sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Über das Finden….

…und Entdecken.

Tief in meinem Kästchen, in so einer versteckten Kellernische habe ich Schätze gefunden. Zeichnungen und Gedankengut. Erinnerungen an eine kreative Schaffenszeit. Vor ein paar Jahren hatte ich an einem kreativen Malkurs teilgenommen. Gemalte Märchen sind da entstanden. Am Ende sollten wir ein Feedback abgeben und ich konnte Nichts sagen. Stattdessen sind Töne aus meinem Mund gekommen. Meinen ganzen Mut musste ich aktivieren um mich irgendwie mitzuteilen. Ja, und dann sang ich……..

Ich weiss noch, dass ich vor Aufregung hyperventilierte. Ich zitterte am ganzen Körper und meine Hände kribbelten, aber ich sang.

Dieser Moment des mich Erinnerns weckt Freude und Entdeckergeist.

Ich kann nicht aufhören zu lächeln.


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Selbstliebe zum Valentinstag

So sitze ich hier auf meiner Couch und lausche dem Radio.

Zuhörer rufen an, wünschen sich Lieder für ihre Lieben. Grüssen und senden ihre Dankbarkeit für Liebesjahre, Liebestaten. Respekt und Zuneigung. Dankbarkeit und Achtung vor dem Tun des Gegenübers.

Ich schicke meine Grüsse mit Silbermond ins Universum. Meinen Wunsch nach einer Neuen Liebe…..Entdecke dabei eine Kohlmeise am Bambuszaun, dahinter der Korkenhaselstrauch – schaue ….Nein, es sind Zwei und mein Lächeln. 🙂

Wie ich diese Momente liebe…. ❤

Ich beuge mich nach links, wende mich meiner Hündin Xenia zu und singe leise mit Silbermond zusammen: „Du bist das Beste was mir je passiert ist…… es tut so gut, dass Du mich liebst………es tut so gut, dass Du bei mir bist…….“

Und so entsteht mein eigener Valentinsgruss aus Dankbarkeit, Respekt und Zuneigung an meine treue Begleiterin, Trösterin und grösste Heldin aller Zeiten. Sie ist das Beste, was ich für mich in den letzten Jahren in mein Leben kommen ließ. ❤

 


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Musikgedanken….

Lebenstöne

Müde setzte ich mich ans Klavier. Im Dämmerlicht, die Noten im Herzen. Sie finden alleine ihren Weg. Es reicht die Berührung der Hände auf dem Tastenfeld, wie ich die Klaviatur heute nenne. Tastenfeld. Ein Raum der sich weitet unter meinen Händen. Meine Finger gestalten, kreieren einen eigenen Ausdruck.

Manchmal brauche ich keine Noten. Manchmal spiele ich frei. Töne, Melodien aus dem Herzen – die sich erst unter meinen Händen zu einem Ausdruck formieren. Ich staune…… lausche…. erwache. Kraft gewinnend. Eine Ressource die es zu nutzen gilt.

Wieder einmal mehr bemerke ich. Wenn ich mich ausdrücke, in welcher Form auch immer – finde ich Lebendigkeit.

© Martina Väth, Aphorismus


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Erinnern was mir am Herzen liegt….

Diese Überschrift kam mir in den Sinn, als ich über die fb Aktion, fünf Tage ältere Bilder zu posten, nachdachte.

Zuerst war da ein wenig Widerstand.

Dann interessierte es mich doch und ich began in Fotoalben zu blättern.

Plötzlich erfasste mich Entdeckergeist und ich ließ mich ein auf dieses Projekt. Begeisterstes suchen und finden entfachte sich bei mir.

Dabei fiel mir dieses Foto auf und es bekommt nun hier einen besonderen Platz. Denn der Platz an welchem dieses Bild entstand ist an sich schon ein Besonderer. Zumindest für mich.

