sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Humor

Nein, Schnee haben wir keinen. Es sind eher frühlingshafte 10° C da draußen. Aber momentan bin ich auf der Suche nach humorvollen Dingen. Da dachte ich: das passt!

„Humor hilft heilen“ – Nein, keine Sorge ich bin nicht krank.

Ich will nicht jammern, weil es hilft auch nicht weiter. Und wenn der Humor manchmal auch abhanden kommt, dann suche ich mich eben durch Fotos. Es sind nur so komische Verstimmungen, die mir scheint, gerade Vielerorts herumgeistern.

Hier versuche ich einen „guten Geist“ zu suchen……. Und Jaaaaaaaa! Hurraaaaaa!

Hier ist er. Mein Glücksbringerhund und Strahlemausfellnase. Und Jetzt gehen wir zusammen in die Sonne und lassen die Missstimmung schmelzen. Gell?


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Klangbrunnen… und wie´s richtig geht, wenn man´s kann.

Die Gudrun hat mich trotz ihrem fiesen Schnupfen und bei oberfiesem, mistigem Shit-Wetter am Samstag durch Leipziger Gassen geführt. 🙂 Schön war´s.

Wir hättens zwar auch gerne um mindestens 15°C wärmer gehabt, aber so haben wir ja nun auch eine Ausrede…. Zwecks kalter Hände und so … wollte es nicht so richtig flutschen.

Aber ich erklär das jetzt mal etwas genauer und hoffentlich zu unseren Gunsten. Also mitten in Leipzig in einer besonderen Passage der Altstadt, steht dieser Klangbrunnen. Einsam und verlassen stand er dort in der Kälte, bis wir zwei uns liebevoll ihm zuwendeten. Die Gudrun hat mir erzählt, man müsse ihn sanft streicheln oder so……

Also sanft waren wir bestimmt – gell Gudrun. Und wir bemühten uns echt….. P1150916Kluge Sprücheklopfer brachten uns aus dem Konzept. (Ausrede zwei 🙂  ) Wir rubbelten allein und zu zweit.

Ein bis drei Quietschtöne kamen auch dabei heraus… hmmm mmm!

Dann kam eine „echte Leiptzschgerin“ Frau vorbei und zeigte uns wie es gehen sollte – wollte. So müsse das Wasser aussehen. Ahaaaaa! P1150919

Gudrun prüfte die Schwingung und ich versuchte und versuchte die Schüssel zum kochen zu bringen. (Ausrede drei) Bestimmt war zu wenig Wasser drin…. hmmm mmm!

Und es funktioniert dann eben nur bei kleineren Händen oder so…… P1150920

So versuchte ich es mit Kraft. Dann mit Gefühl. Mit Schmeicheln und mit streicheln….. nüscht! Niente! Nix!

Ich redete mir selbst gut zu. Selbstverständlich unter dem strengen Blick der „Könner-Dame“. Dann bat ich sie, mir zu erklären…. Sie meinte, dass es nix werden würde und ich widersprach, weil ich´s können wollte 🙂  Aber da sagte sie in einem Ton, den ich gerne in die Worte packen würde, wenn ich es könnte….. „Nääää! – Dät würd NÜSCHT“!  – Und ihre Aussage ließen keine Zweifel zurück. Drehte sich um und ging.

Und wir… 😉  und 🙂  lachten uns piepelkrumm. An einer Tasse Kaffee wärmten wir uns dann die Hände und ließen Leiptzschger Dame, Brunnen und Klang in Leipzig zurück.

Tja – das erfordert einen weiteren Besuch. – Gell Gudrun!


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Hasenholunder

Vor kurzem wollte ich noch rasch ein paar Holunderdolden schneide. So schnappte ich mir mein Hundemädel, eine Tüte und eine Schere, und ab ging es in die Büsche.

Auf der Rückseite eines Heckenweges, schön geschützt fand ich was ich suchte. Mein Hundemädel unten am Rand fröhlich schnuppernd und ich in angemessener Höhe auch 🙂

So standen wir auf der Wiese, welche die Hecken säumten am nahen Waldrand. Glücklich dass ich noch blühenden Holunder gefunden hatte. Ich streckte mich ganz weit nach oben, denn natürlich sind dort die schönsten Blüten und Duftigsten dazu. Es dauerte nicht lange und außerdem brauchte ich nur zwölf oder so.  Also reckte und streckte ich mich und mühte mich redlich ab. Xenia außer acht lassend.

Ein kurzes Innehalten…. ein suchender Blick… ein Fragezeichen im Blick…. „Xenia“???

