sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Erinnern was mir am Herzen liegt….

Diese Überschrift kam mir in den Sinn, als ich über die fb Aktion, fünf Tage ältere Bilder zu posten, nachdachte.

Zuerst war da ein wenig Widerstand.

Dann interessierte es mich doch und ich began in Fotoalben zu blättern.

Plötzlich erfasste mich Entdeckergeist und ich ließ mich ein auf dieses Projekt. Begeisterstes suchen und finden entfachte sich bei mir.

Dabei fiel mir dieses Foto auf und es bekommt nun hier einen besonderen Platz. Denn der Platz an welchem dieses Bild entstand ist an sich schon ein Besonderer. Zumindest für mich.

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Wenn ich dieses Foto betrachte, so erlebe ich noch einmal den Ort an welchem es entstand. Ein Ort der mein Herz tief berührte. Musik….. ich sitze hier und lausche. Musik…. klassische Musik eines Streichorchesters und eine Akustik die mich verzaubert. Ein Ruhepol inmitten einer quirligen Stadt. Viele Touristen und lebhafte Strässchen. Eine Biegung weiter dieser Innenhof, der mich magisch anzog. Der mich wegzog von der Quirrelei und mir eine Seelenoase schenkte. Es ist der Innenhof der Musikakademie in Sienna (Toskana)

Wenn ich dieses Bild betrachte, so leuchtet mein Herz …. im selben Moment denke ich, (wer will sowas denn lesen, und wische den Gedanken beiseite) Ich will es lesen! Ich – und am meisten möchte ich mein Herz damit berühren – stets aufs Neue, damit ich es nie mehr vergesse – wie wichtig Musik in meinem Leben für mich ist. Wie sehr meine Musikerseele sich nach diesem Ausdruck der Musiksprache sehnt. Ein Geschenk an mich selbst. Das wieder mehr zu beleben was mir innewohnt. Raum zu geben und wachsen lassen. Es ist der Atem meiner innewohnenden Kraft und nicht kitschig. Und dieses Blog trägt den Namen dazu, diesen Impulsen mehr Raum einzuräumen.

So fand ich einen großen Schatz in der Aktion.


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Kraftquellen….

…finden sich, wenn man am wenigsten damit rechnet.

So war ich unterwegs. Stets einen Fuß vor den anderen setzend in dieser berührenden Natur.

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Von einem Kirchlein wurde mir berichtet. Dort hinten irgendwo…. Und ja, ich war da hinten. Da stand ein Kirchlein.

Aber MEIN Kraftort war nicht dort.

Sondern hier:

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So setzte ich mich auf einen Stein und lauschte dem Tosen. Musik in meinen Ohren. Ein Klang, der mein Herz berührte. Und als ich wieder aufstand war Musik in meinem Inneren. Und auf meinen Lippen.

© Martina Väth

 


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Zurück …

…aus den Bergen und dem Blog.

Seit ich auch facebuch nutze, ist mir das bloggen etwas abhanden gekommen. Doch ist in mir der Wunsch, meinen Blog wieder mehr mit Leben zu füllen. Der Austausch ist mir wichtig und auch die Möglichkeit, meine Gedanken zu äußern. Einige Freundschaften sind darüber schon entstanden und das möchte ich gerne weiterpflegen. In welchen Zeitabständen ich dies tue, behalte ich mir noch vor. Doch bemerke ich, dass fb keine Alternative ist. Es geht zwar schneller und ich nutze es gerne weiterhin, doch der Austausch auf dem Blog ist mir mindestens so wichtig. Wenigstens eine Wochenpost nehme ich mir vor….. und vielleicht wird es ja von alleine mehr 🙂

Und so liegt mir diese Post am Herzen oder zu Füssen 🙂 und juckt mich in den Fingern, deshalb nun schreibe ich hier…….

P1020892 Angefüllt mit tausend Gedanken, Eindrücken, Ideen bin ich wieder Zuhause.  Diese Fülle, welche sich gerade in den kleinen Dingen verborgen hält, bis wir ihr Raum geben.