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Wenn ich dieses Foto betrachte, so erlebe ich noch einmal den Ort an welchem es entstand. Ein Ort der mein Herz tief berührte. Musik….. ich sitze hier und lausche. Musik…. klassische Musik eines Streichorchesters und eine Akustik die mich verzaubert. Ein Ruhepol inmitten einer quirligen Stadt. Viele Touristen und lebhafte Strässchen. Eine Biegung weiter dieser Innenhof, der mich magisch anzog. Der mich wegzog von der Quirrelei und mir eine Seelenoase schenkte. Es ist der Innenhof der Musikakademie in Sienna (Toskana)

Wenn ich dieses Bild betrachte, so leuchtet mein Herz …. im selben Moment denke ich, (wer will sowas denn lesen, und wische den Gedanken beiseite) Ich will es lesen! Ich – und am meisten möchte ich mein Herz damit berühren – stets aufs Neue, damit ich es nie mehr vergesse – wie wichtig Musik in meinem Leben für mich ist. Wie sehr meine Musikerseele sich nach diesem Ausdruck der Musiksprache sehnt. Ein Geschenk an mich selbst. Das wieder mehr zu beleben was mir innewohnt. Raum zu geben und wachsen lassen. Es ist der Atem meiner innewohnenden Kraft und nicht kitschig. Und dieses Blog trägt den Namen dazu, diesen Impulsen mehr Raum einzuräumen.

So fand ich einen großen Schatz in der Aktion.


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Der Schwabe und sein Lob

Der Schwabe an sich, ist recht wortkarg. Wenn es um das Thema „loben“ geht,  gibt es dabei eine Steigerung: wortkarger. Dies nur am Rande.

Heute beim Geigenunterricht. Eine kleine Konversation bzw. Non-Konversation! Oder eben doch – auf schwäbisch also.

Lehrer: Also … ab hier!

Ich: fiedel, fiedel, in fortissimo

Lehrer: piaaaanoooooo

Ich: fiedel, fiedel, in piaaaanooooo

Lehrer: nickt

Ich: weiter in der Melodie….

Lehrer: nochmal, jetzt schneller

Ich: fiedel, fiedel, fiedel, fiedel in noch schneller 🙂

Lehrer: das gehört aber noch ein bisschen schneller

Ich: fiedel, fiedel, fiedel, fiedel auf Teufel komm raus.

Lehrer: O.K.

Ich: leuchte bereits vor lauter Spieleifer feurig rotglühende Wangen, Schweißausbruch vom Geschwindigkeitsrausch der Töne und überhaupt!

Lehrer: nickt mit dem Kopp! Was Zufriedenheit bedeutet. (Die Zunge fest am Gaumen klebend, damit er sie sich nicht beim sparsamen Lob, versehentlich abbeißt)

Ich: Und? Was sagst Du dazu?

Lehrer. Ganz  O. K. 😉

Ich: Aha – der Schwabe, klar! Wenn Du Nix sagst ist es ein Lob, das kenne ich ja schon.

Lehrer: (grinst) Genau!

Ich: Und was heißt dann O.K.????

Lehrer: ziemlich gut. … aber nicht ganz gut.

Also echt…. Der Schwabe

 

 

 

 

 


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Was wird es Neues bringen?

Diese Frage stelle ich mir seit ein paar Tagen und bin gespannt.

Das Unvorhergesehene ist noch verschlossen. Das Vorgesehene ist bereit gezeigt zu werden.

So plane ich gerade meine Reise nach Leipzig für die Buchmesse.

Ich suche die Gespräche und Verhandlung mit Verlagen, für meine Kinderbücher.

Ein Neues Buch ist in Arbeit, an welchem ich täglich arbeite.

Über meine Bücher möchte ich einen Zugang schaffen, von den Erwachsenen zu den Kindern. Die Kinder liegen mir am Herzen. Und diejenigen die einmal Kinder waren. Ich möchte einen Zugang schaffen zu der heiteren Grundstimmung, welche die Kinder von Natur aus besitzen. Ein Miteinander. Ein Voneinander lernen. Nicht nur den Erwachsenen eine Stimme zu geben. Sondern die Kinder zu Wort und Gedanken kommen lassen. Die Kinder haben Manches, was wir Erwachsene verlernt haben. So können wir uns gegenseitig inspirieren. Die Kinder die Erwachsenen und die Erwachsenen die Kinder.

Das ist es, was ich zu sagen haben. Das träumen wieder zu erlernen um mit den Kindern mithalten zu können. Dies ist für mich mein Schlüssel zu einer ganz persönlichen Freude, an der ich Andere teilhaben lassen möchte.

Und nun – bin ich gespannt, was das Unvorhergesehene mit mir vorhat.


