mich ins Visier genommen zu haben……

Und da…… dort hinten kommen von der Seite gleich drei Hubschrauber. Etwas elegantere Teile. Sie nehmen Kurs auf den Hügel, woher der andere Wummerbrocken kam, der mich übrigens immer noch zu umkreisen scheint. Er fliegt seine Kreise weiter. Zum Schutz der anderen so vermute ich und vermutlich wollen sie wirklich sehen, was ich hier mache. Hey…. mit meinem Hund? Was werde ich wohl machen? Ich mache mir vor Angst beinahe ins Hemd, denn es ist sehr erschreckend. Ich suche den Baumrand als Schutz, gehe über eine Wiese und werde wieder und wieder umkreist. Jetzt in weiterem Abstand, aber tatsächlich ist mir gar nicht wohl. Ich will nur noch nach Hause. Weg von dem Wummer-Brummer.

Und da…. kommt mir eine Walkerin entgegen. Wir halten kurz und tauschen uns aus über die Bundeswehr und ihr tun. Siezen uns … bis ich nach meinem Namen gefragt werde und wir uns Wiedererkennen. Hey Steffi – Hey Martina! Wir waren doch mal Kolleginnen! Und nun? Wir werden uns treffen, demnächst. Ganz sicher!

Eine Umarmung zum Abschied und ein freudiges Herz.


2 Kommentare

Schreiben für ein Neues Vertrauen

img_1648Das Neue Jahr hat mit viel Unsicherheit begonnen. Doch was ist schon sicher? Ich blicke mich ängstlich um, noch nicht wieder angekommen in meinem Leben und doch ist es MEIN Leben.

Ich weiss nicht, ob ich nun geschieden bin oder noch nicht. Ein seltsamer Zustand. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen haben nun zum Glück endlich ein Ende genommen. Der Rest wird mir schriftlich mitgeteilt. Aber dies nur am Rande.

Alles um mich herum ist unsicher geworden und in mir ist es unruhig. Ein sicherer Anker ist mir das Schreiben. Das Vertrauen meiner Hündin an meiner Seite. Und da sind noch meine Freunde…… Und wenn ich genauer überlege, dann tauchen noch einige Dinge mehr auf, die mir Halt geben.

Schreibend gehe ich auf die Suche.

Zeile um Zeile.

Schritt für Schritt.

Und sichere meinen „Schreib-Anker“ in meinem Neuen Jahr. Ich versuche es…… wieder mehr von mir hören zu lassen. Am Schreib – Leben wieder teilzunehmen. Mir meinen Ankerplatz zu sichern und Bodenhaftung finden.

©Martina Väth


2 Kommentare

Leichtigkeit

P1130845

 

Leichtigkeit

Schaukeln möchte ich
wie ein Kind
mit einem Herzen voll Leichtigkeit
in den Himmel fliegen.

Die Sterne küssen
einen Salto über den Mond drehen
und in Pirouetten um den Saturn tanzen
eine Handvoll Sternenstaub pflücken.

Sanft wie eine Feder
über die Ozeane streifen
mit einer Hand in das Wasser tauchen
und die Delfine beim Singen berühren.

zurück in meinem Zuhause
erwachen mit einem Lächeln
den Bauch meines Hundemädels kitzeln
und doppelte Zufriedenheit finden.

© Martina Väth