sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Gefühle und Motivationen….

…sind unerlässlich für meine tägliche Arbeit.

Fehlt mir eine Komponente davon, ist der Tag irgendwie zwischen den Fingern zerieselt. Dann benötige ich etwas, das mich wieder ins Lot bringt. Aufpeppt. Kraftquellen zum Beispiel. Landschaften. Himmel. Geschichten.

Könnt ihr mir folgen?

Manchmal mache ich ein Spielchen daraus. Ich sammle Worte. Aufgeschnappte Worte, so wie heute: jonglieren, Mut, Schritt für Schritt, Wolkenberge, aufgetürmt, Angst, Catwalk, Festhalten, ohne, Glück, Torte, Herausforderung.

…und dann beginne ich zu spielen 🙂

Schritt für Schritt türmt sich die Angst auf zu Wolkenberge. Ohne Glück jongliere ich die Torte über den Catwalk. Festhalten. Mut ist eine Herausforderung.

Ich jongliere Mut. Torte, aufgetürmt wie Wolkenberge. Schritt für Schritt ohne Angst über den Catwalk. Eine Herausforderung. Glück festhalten.

Ohne Festhalten eine Herausforderung, den Catwalk Schritt für Schritt über den Wolkenberg zu jonglieren. Aufgetürmte Angst. Nur Mut zum Glück, Torte!

Ich jongliere die Angst über die Herausforderung Torte. Schritt für Schritt, aufgetürmter Mut. Wolkenberge halten am Catwalk fest, ohne Glück.

© Martina Väth

 


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Klangbrunnen… und wie´s richtig geht, wenn man´s kann.

Die Gudrun hat mich trotz ihrem fiesen Schnupfen und bei oberfiesem, mistigem Shit-Wetter am Samstag durch Leipziger Gassen geführt. 🙂 Schön war´s.

Wir hättens zwar auch gerne um mindestens 15°C wärmer gehabt, aber so haben wir ja nun auch eine Ausrede…. Zwecks kalter Hände und so … wollte es nicht so richtig flutschen.

Aber ich erklär das jetzt mal etwas genauer und hoffentlich zu unseren Gunsten. Also mitten in Leipzig in einer besonderen Passage der Altstadt, steht dieser Klangbrunnen. Einsam und verlassen stand er dort in der Kälte, bis wir zwei uns liebevoll ihm zuwendeten. Die Gudrun hat mir erzählt, man müsse ihn sanft streicheln oder so……

Also sanft waren wir bestimmt – gell Gudrun. Und wir bemühten uns echt….. P1150916Kluge Sprücheklopfer brachten uns aus dem Konzept. (Ausrede zwei 🙂  ) Wir rubbelten allein und zu zweit.

Ein bis drei Quietschtöne kamen auch dabei heraus… hmmm mmm!

Dann kam eine „echte Leiptzschgerin“ Frau vorbei und zeigte uns wie es gehen sollte – wollte. So müsse das Wasser aussehen. Ahaaaaa! P1150919

Gudrun prüfte die Schwingung und ich versuchte und versuchte die Schüssel zum kochen zu bringen. (Ausrede drei) Bestimmt war zu wenig Wasser drin…. hmmm mmm!

Und es funktioniert dann eben nur bei kleineren Händen oder so…… P1150920

So versuchte ich es mit Kraft. Dann mit Gefühl. Mit Schmeicheln und mit streicheln….. nüscht! Niente! Nix!

Ich redete mir selbst gut zu. Selbstverständlich unter dem strengen Blick der „Könner-Dame“. Dann bat ich sie, mir zu erklären…. Sie meinte, dass es nix werden würde und ich widersprach, weil ich´s können wollte 🙂  Aber da sagte sie in einem Ton, den ich gerne in die Worte packen würde, wenn ich es könnte….. „Nääää! – Dät würd NÜSCHT“!  – Und ihre Aussage ließen keine Zweifel zurück. Drehte sich um und ging.

Und wir… 😉  und 🙂  lachten uns piepelkrumm. An einer Tasse Kaffee wärmten wir uns dann die Hände und ließen Leiptzschger Dame, Brunnen und Klang in Leipzig zurück.