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Zehenspitzenfeeling

Heute ist ein guter Tag. Ich spüre es bis in die Zehenspitzen. Es breitet sich aus …. Ich geniesse den Moment und nehme ihn mit in meinen Tag.

Wie kommt es?

Ganz spontan. Und intuitiv. Das Wissen.

Um Was???

Alles ist bereits in mir angelegt um wieder Fuss zu fassen. Gefunden habe ich es schon. Ich muss also nicht erst auf die Suche gehen!

Nur Eines! Diesen Schatz, der in mir angelegt ist nach außen tragen. Zeigen, offen legen, …

Zu mir stehen.

(c) Martina Väth

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Sie wird es freuen,

das Wahlergebnis. Die Iren, ein fröhliches und freundliches Völkchen, haben eine sehr wertschätzende Einstellung zu den Deutschen und Angelas Politik. Eine gewisse Dankbarkeit kam uns als Deutsche in Irland entgegen. Wenn wir in den B&B´s mit den Vermietern ins Gespräch kamen. Letzte Woche wurden wir noch bange danach gefragt, ob und wie man in Deutschland Angelas Politik sieht und wie wir dazu stehen. Nun werden sie sicherlich entspannt in die Landschaft blicken. Wobei „Entspannt“ kamen mir die Iren auch schon vor der Wahl vor.

Ein Blick über den Zaun. Traumhafte Kulissen für uns und mancherorts fehlte mir tatsächlich die Sprache. Die Landschaft hat mich sehr berührt.

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Ein irisches Sprichwort besagt: Ein Fremder ist ein Freund, dem man bislang noch nicht begegnet ist.

Es ist so! Das kann ich nur bestätigen. Wir haben Irland und seine Bewohner herzlich erlebt. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.

Hier an dieser Mauer beginnt der Nationalpark Burren und die Cliffs von Moher. Burren, Mondlandschaft mit Grün dazwischen. Kilometerlange Steinmauern, skurril aufgetürmt.  An diesem Tag haben wir die Cliffs von der Ferne gesehen und uns auf die morgige Wanderung entlang des Abgrundes gefreut. Die Bilder muss ich hier von der Ferne verwenden, denn tags darauf war es „nebelnass“ und wir haben den Abgrund eher gerochen als gesehen. Unheimlich war es, in einen grauen Schlund zu sehen und das rauschen des Meeres zu hören. Keine Sorge, der Weg war gut gekennzeichnet.

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P1110190 Hier vereinigt sich die Natur in den Pflanzen aus arktischen Gebieten und dem Mittelmeerraum.

Und am Abend sitzen auch wir im verlängerten Wohnzimmer, pläuscheln hier und da mit den Einheimischen und anderen Umherreisenden wie wir es sind. Und fühlen uns herrlich wohl im sprichwörtlichen soeben begegneten Freund, den man bislang noch nicht kannte.

P1110339 Und anderntags zeige ich euch eine andere Region von unserer Reise.


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Im Park gegenüber…

..saß er und fror sicherlich jämmerlich.

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Am Wochenende war ich in London unterwegs. Schön blau war der Himmel. Kaltes Mützenwetter. Winterstiefel und Handschuhe waren nötig.

Mit wundervollen Erlebnissen bepackt komme ich langsam wieder in meinen Vier Wänden an. Ich lausche den Klängen nach, die noch ganz präsent sind.

Da ist zum Einen die Stille der Parks. Die quirlige Lebendigkeit des Piccadilly Circus…..

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Auch in der Stadt wird auf den Sommer sehnsüchtig gewartet…

Als absolutes Highlight ergatterte der Gatte noch zwei Restkarten hier….

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Und es klingt in mir nach…….


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Was passiert…

…wenn man der Angst nachgibt? UND…

Was passiert, wenn ich all meinen Mut zusammennehme?

Was ist, wenn ich weiter stagniere?

Um es mit Astrid Lindgren´s Worten zu sagen: „Sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck.“ aus die Brüder Löwenherz.

Die Buchmesse rückt näher. Ich habe ein Ziel vor Augen. Ich möchte etwas anderes sein als ein Häuflein Dreck. Ich gebe zu, da ist Angst, ja- auch Mut.

Was passiert, wenn ich einfach mache? Ich werde es erst wissen, dann wenn ich von den Brüdern Löwenherz angestossen, den Vorstoß wage.