Ich schaute mich suchend um, langsam in seichte Panik geratend.

Da – am Feldrand, ganz am Ende (wie kam sie nur so schnell dahin?) mit irgendeinem Tier. Ein Reh?? Ich rief und lockte, und mein braves Hundemädel schaute zu mir und rannte und brachte ihren neuen Kumpel gleich mit. Einen riesengroßen Feldhasen, in einem Abstand von zwei Meter, rannten sie parallel auf mich zu. Der Hase Panik im Blick und den Wald anvisierend – Ich denke: wieso schlägt der keinen Haken??? – und Xenia ganz stolz, als wollte sie sagen: „Guck Mal mein neuer Kumpel!!!! Schau mal, ich bin genauso schnell“ Dann rauschten zwei flotte Feger an mir vorbei…… und ab in den Wald.

Boahh! – Welch toller Braten! Einfach ab in den Wald?

Zum Glück kam mein Hundemädel, mich nach drei Minuten suchen, und so gab es ordentlich Leckerlies fürs wiederkommen. Und Leine!

Die Eine mit Wackelbeinen und die Andere mit ordentlich Adrenalin im Blut, machten wir uns auf den Heimweg.

Der Holundersirup sollte eigentlich ein Hasenetikett bekommen, denke ich – Oder?

Ach ja – der Topf steht noch in der Küche und wartet auf mich….


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Wer´s findet dem gehört´s

dachte sich wohl das Mädel. Jetzt schmollt sie im Flur. Wartet dass ich sie wieder hereinlasse.

Mädel: „Tja – dumm gelaufen. Ich bin ziemlich beleidigt. Aber satt!!

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dachte sich wohl mein Hundemädel. Jedenfalls hätte ich gerne mein Ei selbst ganz aufgegessen. Es war so wunderbar lauwarm, hartgekocht und in zwei Hälften geteilt. Lag appetitlich da und wartete auf mich. Auf meinem Teller.

Mädel: „Ich weiss gar nicht was Frauchen hat, ich hab ihr doch die Hälfte übrig gelassen. Teilen wollte ich, jawohl – das hab ich jetzt davon“! (**Schmoll**)


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Im Auge des Betrachters…

…findet manches Bewunderung. Scheußliches und Bewundernswertes.

Was nun wirklich scheußlich ist und was wundervoll?

Wer weiß das schon!

Ich finde auch Scheußliches bewundernswert. 🙂

Hierzu fällt mir eine Episode aus unserem ehemaligen Unterricht in der Kunststunde ein. Es ging um das therapeutische Urteilen eines Kunstwerkes. „Bemerkenswert“ lautete da die Antwort. Was so viel bedeutete wie: „es lässt sich nicht durchschauen, was du hier zeigen willst“- oder eben – „ich kann mit deinem Kunstwerk so gar nichts anfangen“. Ich weiß nicht warum mir gerade heute diese Episode einfällt. Wir hatten uns während der Ausbildung natürlich sehr den Spass gemacht, bei den angehenden Mittherapeutenschülern vorbeizuschlendern. Eingehend das entstanden Kunstwerk zu bestaunen und nicht ohne Schalk im Augenwinkel zu bemerken: B E M E R K E N S W E R T !!

Ach ja – Kann man nicht einfach mal ein Kunstwerk betrachten ohne zu werten?

Und wer legt überhaupt fest was Kunst ist?

Ich verschwinde jetzt mal in meinem Hobbykeller und schwinge den Pinsel und mische Farben. Lege einfach los! Egal ob es jemandem gefällt. Kreativität entsteht und wächst. Mit Farbe, mit Worten, mit Handwerkstechniken aller Art.

Ich bin dann mal kreativ! Jepp!!!!


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Wenn abends…

..mein Garten zum Leben erwacht! Sprich – die Schnecken über meine Blumenbeete herfallen und sich an den Blüten laben. Da solltet ihr mal sehen wie ich wütend mit der Mini-Harke hinterherhusche. Und immer satt eine oben drauf! Ich könnte es auch Aggressionsabbau nennen. Dabei habe ich gar keine Aggressionen tagsüber. Nur wenn die Schleimpiraten kommen, dann aber. Hack´und druff!!

