sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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In meinem Garten

So – nun steht dieses Prachtstück in meinem Garten. Zufrieden stehe ich davor, die Hände in die Hüften gestemmt und schmunzele.

Ja! Zufrieden.

Lange genug stand dieser Tisch im Abseits. Seine Geschichte kenne ich nicht. Aber er scheint schon allerhand miterlebt zu haben, bevor ich ihn in einer staubigen Abstellkammer kennengelernt habe. Irgendwann fand er aus dem dunklen Kellergewölbe ans Licht. Stand dann so zwei oder drei Jahre bei mir in einer Ecke. Hmmm…….

Schon länger dachte ich darüber nach…… dort im Garten soll sein Platz sein. Verwarf den Gedanken wieder und kramte ihn wieder aus. Ja – eines Tages war es dann soweit. Dem Gedanken folgten Taten. Schleifpapier, Pinsel und Lack. Husten und fegen, Pinselstriche und Zeit um zu trocknen.

Mein Schmuckstück hat seinen Platz gefunden. Endlich! Hurraaaaaa!

Und weil Gedanken leise wachsen……..

Ich krame……..

in meiner Gedankenkiste……….

und finde meine Geschichtenschublade……..

Meine Drachengeschichte hustet sich an die frische Luft.


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Über das Finden….

…und Entdecken.

Tief in meinem Kästchen, in so einer versteckten Kellernische habe ich Schätze gefunden. Zeichnungen und Gedankengut. Erinnerungen an eine kreative Schaffenszeit. Vor ein paar Jahren hatte ich an einem kreativen Malkurs teilgenommen. Gemalte Märchen sind da entstanden. Am Ende sollten wir ein Feedback abgeben und ich konnte Nichts sagen. Stattdessen sind Töne aus meinem Mund gekommen. Meinen ganzen Mut musste ich aktivieren um mich irgendwie mitzuteilen. Ja, und dann sang ich……..

Ich weiss noch, dass ich vor Aufregung hyperventilierte. Ich zitterte am ganzen Körper und meine Hände kribbelten, aber ich sang.

Dieser Moment des mich Erinnerns weckt Freude und Entdeckergeist.

Ich kann nicht aufhören zu lächeln.


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Vom Finden und sich neu Erfinden

So wanderte ich mit meiner kleinen Begleiterin, wie immer am Morgen. Zur Türe hinaus. Den kleinen Fußweg entlang. Die Strasse überqueren und den Hang hinauf. Hinaus aus dem Dorf in dem lebe und hinein in die Natur. Von Ferne sehe ich etwas Buntes…….

Sicher ein Drachen….. denke ich und bin fasziniert von dem Bunten. Gemächlich schreite ich weiter. Den Hang im Blick. Das Bunte dort….. Vielleicht hat ein Kind, seinen Drachen liegen lassen. Mich wundert, dass es niemand anderes mitgenommen hat.

Das Leuchten im Gras. Die Wiese daneben. Abgefressen. Die Schafe waren gestern dort…….

Und heute, dieses Leuchten.

 

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Beim näher treten. Erfasst mich dieses Leuchten in meinem Inneren.

Mein Tuch! Es ist Meines.

Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich es verloren hatte!

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Einen ganzen Tag lag muss es dort gelegen haben und eine Nacht.

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Was hat dies mit sich neu Erfinden zu tun? Eine ganze Menge 🙂

Mich beschäftigen Gedanken über berufliches. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Potenziale…..

Wenn man nun Etwas findet, von dem man gar nicht wusste es verloren zu haben?

Wenn ich also Quasi……. Mich neu Erfinde? Mit meinen Fähigkeiten?

Metaphergedanken, aufgesammelt auf der Wiese.

 


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Kraftquellen….

…finden sich, wenn man am wenigsten damit rechnet.

So war ich unterwegs. Stets einen Fuß vor den anderen setzend in dieser berührenden Natur.

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Von einem Kirchlein wurde mir berichtet. Dort hinten irgendwo…. Und ja, ich war da hinten. Da stand ein Kirchlein.

Aber MEIN Kraftort war nicht dort.

Sondern hier:

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So setzte ich mich auf einen Stein und lauschte dem Tosen. Musik in meinen Ohren. Ein Klang, der mein Herz berührte. Und als ich wieder aufstand war Musik in meinem Inneren. Und auf meinen Lippen.

© Martina Väth

 


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Veränderungen….

ziehen Veränderungen an.

Mir ist derzeit nach klaren Linien. Nach Weite. Und nach Tiefe. Nach Klarheit.

Inwiefern sich dies noch in meinem äußeren Erscheinungsbild dieses Blogs äußert?

Ich lasse mich selbst überraschen. 🙂

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Veränderungen

Mut und Abwägen

„Was-ist-wenn“ Gedanken

Ängstlichkeit und Zaudern.

© Martina Väth

Und eine Karte, die mir in die Hände fällt  P1060428


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Wozu träumen?

