sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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An meine Schwester

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Liebe Schwester Christine,

weisst Du noch? Als wir Kinder waren und uns stritten? Zusammen Musik hörten? Miteinander Tischtennis spielten?

weisst Du noch? als wir zusammen in einem Zimmer schliefen? Dem Mond durchs Dachfenster zuschauten? Schokolade voreinander versteckten?

weisst Du noch? als wir uns unsere ersten Lieben voreinander verheimlichten? Unsere Tagebücher tief im Schränkchen versteckten? Und langsam das Nest verließen?

weisst Du noch?

Heute habe ich Dich ein Stückchen getragen.

Zu deiner letzten Ruhestätte

Eine Buche…… Mein Lieblingsbaum…..

Ein Märchenwald, voll Licht und Rehe die den Weg kreuzen.

Meine Begleiterin war mit dabei….

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Aber das muss ich Dir nicht sagen. Du hast zugeschaut. Aus den Baumwipfeln oder aus den Wolken?

Wir haben Dich dort der Erde übergeben. Mit dem Wissen im Herzen…..

Du bist jetzt frei!

Deine Seele ist der Sonne entgegen gegangen.

Mit dem Bild eines Sonnenuntergangs und Freiheit die Du fühltest. Als Du mir das Bild vom Meer erzähltest, dem Du entgegen gingst……..

Da wusste ich, dass Du gehst – Für immer!

Ruhe in Frieden

Deine Schwester Martina ❤

 

 

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Wege aus der Depression

wenn mir das Herz bis zum Halse klopft
so ist da ein Zeichen von Leben
die Angst davor
die Angst darin
und durch die Angst
setze ich meinen Fuss am Morgen
neben die Bettkante
richte mich auf
und nehme die Lebenszeichen meines Herzens
Mit in den Tag.
©Martina Väth

An manchen Tagen fällt mir das neue Leben schwer. Ich hoffe, ich kann bald wieder fröhlich in die Welt blicken. Die vielen Geschenke des Lebens sehen und auch geniessen. Ich bin mir sicher, dass dies auch wieder kommen wird.

So wollte ich einmal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Bevor ich jetzt im Lieblingscafé meines Vertrauens ein Schlückchen Lebenselixier schlürfen gehe.

Bis bald.


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Mir selbst eine Freundin sein….

Kann ich das? Mir selbst eine Freundin sein? Wie geht das überhaupt?

Kann ich mich ganz auf mich verlassen? Mich selbst in die Arme schliessen und mir einen Weg aufzeichnen?

Mich trösten wenn ich Halt suche? Mir selbst meinen Schmerz und Kummer anvertrauen und sicher sein, dass ich einen Ausweg finde? Mich zu den richtigen Leute hin begebe? Mir von den richtigen Personen Rat und Schutz hole?

Mich selbst lenke, stütze und schütze – so wie ich das mit meiner besten Freundin tun würde?

Meine Zeit nutzen und mich selbst voran bringen? Schritt um Schritt? Mich selbst lenke? Mit meinem Vertrauen in Mich? Ist da genügend Gehör von mir? Meiner inneren Stimme vertrauend?

Wem sollte ich mehr vertrauen als mir Selbst?

Nur wenn ich mir selbst eine gute Freundin bin, kann ich mit mir zufrieden meine Zeit verbringen. Mich freuen und mich erfüllt fühlen. Glück aus mir Selbst empfinden. Und lächelnd mir im Spiegel begegnen.

Und sehe ich mich so wie mich meine Freunde sehen? Mit der selben Wertschätzung? Oder mache ich mich kleiner???

Ich werde einmal mehr meinen Freunden zuhören. Damit ich etwas mehr über mich erfahre…….


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Sonntagsgegrüssel…

So – und keiner hat´s bemerkt 😉 oder? Hat Einer den Hundi auf den letzten beiden Fotos entdeckt? Oder habt ihr auf das leere Regal geschaut? 🙂

Also – den Schalk habe ich mir behalten. Immer wieder blitzt er durch…… und immer mehr.

 

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Ansonsten herbstelt es hier, wie überall wohl in Deutschland auch. Also nichts das jetzt wirklich erwähnenswert wäre. Es dröppelt so dahin. Und ich bin gerade viel beschäftigt mit der neuen Herausforderung klar zu kommen. Es wird….!

Einen Sonntagsgruß und ein paar wärmende Sonnenstrahlen

wünscht Mia


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Neue Farbe in meinem Heim

Veränderung finden in meinem Wohnzimmer statt.

Diese kleine Ecke kann ich schon mal zeigen.

Einmal mit……. 🙂

 

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einmal ohne 😉

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Die Handyfotos taugen leider nicht so sehr. Den anderen Foto habe ich aber grade verlegt, oder er liegt unter den Plastikplanen des restlichen Raumes irgendwo versteckt. Denn die Farbe der Veränderung möchte auch noch an die anderen Wände des Raumes.

Ich bin beschäftigt …. unendlich beschäftigt. Um Gemütlichkeit zu schaffen…

 


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Was lerne ich daraus…… ?

…aus der Erfahrung die ich gerade mache?

Ziemlich viel, stelle ich fest.

Ich lerne z.B. wie ich ein Telefon umprogrammiere, weil die Basisstation nicht mehr da ist.

Ich lerne, mit wenig Möbeln eine heimelige Umgebung zu schaffen.

Ich lerne, manches anzunehmen und um Unterstützung zu bitten wo ich selbst nicht weiter weiss.

Ich lerne, es nicht mehr allen recht zu machen sondern mehr darauf zu achten was für mich jetzt wichtig ist.

Ich lerne, es gibt Dinge im Leben die man sich nicht vorstellen kann und doch finden sie statt.

Ich lerne, trotz vieler Verletzungen das Leben dennoch als lebenswert zu erachten. Und DAS ist wohl mein grösster Lernprozess.

Vor allem stelle ich fest: es ist immer jemand da, der einem auch gerne weiterhilft. Nur im Annehmen tue ich mich noch schwer. Um etwas zu bitten….. Ein nachbarschaftlicher Freund sagte zu mir: stelle Dir vor, Du könntest jemand unterstützen der sich in deiner Position befindet. Du würdest auch gerne helfen…….   Ja, Recht hat er. Und so fällt mir das „um-etwas-bitten“ und das auch anzunehmen doch etwas leichter.