Und jedesmal frage ich mich: WARUM FRESSEN SCHNECKEN EIGENTLICH NICHT EINFACH DAS GRAS? So könnte ich mir gleich das mähen sparen und die Piraterie hätte wenigstens einen Sinn. Das Ganze könnte ich jetzt endlos weiter spinnen. Wo bleiben eigentlich die Igel, die wie ich gehört habe doch so sehr auf Schnecken abfahren??? Warum lassen Diese wiederum sich lieber von Autos überfahren anstatt in meinem Garten für Entschleimung zu sorgen und überhaupt für meine abendlichen Wüterei, die dann nicht sein müsste.

Ich hab´s – die Autoindustrie trägt die Schuld für meinen Schneckenunmut, die Wirtschaft, die Politik……

Hach – ist das herrlich. So habe ich doch eine wunderbare Entschuldigung    FÜR MICH! 🙂


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Von Zeit zu Zeit…

…weiss ich nichts das ich euch mitteilen könnte.

Heute jedoch – vielleicht eine kleine Episode.

Ich war im Garten unterwegs und habe dem Gras beim wachsen zugesehen. Das geht im Moment wirklich, habe ich zumindest den Eindruck. Also ich steh´ da so vor meiner noch blattlosen Hecke aus Jasminbüschen und sehe das Mädchen aus der Nachbarschaft dort stehen. Ein kleiner Dialog entstand.

Hallo Sie, haben Sie vielleicht einen Hund?

Äh – Nein.

Oh Schade – Ich hätt´so gerne einen gestreichelt. Sind Sie neu hier?

Nein – ich wohne schon lange hier.

Ich habe Sie noch NIE gesehen.

Doch – ich kenne Dich.

Hmmmmm.

Ich habe mit Dir letztes Jahr schon öfter gesprochen. Erkennst Du mich nicht mehr? Und ging ganz nahe an die Büsche, damit mich die Kleene besser sehen kann.

Nee – bestimmt nicht. Ich kenne Sie nicht. Letztes Jahr ist ja auch schon soooo lange her.

(Bei mir fliegt die Zeit – ich glaub´ ich werd´ alt).


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Puuuuuust…..

….ich bin ein laues Lüftchen und unterstütze die Sonne, denn die schleckt nicht schnell genug. Außerdem jammerte sie etwas von „schwer verdaulich“ und „zuviel Eis im Bauch“.  Und deshalb helfe ich ihr  mit meinen sanftesten, wärmsten Puuuuuuuust  zu welchem ich imstande bin. Ich tue was ich kann, denn ich habe die Mia im Nacken. Ständig steht sie da. Linst hinten raus. Da steht sie schon wieder und sieht dem Schnee beim schmelzen zu. Wie er von den Dachplatten rutscht. Ich sehe sie lächeln….. und so sehe ich sie gerne, also puuuuuuuuste ich nochmal für sie und lass´ sie dabei nicht aus den Augen.  PUUUUUUST!

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Außerdem hat mich, glaube ich der Frühlingsvirus gepackt. …Und schwupps ist er zu mir rübergehüpft. Mich kribbelts in den Fingern und in der Nase auch. In Gedanken habe ich schon den Putzeimer in der Hand und äuge zu meinem Terrassenfenster rüber. Noch beherrsche ich mich, denn ich sitze noch vor meiner Tasse Kaffee. Aber nicht mehr lange…….


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von unterschiedlichen Problemchen…

…. tja, wenn Mann und Frau unterschiedlicher Meinung sind.

Es kristallisiert sich heraus:

Mein Mann sagt:

Hilfe, meine Frau redet nicht mit mir am Frühstückstisch. Mag mir nicht zuhören. Ich bin hellwach und mag mich über dies und das, über Gott und die Welt, die Nachrichten und meine Arbeit und überhaupt über so vieles mit meiner Frau unterhalten, während sie nur tröge in ihre Kaffetasse guckt und ihre Ruhe will.

Und ich sage:

Hilfe, mein Mann redet ohne Unertlass schon am Frühstückstisch auf mich ein, während ich ganz in Ruhe meinen Kaffee schlürfen will – mich absolut noch keine Außengedanken was angehen. Ich mag einfach in Ruhe und einem sehr mässigen Tempo in den Tag ankommen. Alles andere ist Stress – pur.


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Gedanken und so….

…zum Thema, schreiben.

„Kikerikiiiii“

„Goooock-gock-goooog“?

„Los komm schon – lass uns Eier legen, ausbrüten und so….“!

„Waaaas? -Jetzt? – Gleich?“

Zu Deutsch: Gacker nicht so viel – mach hinne, (oder Henne).

Der Ausblick ist gut – das Wetter passt – die Zeit ist geeignet – alle Zutaten sind beisammen. JETZT!