sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


3 Kommentare

Neue Farbe in meinem Heim

Veränderung finden in meinem Wohnzimmer statt.

Diese kleine Ecke kann ich schon mal zeigen.

Einmal mit…….🙂

 

img_1453

einmal ohne😉

img_1476

Die Handyfotos taugen leider nicht so sehr. Den anderen Foto habe ich aber grade verlegt, oder er liegt unter den Plastikplanen des restlichen Raumes irgendwo versteckt. Denn die Farbe der Veränderung möchte auch noch an die anderen Wände des Raumes.

Ich bin beschäftigt …. unendlich beschäftigt. Um Gemütlichkeit zu schaffen…

 


6 Kommentare

Was lerne ich daraus…… ?

…aus der Erfahrung die ich gerade mache?

Ziemlich viel, stelle ich fest.

Ich lerne z.B. wie ich ein Telefon umprogrammiere, weil die Basisstation nicht mehr da ist.

Ich lerne, mit wenig Möbeln eine heimelige Umgebung zu schaffen.

Ich lerne, manches anzunehmen und um Unterstützung zu bitten wo ich selbst nicht weiter weiss.

Ich lerne, es nicht mehr allen recht zu machen sondern mehr darauf zu achten was für mich jetzt wichtig ist.

Ich lerne, es gibt Dinge im Leben die man sich nicht vorstellen kann und doch finden sie statt.

Ich lerne, trotz vieler Verletzungen das Leben dennoch als lebenswert zu erachten. Und DAS ist wohl mein grösster Lernprozess.

Vor allem stelle ich fest: es ist immer jemand da, der einem auch gerne weiterhilft. Nur im Annehmen tue ich mich noch schwer. Um etwas zu bitten….. Ein nachbarschaftlicher Freund sagte zu mir: stelle Dir vor, Du könntest jemand unterstützen der sich in deiner Position befindet. Du würdest auch gerne helfen…….   Ja, Recht hat er. Und so fällt mir das „um-etwas-bitten“ und das auch anzunehmen doch etwas leichter.


4 Kommentare

Lebenslinien

img_1421

Nun möchte ich mich hier wieder melden…… mit den Dingen die mein Leben bereichern, mir wichtig sind bzw. die mich weiterführen. Dieses Bild als Symbol nutzend. Aus der Mitte gerückt und doch näher bei mir. Und auch wieder näher am Auge des Betrachters gerückt.

Sehr viel ist im letzten Jahr passiert und es fällt mir schwer darüber zu berichten. Deshalb nun in der Kürze.

Seit Anfang September bin ich nun alleine. Der Auszug einer großen Liebe ist zu Ende gegangen. Zu viele Verletzungen sind geschehen. Die Veränderungen nun anzunehmen, bedeutet eine große Herausforderung an das Leben. An der ich manchmal verzweifeln möchte. Doch deshalb steht nun das Herz dieses Bildes näher bei mir.

Weil nun auch das Schreiben ein Herzstück von mir ist, rücke ich es wieder näher heran. Näher an meine Leserschaft und v.a. näher zu mir. Es ist das Schreiben, dass mich zu mir führt. Es ist DAS was mich mein Leben lang begleitet, mich stützt und führt. So auch Jetzt in diesem Moment während ich hier sitze und diese Zeilen verfasse.

Worte……. nichts als Worte, könnte man sagen! Doch für mich ist die Bedeutung des Schreibens und des Lesens Mehr……. Es ist der Ausdruck meines Herzens. Dessen was mich bewegt und deshalb auch belebt. Deshalb schreibe ich. …

Lebenslinien.


Hinterlasse einen Kommentar

Pfingstnähstube….

….bei 4° C und Dauerregen, stöberte ich durch´s Internet, Haus und Stoffkiste.

Und siehe da! Heraus kam ….

P1020805

Ich glaube ich habe gefühlte 30 Jahre nicht mehr genäht….. oder so🙂

Die Nähmaschine musste erst entstaubt werden. Nachdem ich vor drei Jahren – oder so – schon einmal versucht hatte die Nähmaschine zu aktivieren, gab es erst mal eine kleine Explosion. Nahezu zu Tode erschrocken, riss ich den Stecker aus der Steckdose. Es stank angebruzzelt……

Nun denn: vermutlich war es eine Verpuffung – zwecks Verstaubung. Hüstel*  Also: zurück zum Anfang. Die Nähmaschine musste erst mal entstaubt werden, mittels Pinsel, Nähmaschine in allen möglichen Positionen ordentlich schütteln und zurechtruckeln……. Pusten! – an den Stellen wo kein Pinsel hinkommt………

Nun – was dabei herausgekommen ist, macht mich stolz! Megastolz!

Seit 1 1/2 Jahren mache ich Yoga. Was also liegt näher, als sich ein bequemes Kissen zur Muskelkaterunterstützung zu basteln?😉

P1020784    P1020786P1020788

Das Inlet zuerst….. und empfohlen, zwecks pieksen des Dinkelspreu. Den Reissverschluß hatte ich leider nicht parat, so entschied ich mich für einen Klettverschluß.

Für das Obermaterial fand ich dieses Gardinen-Stöffchen …..

Zuschneiden – Bügeln – im Internet nachsehen, wie man ein eigenes Paspelband näht…..

 

Und so ging der Regentag dahin.

Mein Kissen stopfte ich vorerst mit Tüchern aus…… bevor ich mich jetzt auf den Weg zur Mühle mache und Dinkelspreu kaufe, möchte ich doch sehen wie sich das Handwerk gefüllt ansieht.

Und Probesitzen…… NEIN – davon gibt es kein Foto.


5 Kommentare

Ein Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben,

so lange habe ich nichts geschrieben. Ich wollte im Ablöseprozess einer so langjährigen Ehe nicht allzuviel darüber schreiben. Die Unsicherheiten sind noch groß, werden aber weniger. Ängste tauchen auf, die ich zuvor nicht kannte. Wie damit umgehen?

Ich versuche darüber zu schreiben ohne den Weg ins Neue zu vergessen.

Nichts ist so wertvoll als das Leben an sich. Für Neues mich langsam öffnend möchte ich wieder in Kontakt kommen. Vor allem mit mir, mit meiner Fantasie, meinen Geschichten. Das Trennungstrauma verarbeiten….. warum nicht so? Vor allem der Hoffnung wegen um den Schritt in ein selbstbestimmteres Leben wagen.

Mir selbst Mut machen und manchmal auch Kraft von außen annehmen.

Neue Menschen sind in mein Leben getreten. Beziehungen entstehen wenn ich hinaus gehe. Noch habe ich mich viel Zuhause vergraben. Es wird sich ändern…. mit der Zeit.

Und heute gebe ich….

An die Nacht

Liebe Nacht

ich gebe Dir meine Angst

hülle mich ein in Zartheit

wissend dass mitten in der Nacht

schon ein neuer Tag beginnt.

©Martina Väth