Träume……  Meine Güte, was sind schon Träume! – Könnte man sagen.

Irgendwelche Hirngespinste? Unverarbeitete Impulse unterschiedlichster Art, welche wir in der Nacht aufarbeiten? Und was ist mit den Tagträumen? …..

Und wann gönne ich mir zu träumen?

Heute geniesse ich das aufwachen! Und sage es mit meinem persönlichen Aphorismus:

Träume sind dazu da um aufzuwachen.

© Martina Väth

…. in diesem Sinne. Habt eine gute Woche 🙂


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Andersfasten Woche Vier

Es ist mir eine grosse Bereicherung, das Andersfasten. Eine Erfahrung die während des Schreibens, manchmal buchstäblich unter meinen Fingern entsteht. Und so wird die nächste Woche in meiner Fastenreihe auch etwas mit „Schreiben“ zu haben.

Was liegt an? Die Buchmesse liegt an. Leipzig wartet. Gudrun wartet. Ich warte…….

Und weil ich hier so viel vom „Warten“ schreibe – bekommt das Wort an sich schon seine Bedeutung für meine neue Fastenwoche.

So werde ich es nennen:

Warten fasten

im Sinne von

Fasten, im Dinge auf die lange Bank schieben.

Manches das ich anstrebe, klappt nicht. Das ist normal und geht wohl Vielen von uns genauso.

Manches das ich machen könnte, entspricht so gar nicht mehr meinen Vorstellungen.

Und – Manches das ich gerne tun möchte, ist „warten“ nicht immer hilfreich.

Deshalb macht „Warten fasten“ hier an dieser Stelle einen großen Sinn.

Mein Fasten der letzten Woche und das „aktive Entspannungsprogramm“ treibt Blüten. Es ist erbaulich und meine Ideen sprudeln…..

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Eben genau diese Vielfalt ist es, die mich berührt und die aufblühen möchte.

So sitze ich inzwischen am Esstisch, um mich herum ca. 187 Zettel zu Häuflein sortiert. Kategorisierte Themen und doch alles miteinander im Kontext stehend. Die Buchmesse wartet. Die Möglichkeit für ein Gespräch nutzen – hier und dort. Der Kreativität sind im Umsetzen eines Projektes keine Grenzen gesetzt. Begrenzen ist dennoch wichtig. So sitze ich nun hier…. und glühe. Spontan entsteht so ein Gedicht.

Ideen treiben Blüten

So sitz´ ich hier und glühe
vor meinen Ideen und brüte
eine wundersame Blüte.

Und aller Ängste mühen
Was mir wohl blühet
Ob ich berühre – weichen

Mit Worten führen
Taten öffnen Türen
begegnen, berühren

Und ich erblühe
brüte und glühe
heiter berührt
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Wenn ein Zweifelsnager kommt?
Na Und?
Ideen treiben Blüten

©Martina Väth

 


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Bilder aus der Tiefe….

Geboren im Wasser, will der Fisch fliegen lernen…. P1150403 Der Prozess des malens, birgt eine Tiefe. Nie hätte ich geglaubt, dass ich einmal den Mut hätte, meine eigenen Bilder hier zu zeigen…… P1150416       P1150411

Längere Zeit war ich in der Versenkung. Viele Ideen tummeln sich dort. Durch das Malen steigen sie auf. Reifen und festigen sich. Gedanken, Farben, Bewegung nehmen Gestalt an und verdichten sich. Ich werde weiter malen……

©Martina Väth


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Kalte Füsse …

….sind, welch ein Wunder, während des malens herrlich warm geworden!

P1140956Plötzlich ist es da – beinahe aus heiterem Himmel. Die Sehnsucht nach Farbe. Den Pinsel in Farbe zu tauchen. Zu malen um des Malens willen. Ohne zu zögern und ohne vorher darüber nachzudenken. Einfach malen. Einfach Tun. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – ein Zitat von Erich Kästner und Paro Christine Bolam schreibt darüber. Paro durfte ich bei einem ihrer Workshops kennenlernen. Ihre Art, das „intuitive Malen“ zu vermitteln – entspricht ganz meinem Bedürfnis. Den Pinsel in Farbe zu tauchen und malen.

Einige Zeit malte ich im Verborgenen. Ich schämte mich über meinen bildlichen Ausdruck.

Bewertete dies mit „das will eh keiner sehen“  –  “ (und schlimmeres) “ … und versteckte meine Bilder im und auf dem Schrank. Und damit vor mir selbst. Nun, dachte ich. Ich könnte doch mal wieder bei Paro vorbeischauen, in ihrem schönen Blog herumstöbern. Wer mag, lest selbst.

Warum ich das malen wieder aufgriff. Es gibt mir einen Rahmen, zeigt mir meinen inneren Prozess, gibt mir Struktur, ist mir Wegbegleiter und eine ganz persönliche Art von Mediation. In diesem Falle schenkte es mir warme Füsse. Danke Paro, für Deine Ermutigungen.