Tausend Gedanken wollen umgesetzt werden und ich bin froh um diese Wegbegrenzung, die auch meine Gedanken in einen Weg bahnt. Die Natur als Metapher nutzen, das ist mir schon oft gelungen. So weiss ich eine Möglichkeit, mich damit selbst zu lenken. Und ja – wenn es mir zu eng wird…. suche ich mir einfach ein neues Bild. 🙂

 

 

P1020864Die Freiheit meiner Hündin zum Beispiel. Sie darf sich frei bewegen und die Landschaft erkunden. Manchmal wünsche ich mir den Tatendrang meines Löwen-Terrier-Mädels. Die Begeisterung schaue ich mir ab….. Die Lebensfreude wirkt ansteckend, sowie die Neugierde.

Doch so interessant die Landschaft und Anderstierwelt dort für meine Hündin ist, so ist sie stets mit einem Auge oder Nasenflügel bei mir. Dieses Vertrauen meiner Hündin in mich, macht mich manchmal sprachlos.

 

 

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Von oben in die Weite blicken…. aus anderer Perspektive betrachtet, erscheint manches leichter, beschwingter, heiterer, selbstverständlich, ruhiger, bezwingbar. Und das was unbezwingbar scheint, lässt sich aus der Nähe betrachtet bezwingen, erklettern, ersteigen. Ach ja – die Berge und ihre Metapher welche dabei entstehen…..

 

 

 

 

 


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Zwischenmeldung

Nein wir haben Weihnachten nicht verpennt,

…obwohl sich das dieses Jahr seeeehr angeboten hätte. Drei Tage Regen, doch der war draußen. Selbst das einzige Schneeflöckchen das ich hier in der Region finden konnte, hatte es sich hier bei uns gemütlich gemacht.

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Ja, Geschenke gab es auch. Ganz kleine nur.

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Und überhaupt haben wir viel geruht.

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Und nun sind alle Adventskalendertürchen weit offen. Ein paar restliche Plätzchen werden noch vernascht (sie werden Silvester nicht überleben) Und wir werden noch ein wenig ruhen.

Lieben Dank an alle lieben Mitleser. Für die lieben Wünsche, für´s lesen und kommentieren. Ich bin noch ein wenig auf Rückzug um aufzutanken.


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Novemberhimmel

Es ist eine wundervolle Winterstimmung draußen. Bei meinen jetzt morgentlichen Spaziergängen sehe ich die Sonne aufgehen. Eine Stimmung wie gemalt. Der erste Schnee, eine dünne Schicht. Schön pulverig. Nach den nächtlichen Minusgraden knirscht es unter meinen Schuhen. Meine kleine Begleiterin tollt ungestüm neben mir, vor mir auf den Wiesen und abgeernteten Feldern.

In solchen Momenten wünsche ich mir, ich könnte dies malen mit Farben in Aquarell. Doch liegt es mir nicht, die Beobachtungsgabe die für das zeichnen und malen notwendig ist. Die Augenaufmerksamkeit. Das fotografische Gedächtnis, das die Bilder festhält. Meine Ausdruckstärke liegt mehr im Verborgenen, im empfinden. Darüber zu schreiben lässt Bilder entstehen, ganz anderer Art. Wenn ich schreibe: Die Sonne küsst die Landschaft wach zum Beispiel…. und weckt die sanften Hügel des nördlichen Schwarzwaldes. Taucht in mir die Landschaft wieder auf während ich meine zweite Tasse Kaffe im Warmen geniesse. Und weiter schreibe…..

