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Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Wiederbelebung

Ausatmen – Einatmen im Wechsel. Das Verbrauchte abgeben – Neues hereinlassen. Gelebtes loslassen – Ungelebtes hereinlassen. Das Erinnern verwerten, als Lernprozess. So ungefähr.

Auf der Suche nach dem Sinn…….. Jeder Atemzug macht Sinn. Versorgt den Körper und Geist mit Sauerstoff. Leben. Jeder gelebte Erinnerungsfetzen……. Nichts festhalten, sondern loslassen um der Gesundheit willen. Lernen. Und weitergehen.

Die Lebensschule ist ein gewichtiger Ort. Wer denkt schon über den Atem nach? Geschieht es doch von selbst – normalerweise. Bewusstes Ausatmen, lange und ausgedehnt. PAUSE. Bis der Lufthunger von alleine kommt…… Und dann, bewusst und tief mit allen Facetten der Selbstwerdung, die frische Atemluft in alle Zellen des Körpers hereinlassen. Sich selbst neu beleben. Mich selbst frisch atmen.

Meine persönliche Wiederbelebung – Schreiben. Schreiben ist für mich wie atmen. Ein Stück Sicherheit in mir, trotz unruhigen Zeiten – noch immer. Während ich die Unsicherheit nicht abstellen kann, kann ich doch mit Sicherheit atmen. Worte atmen. Den Schreibseelenhunger mit einem Buchstabensüppchen beleben. Mich Wiederbeleben.

©Martina Väth

 


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Musikgedanken….

Lebenstöne

Müde setzte ich mich ans Klavier. Im Dämmerlicht, die Noten im Herzen. Sie finden alleine ihren Weg. Es reicht die Berührung der Hände auf dem Tastenfeld, wie ich die Klaviatur heute nenne. Tastenfeld. Ein Raum der sich weitet unter meinen Händen. Meine Finger gestalten, kreieren einen eigenen Ausdruck.

Manchmal brauche ich keine Noten. Manchmal spiele ich frei. Töne, Melodien aus dem Herzen – die sich erst unter meinen Händen zu einem Ausdruck formieren. Ich staune…… lausche…. erwache. Kraft gewinnend. Eine Ressource die es zu nutzen gilt.

Wieder einmal mehr bemerke ich. Wenn ich mich ausdrücke, in welcher Form auch immer – finde ich Lebendigkeit.

© Martina Väth, Aphorismus


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Herbstspaziergedanken

Herbstwandern

in Gedanken versunken

im Blätterraschelgang.

P1010197Mystisches entsteht

träumt sich in Tagtraumgeträumel

P1010202Zart und verletzlich der Augenblick

das Gelb-grün-orange

Windstille

Ein Hauch –

leises Kling-Klang

im Blätterflug

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P1010203Goldgelber Regenwald –

Wenn der Sommer geht

fallen leise Blätter.

© Martina Väth


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Schlüsselgedanken…

Ich halte einen Schlüssel in meinen Händen und weiss um eine Schatztruhe dazu.

Die Truhe ist auch da, mit all meinem Wissen, Fähigkeiten, Kompetenzen darin. Und wo ist das Schlüsselloch?

Ich suche nach einem hellen Ort, wo ich besser sehen kann. Ein Staubtuch in der Hand……..

Hahtziiiiiiiiiiiiiiii, Hahtziiiiiiiiiiiii, Hahhhh…. Hahhhh…. Hahtziiiiiiiiiiiiii!! ©Martina Väth


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Die Hand ins Feuer legen…

für Andere als Rettergeist?

Wann ist es Zeit, die Hand zurückzuziehen? Spätestens dann, wenn Du bemerkst: Dass das Feuer gelegt wurde, zu dem Zwecke außen drumherum zu tanzen. Der Brandstifter mit lauernden Blicken nur wartet, bis die Helfer eintreffen und dann sein Hokus-Pokus-Spielchen abzieht. Dann beginnt der Hexenzauber. Oder der Tanz mit dem Feuer? Wer tanzt, wer wirft weiter brennbare Stöckchen? Wer will retten, wo es nichts zu retten gibt?

