sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Schreibtischgedanken

Ich sitze vor der Tatsache, dass hier auf meinem Schreibtisch mein Potential liegt. Und mir zu Füssen auch.

(c) Martina Väth

Karteikärtchen oben und unten Xenia als Stütze.

Und manchmal sind wir auch draußen. Dann werden Fell, Schreibtischmuff und Gedanken gelüftet.

P1090568


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Der Kampf ums Futter

Vor meinem Fenster geht es recht laut zu. Das Futter wurde knapp. Und dann – sobald ich das Fenster öffne, ist da draußen ein Gezeter und Mordio. Eine Amsel fliegt im Tiefflug von Strauch zu Baum und schimpft dabei wie ein Rohrspatz.

(c) Martina Väth (kleine Stilblüten)


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Heute beim Bäcker

Eine leicht säuerlich dreinblickende Verkäuferin fragt mich ziemlich lustlos:    „Was darf´s denn sein“?

Ich: „ich hätte gerne zwei Brezeln – so wie wir Frauen die Männer gerne haben“

VK: Ein Verständnisloser Blick mit mindestens vier Fragezeichen in den Augen

Ich: „Frisch und Knusprig“

Der Mann der plötzlich wie aus dem Nichts neben mir steht. Blickt mich von der Seite an und fragt: „WAS?“ (Was so viel bedeutet wie „wie bitte“?
Er grinst mich an und versenkt seinen Blick in seinen Geldbeutel…….

Die Verkäuferin lächelt und packt mir zwei wundervoll krosse frische Brezeln ein.

Na also – geht doch!


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Morgens…..

….möchte ich noch nichts denken. Einfach nur so sein dürfen.                         Alles Sein – lassen wie es ist.

Ich verweile im Nichts-Moment des Aufwachens mit Genuss.                           Eine Tasse Kaffee leistet mir still Gesellschaft.                                                          – Und irgendwann, recke ich meine Glieder und bin angekommen                        – im Neuen Tag.

Noch eine Tasse Kaffee, bitte.


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…alles ganz einfach.

Eine Gebrauchsanleitung über „Milchschaum bereiten“

Also – heute Morgen hatte ich entdeckt, dass ich mit unserer hochmodernen Kaffemaschine auch mal einen Cappuccino zubereiten könnte. So kramte ich das zugehörige Equipment hervor. Es war natürlich angestaubt…. Nun denn – schnell gereinigt, Gebrauchsanleitung gefunden, Milch bereit gestellt und auch Tassen etc.pp. Ich beginne zu lesen:

  1. Ansaugventil 13/b mit Drehgriff 13/a öffnen. Hä? – Ich brauchte erstmal einen Kaffee. Anschließend wurde ich irgendwo über einen Klappentext zu einer Bildgestaltung der Kaffeemaschine geschickt um herausfinden zu können, wo nun bzw. was nun mit 13/b und so gemeint ist. Also:
  2. Milchbehälter 14 an Ansaugventil 13/b fest anstecken. Ich stecke an und stelle fest dass der Milchbehälter aufgrund einer Höhendifferenz zwar gut auf der Ablage steht, dafür schwebt der Deckel samt Ansaugventil in einem ca. 2 cm Abstand in der Luft. (Ich könnte einen weiteren Kaffee vertragen, hätte aber gerne einen Cappu… ) Also gleiche ich die Höhen-Indifferenz mit einem „Spätzlesbrett“ aus. „So!“ – kommt es zufrieden von meinen Lippen. Ich reibe mir die Hände in Vorfreude und lese weiter.
  3. Passende Tasse unter die Düse 13 stellen. Na, langsam kommen wir vorwärts.
  4. Funktionswähler 2 langsam auf „Dampf“ drehen. CAVE!! Austretender Dampf ist sehr heiß. (Hmmmm – alles klar). Düse 13 nicht berühren oder auf Personen richten.  ???
  5. Also wenn ich jetzt mutig bin, versuche ich jetzt mal   g a n z    langsam denn genannten Knopf vorsichtig zu drehen, sprungbereit für den Fall dass ich doch etwas aus der Anleitung nicht korrekt durchgeführt habe.
  6. Ein Aufatmen erleichert meine Brust. Alles fließt……… Und der Schaum blubbert als Krönchen obenauf.

Hach – Herrlich! –


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Sinnlichkeit

…. ein Wort und seine Bedeutungen.

Die deutsche Sprache fasziniert mich immer wieder auf´s Neue.

So habe ich gestern Abend mit einem Freund telefoniert.

Wir plauderten Dies und Das.

Bis ich den einen Satz aussprach

„Ich wünsche mir in meinem Leben mehr Sinnlichkeit“

– Plötzlich hatte ich den Eindruck wir unterhalten uns über verschiedene Themen

keiner konnte so richtig dem Anderen folgen. –

Was versteht ihr darunter?