sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Trotzkopf und so….

Hilfe mein Hund macht was er will!

Immer wieder mal. Die Hundeschuletipps: „einfach mal ignorien“ ?!?!????

Also mein Hund hat damit kein Problem und kann sich seeeeehr gut alleine beschäftigen.

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Man sieht die Erde fliegen…… Ja – ein Terrierköpfle halt. UND wir haben am Samstag PRÜFUNG. Begleithundeprüfung!!!

Also entweder schaffen wir das….. oder wir werden wegen ungehörigen Benehmens des Platzes verwiesen.


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Klangbrunnen… und wie´s richtig geht, wenn man´s kann.

Die Gudrun hat mich trotz ihrem fiesen Schnupfen und bei oberfiesem, mistigem Shit-Wetter am Samstag durch Leipziger Gassen geführt. 🙂 Schön war´s.

Wir hättens zwar auch gerne um mindestens 15°C wärmer gehabt, aber so haben wir ja nun auch eine Ausrede…. Zwecks kalter Hände und so … wollte es nicht so richtig flutschen.

Aber ich erklär das jetzt mal etwas genauer und hoffentlich zu unseren Gunsten. Also mitten in Leipzig in einer besonderen Passage der Altstadt, steht dieser Klangbrunnen. Einsam und verlassen stand er dort in der Kälte, bis wir zwei uns liebevoll ihm zuwendeten. Die Gudrun hat mir erzählt, man müsse ihn sanft streicheln oder so……

Also sanft waren wir bestimmt – gell Gudrun. Und wir bemühten uns echt….. P1150916Kluge Sprücheklopfer brachten uns aus dem Konzept. (Ausrede zwei 🙂  ) Wir rubbelten allein und zu zweit.

Ein bis drei Quietschtöne kamen auch dabei heraus… hmmm mmm!

Dann kam eine „echte Leiptzschgerin“ Frau vorbei und zeigte uns wie es gehen sollte – wollte. So müsse das Wasser aussehen. Ahaaaaa! P1150919

Gudrun prüfte die Schwingung und ich versuchte und versuchte die Schüssel zum kochen zu bringen. (Ausrede drei) Bestimmt war zu wenig Wasser drin…. hmmm mmm!

Und es funktioniert dann eben nur bei kleineren Händen oder so…… P1150920

So versuchte ich es mit Kraft. Dann mit Gefühl. Mit Schmeicheln und mit streicheln….. nüscht! Niente! Nix!

Ich redete mir selbst gut zu. Selbstverständlich unter dem strengen Blick der „Könner-Dame“. Dann bat ich sie, mir zu erklären…. Sie meinte, dass es nix werden würde und ich widersprach, weil ich´s können wollte 🙂  Aber da sagte sie in einem Ton, den ich gerne in die Worte packen würde, wenn ich es könnte….. „Nääää! – Dät würd NÜSCHT“!  – Und ihre Aussage ließen keine Zweifel zurück. Drehte sich um und ging.

Und wir… 😉  und 🙂  lachten uns piepelkrumm. An einer Tasse Kaffee wärmten wir uns dann die Hände und ließen Leiptzschger Dame, Brunnen und Klang in Leipzig zurück.

Tja – das erfordert einen weiteren Besuch. – Gell Gudrun!


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Vom Sinn des Unsinns…

…möchte ich heute etwas berichten.

Morgens, wenn ich noch nicht ganz wach bin für meine Arbeit, dann stimme ich mich ein. Meist mit Tagebuch schreiben. Hier kommt so manches zu Wort und wäre zwar  auch für euch interessant, doch besser nicht. Es ist das Ungeklärte, das Unstrukturierte… Und genau das passiert dann: ich strukturiere mich über mein Tagebuch schreiben für den Tag.

Und oft ist mir dann noch die Leichtigkeit nicht greifbar. Dann schaukel ich meine Gedanken ein wenig, indem ich Unsinn schreibe.