Tja – das erfordert einen weiteren Besuch. – Gell Gudrun!


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Andersfasten Woche Vier

Es ist mir eine grosse Bereicherung, das Andersfasten. Eine Erfahrung die während des Schreibens, manchmal buchstäblich unter meinen Fingern entsteht. Und so wird die nächste Woche in meiner Fastenreihe auch etwas mit „Schreiben“ zu haben.

Was liegt an? Die Buchmesse liegt an. Leipzig wartet. Gudrun wartet. Ich warte…….

Und weil ich hier so viel vom „Warten“ schreibe – bekommt das Wort an sich schon seine Bedeutung für meine neue Fastenwoche.

So werde ich es nennen:

Warten fasten

im Sinne von

Fasten, im Dinge auf die lange Bank schieben.

Manches das ich anstrebe, klappt nicht. Das ist normal und geht wohl Vielen von uns genauso.

Manches das ich machen könnte, entspricht so gar nicht mehr meinen Vorstellungen.

Und – Manches das ich gerne tun möchte, ist „warten“ nicht immer hilfreich.

Deshalb macht „Warten fasten“ hier an dieser Stelle einen großen Sinn.

Mein Fasten der letzten Woche und das „aktive Entspannungsprogramm“ treibt Blüten. Es ist erbaulich und meine Ideen sprudeln…..

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Eben genau diese Vielfalt ist es, die mich berührt und die aufblühen möchte.

So sitze ich inzwischen am Esstisch, um mich herum ca. 187 Zettel zu Häuflein sortiert. Kategorisierte Themen und doch alles miteinander im Kontext stehend. Die Buchmesse wartet. Die Möglichkeit für ein Gespräch nutzen – hier und dort. Der Kreativität sind im Umsetzen eines Projektes keine Grenzen gesetzt. Begrenzen ist dennoch wichtig. So sitze ich nun hier…. und glühe. Spontan entsteht so ein Gedicht.

Ideen treiben Blüten

So sitz´ ich hier und glühe
vor meinen Ideen und brüte
eine wundersame Blüte.

Und aller Ängste mühen
Was mir wohl blühet
Ob ich berühre – weichen

Mit Worten führen
Taten öffnen Türen
begegnen, berühren

Und ich erblühe
brüte und glühe
heiter berührt
**************************************
Wenn ein Zweifelsnager kommt?
Na Und?
Ideen treiben Blüten

©Martina Väth

 


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Buchmesse Neue Wege

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Das dritte Mal war ich nun schon auf der Leipziger Buchmesse. Jedesmal habe ich dazu gelernt. Jedes Mal gute Begegnungen erlebt. Jedes Mal bin ich einen kleinen oder größeren Schritt weiter gegangen. Dieses Mal ist es ein Großer.

Begegnungen mit Freunden und auch mit Neidern.

Es ist schwer, zumindest mir fällt es schwer – mit den neidvollen Personen umzugehen. Ich kann das nicht verstehen, vielleicht liegt es daran. Denn ich kann mich mitfreuen, mit dem Erfolg anderer. Der Neid ist eine negative Energie und entzieht Kraft. Nicht immer, allerdings die mir begegnet ist schon. So bedarf es dann guter Kraftressourcen und das Wissen um Kraftquellen, um sich wieder zu orten. In diesem Falle, mich wieder daran zu erinnern was Ich will.

Die Klarheit zurück erlangen: Da will ich hin. Dies sehe ich als mein Ziel. Die gestreuten Zweifel, einmal ausgesprochen und gehört – a b s c h ü t t e l n.

So hatte ich mich drei Tage lang auf der Buchmesse aufgehalten. Mich durchgefragt und Gespräche geführt. Ganz nebenbei das Jonglieren mit drei Bällen gelernt. Einige Autoren interviewt und Dies und Das erfragt, was mir wichtig war. Mit Verlegern und Verlagsbeauftragten geplaudert. Zwischen Lesungen und Gesprächen Kaffee getrunken oder frisch gepressten Orangensaft.

Am richtigen Ort zur rechten Zeit gewesen? Das glaube ich. Ich bin meiner Intuition gefolgt und habe mich davon leiten lassen. Eine gute Führung.