Lasse die Finger davon. Ziehe deine Hand zurück – die nur helfen wollte. Bewahre Dir deine Hand, um Dir selbst damit liebevoll zu begegnen. Verlasse den Brandherd und schütze Dich. Lasse brennen, helllodernd – die Illusion der Not.

© Martina Väth


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Theaterbühne Leben

Das Leben ist eine Bühne. Manch aufgeführtes Stück nur ein Kopfkino. Und das Drama inszeniert von Aufmerksamkeitsallüren. Gut – wenn das Drama schlecht gespielt wird. So kann der Betrachter den Witz besser erkennen. ©Martina Väth

Fazit: der Lebensbühne lächelnd begegnen und lernen was dieses zu bieten hat, ist den Humor in der Situation zu erkennen und herzhaft lachen.


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Kraftquellen….

…finden sich, wenn man am wenigsten damit rechnet.

So war ich unterwegs. Stets einen Fuß vor den anderen setzend in dieser berührenden Natur.

P1020956

Von einem Kirchlein wurde mir berichtet. Dort hinten irgendwo…. Und ja, ich war da hinten. Da stand ein Kirchlein.

Aber MEIN Kraftort war nicht dort.

Sondern hier:

P1020918

So setzte ich mich auf einen Stein und lauschte dem Tosen. Musik in meinen Ohren. Ein Klang, der mein Herz berührte. Und als ich wieder aufstand war Musik in meinem Inneren. Und auf meinen Lippen.

© Martina Väth

 


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Zurück …

…aus den Bergen und dem Blog.

Seit ich auch facebuch nutze, ist mir das bloggen etwas abhanden gekommen. Doch ist in mir der Wunsch, meinen Blog wieder mehr mit Leben zu füllen. Der Austausch ist mir wichtig und auch die Möglichkeit, meine Gedanken zu äußern. Einige Freundschaften sind darüber schon entstanden und das möchte ich gerne weiterpflegen. In welchen Zeitabständen ich dies tue, behalte ich mir noch vor. Doch bemerke ich, dass fb keine Alternative ist. Es geht zwar schneller und ich nutze es gerne weiterhin, doch der Austausch auf dem Blog ist mir mindestens so wichtig. Wenigstens eine Wochenpost nehme ich mir vor….. und vielleicht wird es ja von alleine mehr 🙂

Und so liegt mir diese Post am Herzen oder zu Füssen 🙂 und juckt mich in den Fingern, deshalb nun schreibe ich hier…….

P1020892 Angefüllt mit tausend Gedanken, Eindrücken, Ideen bin ich wieder Zuhause.  Diese Fülle, welche sich gerade in den kleinen Dingen verborgen hält, bis wir ihr Raum geben.

Tausend Gedanken wollen umgesetzt werden und ich bin froh um diese Wegbegrenzung, die auch meine Gedanken in einen Weg bahnt. Die Natur als Metapher nutzen, das ist mir schon oft gelungen. So weiss ich eine Möglichkeit, mich damit selbst zu lenken. Und ja – wenn es mir zu eng wird…. suche ich mir einfach ein neues Bild. 🙂

 

 

P1020864Die Freiheit meiner Hündin zum Beispiel. Sie darf sich frei bewegen und die Landschaft erkunden. Manchmal wünsche ich mir den Tatendrang meines Löwen-Terrier-Mädels. Die Begeisterung schaue ich mir ab….. Die Lebensfreude wirkt ansteckend, sowie die Neugierde.

Doch so interessant die Landschaft und Anderstierwelt dort für meine Hündin ist, so ist sie stets mit einem Auge oder Nasenflügel bei mir. Dieses Vertrauen meiner Hündin in mich, macht mich manchmal sprachlos.

 

 

P1020876

 

Von oben in die Weite blicken…. aus anderer Perspektive betrachtet, erscheint manches leichter, beschwingter, heiterer, selbstverständlich, ruhiger, bezwingbar. Und das was unbezwingbar scheint, lässt sich aus der Nähe betrachtet bezwingen, erklettern, ersteigen. Ach ja – die Berge und ihre Metapher welche dabei entstehen…..