Und da merke ich dann –

„Wie sinnig doch der Unsinn sein kann“ 🙂


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Schuhuuuuhe neue, brauche ich Frau

Bin ich der Meinung, denn eigentlich habe ich Keine……

So habe ich nun die ganz winterlichen gereinigt und in die Ecke geparkt um gleich heute morgen wieder welche davon vorzukramen. Bei 2° C und morgentlicher Hunderunde waren Sandalen doch noch zu früh 🙂

So kramte ich hier und dort ein wenig herum. Entdeckte dabei allerhand Schuhe von denen ich nichts mehr wusste….. Denn in meinem Kopf war dieser eine Gedanke „Ich brauche dringend neue Schuhe. Ich habe nichts passendes für die Füsse.“ Und wollte mich davon überzeugen.

Also klopfte ich den Staub von den Kellerschuhen, welche dort unten auf den Frühling/Sommer warteten und holte sie ans Licht. Sprich auf meine Terrasse. Ich staunte über die Reihe, die hier an meiner Hauswand entstand. So nach und nach wurde der Platz knapp. Hmmmmmmm.

Ich brauche trotzdem Schuhe und zwar N e u e.

Jetzt – Sofort – Dringend – Augenblicklich – Unentbehrlich.

Ich began zu putzen. Schucreme – irgend so ein Schaumzeugs das die Schuhe zum glänzen bringen soll, Imprägnierspray….

Und staunte eins ums andere Mal. Geschätzte fünfundzwanzig Paar Schuhe. Ja, da kann man gleich mal die Winterstiefel abziehen……

Und hmmmm – die Wanderschuhe sind ja auch nicht wirklich Schuhe – oder?

Die Sommerschläppchen – sagt ja schon das Wort, es sind Schläppchen – also auch keine Schuhe.

Was ist das denn? Turnschuhe, Sportschuhe – heißt zwar Schuh ist aber nicht für´s alltägliche herumwandeln so geeignet.

Also Zwischenbilanz…. Ich beginne zu zählen, wage es tatsächlich. Und zähle tatsächlich mit Schläppchen, Turnschuhen, Wanderstiefel, Winterdingens 42 Paar Schuhe!!!

Ohhaaa denke ich. “ Ich will neue Schuhe“!  Und räume und verschiebe meine Fußhabseligkeiten in die Sommerlager ein. Immerhin habe ich fünf Paar schon entsorgt. Ich beginne mit einem Ausschlußverfahren.

  • Winterschuhe sind Jetzt keine Schuhe
  • Sportschuhe auch nicht
  • Sandalen zählen nicht
  • Schläppchen sind definitiv Keinschuhe
  • ….und stelle fest

Trotz des überfüllten Schuhschrankes

Ich brauche DRINGENST neue Schuhe. Denn eigentlich habe ich Keine.


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Wie Abhängig sind wir?

Gedanken über das Angepasstsein, als gesellschaftlich anerkannte Form im Miteinander, zwingen uns zeitweise in nichtgewollte Positionen. So lernen wir schon als kleine Kinder, was es heißt sich anzupassen. Es wird mit Lob, Anerkennung und Lächeln quittiert – wenn´s gefällt. Und wenn es nicht gefällt mit Ignoranz, Aberkennung von Leistung und/oder grimmigem Blick. Vielleicht auch mit belächeln. Schlimmstenfalls mit Entwertung. Auf „facebook“ gibt es den gefällt-mir-Button und auch sonst möchte man ja eher „Gefallen erwecken“ als die Kehrseite davon.

Ich möchte schreiben. Natürlich möchte ich auch „Gefallen“. Doch was ist, wenn ich nicht „Gefalle“? Schreibe ich dann weiter?

Ich habe meinen eigenen Stil. Wem´s gefällt – freut mich sehr. Wem´s nicht gefällt – nun denn. Lest selbst. Entscheidet selbst.

Oder ist es die Angepasstheit die entscheidet?


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Beim Barte des Propheten…

…oder lieber Ziegenbärte?

So genau weiss das doch keiner, wenn es darum geht um irgendwelche Bärte zu streiten.

Meist geht es auch gar nicht um den Bart selbst. Ob er nun Barbarossa gehörte oder einem anderen. Ob er wirklich rot war oder schon grau. Ob er ihn täglich pflegte oder pflegen ließ. Eines ist sicher. Auch er ließ Haare – ob vom Haupte oder vom Barte.