So habe ich mir Türen geöffnet…… Und Ja – nun gilt es auch hindurchzugehen. Neue Räume zu betreten.

Ich halte die Klinke in der Hand.


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Ein Weib unter Weibern

oder DAS WEIBERQUARTETT

umzingelt von Katzen schlief ich Tag Eins. Am Zweiten Tag schlich Penny von dannen, nach Nebenan. Und am Dritten Tag? Schlief ich allein. Die Cleo meinte wohl „ich schnarche zu laut“ oder einfach nur „den Fressnapf füllt sie eh nicht“. Stimmt! Wenn Weib Drei des Hauses mich nicht so liebevoll Futtermäßig versorgt hätte, wäre Weib Vier, ich, wahrscheinlich „ohne Essen“ ins Bett.

Drei Tage Buchmesse in Leipzig, eine liebe Freundin

  • Gemütlichkeit nach Messelauf
  • viel zu erzählen bis in die Puppen
  • wollige Schätze umgaben mich
  • auch Wortschätze
  • und Wertschätzendes

Und jetzt, trinke ich den letzten Teetropfen aus meine Reisekanne. Birne – Vanille mit Geschmack nach Freundschaft in Leipzig.

Danke liebe Gudrun. Es war so schön.


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Positive Energien

Frühlingsgedanken

Wiesenblumenglück

***** Ich bin auf der Suche*****

Es ist mir etwas davon abhanden gekommen. Und deshalb gehe ich hinaus – in meinen Frühlingsgarten, die Wiesenblumen suchen darin. Einen gelben Krokus habe ich bereits entdeckt von meinem Fenster aus. Ich denke da ist noch mehr…….

Ich bin dann mal auf der Suche

in meinem Garten,

nach meinem Frühlings-Wiesen-Blumen-Glück

Ausschau haltend

und meine Gedanken öffnen.

© Martina Väth


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Mein Büchermesseweg

So – nun ist es amtlich.

Lange habe ich darüber geredet, geschrieben und geträumt.

Manchesmal mich selbst dafür geohrfeigt, weil mir der Mut fehlte oder ich zu langsam war. Dann habe ich mich wieder getröstet und weiter geträumt. Bis ja – bis vor kurzem die Ideen dann aufs Papier hüpften. So bin ich von einer eigenartigen Unruhe erfasst. Ängstlich und mutig zugleich. Nicht wissend was daraus wird….. Doch ein Anfang ist gemacht. Und nun?

Gehe ich weiter. Einen Schritt um den anderen. So werde ich dieses Jahr die Buchmesse in Leipzig als „freie Autorin“ betreten. So steht es nun schwarz auf weiss auf dem Papier. So bin ich gemeldet bei den Ämtern. Und nun?

Es heißt Ärmel hochkrempeln. Die Schreib-Schuhe schnüren und los gehen – d.h. weiter gehen. Denn losgegangen bin ich schon lange.


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Neid

Neid – ist etwas das keiner mag. Weder aussenden noch erhalten. Und doch liegt er in der Luft, – wie Nebel. Die Sonne vermag ihn aufzulösen, den Nebel. Die Sonne der „Liebe zu den kleinen Dingen“.

Ich sitze hier und übe mich gegen Neider durchzusetzen. Mich nicht länger lähmen zu lassen von zähen Nebelgedanken. Ich fordere mich auf, zum Handeln. Schreibe! Täglich – Ja, ein Satz ist ein Satz und wenn er geschrieben wird – zeigt meine Geschichte Fortschritt.

So schreibe ich täglich mit der Sonne der Selbstanerkennung – durch den Nebel.

Und an manchen Sonnentagen, fallen die Worte wieder von alleine – aus den Tasten aufs Papier.


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Freiheiten

Sich aus gewissen Zwängen zu lösen, bedeutet eine größere Freiheit zu erlangen. Zur Freiheit gehört eine Portion Mut. Und Ja – auch eine Portion Selbstbewusstheit.Die wiederum erreicht man by Doing.

Dann tue ich mal. Step by step.

http://geschichtenhecke.wordpress.com/