(c) Martina Väth – Auszug aus meinem Tagebuch


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Sie wird es freuen,

das Wahlergebnis. Die Iren, ein fröhliches und freundliches Völkchen, haben eine sehr wertschätzende Einstellung zu den Deutschen und Angelas Politik. Eine gewisse Dankbarkeit kam uns als Deutsche in Irland entgegen. Wenn wir in den B&B´s mit den Vermietern ins Gespräch kamen. Letzte Woche wurden wir noch bange danach gefragt, ob und wie man in Deutschland Angelas Politik sieht und wie wir dazu stehen. Nun werden sie sicherlich entspannt in die Landschaft blicken. Wobei „Entspannt“ kamen mir die Iren auch schon vor der Wahl vor.

Ein Blick über den Zaun. Traumhafte Kulissen für uns und mancherorts fehlte mir tatsächlich die Sprache. Die Landschaft hat mich sehr berührt.

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Ein irisches Sprichwort besagt: Ein Fremder ist ein Freund, dem man bislang noch nicht begegnet ist.

Es ist so! Das kann ich nur bestätigen. Wir haben Irland und seine Bewohner herzlich erlebt. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

Hier an dieser Mauer beginnt der Nationalpark Burren und die Cliffs von Moher. Burren, Mondlandschaft mit Grün dazwischen. Kilometerlange Steinmauern, skurril aufgetürmt.  An diesem Tag haben wir die Cliffs von der Ferne gesehen und uns auf die morgige Wanderung entlang des Abgrundes gefreut. Die Bilder muss ich hier von der Ferne verwenden, denn tags darauf war es „nebelnass“ und wir haben den Abgrund eher gerochen als gesehen. Unheimlich war es, in einen grauen Schlund zu sehen und das rauschen des Meeres zu hören. Keine Sorge, der Weg war gut gekennzeichnet.

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P1110190 Hier vereinigt sich die Natur in den Pflanzen aus arktischen Gebieten und dem Mittelmeerraum.

Und am Abend sitzen auch wir im verlängerten Wohnzimmer, pläuscheln hier und da mit den Einheimischen und anderen Umherreisenden wie wir es sind. Und fühlen uns herrlich wohl im sprichwörtlichen soeben begegneten Freund, den man bislang noch nicht kannte.

P1110339 Und anderntags zeige ich euch eine andere Region von unserer Reise.


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…unterwegs

Bei allen Wettern, ruhen wir inmitten von Tausendgrün. Ich kann mich gar nicht satt sehen. Auf der einen Seite Sonne. Auf der anderen Seite stürmt Nieselregen ans Fenster unseres Wintergartens. Und immer wieder kehrt der Regenbogen zurück. Ich sitze hier am westlichsten Punkt von Europa und Blicke auf die Bay. „komisch“, denke ich. „Hier, so mitten unter wilden Schafen zur Ruhe kommend. Gedanken über Dies und Das.  So denke ich an Gudrun, bei der vielen Wolle an den Schafen, wie könnte es anders sein und an das schreiben von Geschichten.“

Unterwegs zwischen Klippen und Meer, Moos und Gras, Ziegen und Schafen.


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Im Park gegenüber…

..saß er und fror sicherlich jämmerlich.

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Am Wochenende war ich in London unterwegs. Schön blau war der Himmel. Kaltes Mützenwetter. Winterstiefel und Handschuhe waren nötig.

Mit wundervollen Erlebnissen bepackt komme ich langsam wieder in meinen Vier Wänden an. Ich lausche den Klängen nach, die noch ganz präsent sind.

Da ist zum Einen die Stille der Parks. Die quirlige Lebendigkeit des Piccadilly Circus…..

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Auch in der Stadt wird auf den Sommer sehnsüchtig gewartet…

Als absolutes Highlight ergatterte der Gatte noch zwei Restkarten hier….

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Und es klingt in mir nach…….


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Er war da…..

Mister Frühling, willkommen! Ich hatte Dich schon soooo sehr vermisst.

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Er könne nicht allzulange bleiben, meinte er und verschwand hinter einer grauen Wolke. Sein Lächeln blieb dabei zurück, denn er versprach wiederzukommen.

Frühlingstrunkenverliebt warte ich darauf dass er meine Wangen küsst. Morgen? Übermorgen?

(c) M. Väth