Nur eines ist sicher bei dem Thema Bärte. Ziegen haben welche, manche Frauen auch und Ja – vor allem Männer.

Darüber streiten lohnt sich nicht. 🙂


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Der Blues-Socken-Faden

Irgendwie hat mich der Herbstblues erwischt. Hinten am Kragen irgenwo.

So habe ich den Kopf ein wenig zwischen die Schultern gezogen. Und unten an meinen Füssen, besser gesagt an meinen Socken, zieht und rupft mein Hundemädel. Sie will ihr Opfer erlegen. Zwackt mir dabei in den Mittelzeh!! (sagt man so? Mittelzeh?)

Also ich erklär das mal besser. Es kam so…… Eines Tages war es meinem Hundemädel langweilig. Und weil es so fürchterlich laaaangweilig war, spielten wir ausziehen. Also zuerst die Socken etwas vorne angezupft und mit „zieh“ annimiert. Klappte super und weil es so gut klappte, bekam sie dafür auch ein Leckerli!  Und jetzt – hockt sie da, schüttelt meine Socke und blickt mich mit einem „na-hab-ich-das-nicht-toll-gemacht-Blick“ an. Und wo ist jetzt mein Leckerli? Und so finde ich wieder mein Lachen.

Also das müssen wir nochmal üben. Abends……. bevor ich ins Bett gehe, meine Süsse.

Ansonsten hocke ich grade hier und erledige meine „Steuer“. Ehrlich gesagt befinde ich mich grade in dem Status, wo ich den ganzen Mist an die Wand klatschen möchte. Leider wird es dadurch nicht schneller fertig. Sonst hätte ich das schon längst gemacht.

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Heute lasse ich mich noch ein wenig von meinem Mädel bespassen.

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Oh – da bringt sie ihn ja!! Den „Roten Faden“. Sie findet immer etwas. 😉


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Wenn abends…

..mein Garten zum Leben erwacht! Sprich – die Schnecken über meine Blumenbeete herfallen und sich an den Blüten laben. Da solltet ihr mal sehen wie ich wütend mit der Mini-Harke hinterherhusche. Und immer satt eine oben drauf! Ich könnte es auch Aggressionsabbau nennen. Dabei habe ich gar keine Aggressionen tagsüber. Nur wenn die Schleimpiraten kommen, dann aber. Hack´und druff!!

Und jedesmal frage ich mich: WARUM FRESSEN SCHNECKEN EIGENTLICH NICHT EINFACH DAS GRAS? So könnte ich mir gleich das mähen sparen und die Piraterie hätte wenigstens einen Sinn. Das Ganze könnte ich jetzt endlos weiter spinnen. Wo bleiben eigentlich die Igel, die wie ich gehört habe doch so sehr auf Schnecken abfahren??? Warum lassen Diese wiederum sich lieber von Autos überfahren anstatt in meinem Garten für Entschleimung zu sorgen und überhaupt für meine abendlichen Wüterei, die dann nicht sein müsste.

Ich hab´s – die Autoindustrie trägt die Schuld für meinen Schneckenunmut, die Wirtschaft, die Politik……

Hach – ist das herrlich. So habe ich doch eine wunderbare Entschuldigung    FÜR MICH! 🙂


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Frühling

Endlich. Die Kraft der Natur ist in vollem Gange

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Die Landschaft war vor zwei Wochen noch blattlos. Kaum zu glauben….

Eine spürbare Kraft, wohin das Auge sieht.

Endlich, denke ich und betrete vorsichtig die Wiese um die Düfte und Geräusche der Natur aufzusaugen. Wie ein gieriger Nimmersatt komme ich mir vor. Und ja – warum nicht. Die Natur ist großzügig und lässt mich nimmersatt an ihr berauschen. Am liebsten hätte ich mich reingelegt und mich darin gewälzt. 😉

Ein Sehnen scheint auch denen hier innezuwohnen…..

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…oder warum schauen die hier so am Strassenrand von rechts nach links?