sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


Ein Kommentar

Selbstliebe zum Valentinstag

So sitze ich hier auf meiner Couch und lausche dem Radio.

Zuhörer rufen an, wünschen sich Lieder für ihre Lieben. Grüssen und senden ihre Dankbarkeit für Liebesjahre, Liebestaten. Respekt und Zuneigung. Dankbarkeit und Achtung vor dem Tun des Gegenübers.

Ich schicke meine Grüsse mit Silbermond ins Universum. Meinen Wunsch nach einer Neuen Liebe…..Entdecke dabei eine Kohlmeise am Bambuszaun, dahinter der Korkenhaselstrauch – schaue ….Nein, es sind Zwei und mein Lächeln. 🙂

Wie ich diese Momente liebe…. ❤

Ich beuge mich nach links, wende mich meiner Hündin Xenia zu und singe leise mit Silbermond zusammen: „Du bist das Beste was mir je passiert ist…… es tut so gut, dass Du mich liebst………es tut so gut, dass Du bei mir bist…….“

Und so entsteht mein eigener Valentinsgruss aus Dankbarkeit, Respekt und Zuneigung an meine treue Begleiterin, Trösterin und grösste Heldin aller Zeiten. Sie ist das Beste, was ich für mich in den letzten Jahren in mein Leben kommen ließ. ❤

 


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Herbstspaziergedanken

Herbstwandern

in Gedanken versunken

im Blätterraschelgang.

P1010197Mystisches entsteht

träumt sich in Tagtraumgeträumel

P1010202Zart und verletzlich der Augenblick

das Gelb-grün-orange

Windstille

Ein Hauch –

leises Kling-Klang

im Blätterflug

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P1010203Goldgelber Regenwald –

Wenn der Sommer geht

fallen leise Blätter.

© Martina Väth


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Morgenruhe

Beim Spaziergang in der Frühe.

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Nebelschleier ziehen durch

dazwischen Schafe. Eine große Herde.

Friedlich beäugen wir uns gegenseitig

Die Ruhe der Weide im Sonnentau, lässt den Nebel verblassen

weich zeichnet sich die Landschaft darin.

Waldrand, Moos, Wiese, Licht

und die Schafe – natürlich Natürlich

und Ich?

Bin ich authentisch?

Stehe ich für mich ein?

Mitten in der Morgenruh-Friedlichkeit, sitzt ein Rabe, zwischen all den Schafen.

Und behalten ihre Natürlichkeit, natürlich

der Rabe und die Schafe.

Wir gehen unseren Weg

Xenia und Ich – weiter,

mit einem Bild des Friedens, der Akzeptanz.

© Martina Väth

(P.S. ein Bild gibt es leider nicht, Handy blieb zu Hause)


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Kraftquellen….

…finden sich, wenn man am wenigsten damit rechnet.

So war ich unterwegs. Stets einen Fuß vor den anderen setzend in dieser berührenden Natur.

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Von einem Kirchlein wurde mir berichtet. Dort hinten irgendwo…. Und ja, ich war da hinten. Da stand ein Kirchlein.

Aber MEIN Kraftort war nicht dort.

Sondern hier:

P1020918

So setzte ich mich auf einen Stein und lauschte dem Tosen. Musik in meinen Ohren. Ein Klang, der mein Herz berührte. Und als ich wieder aufstand war Musik in meinem Inneren. Und auf meinen Lippen.

© Martina Väth

 


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Zurück …

…aus den Bergen und dem Blog.

Seit ich auch facebuch nutze, ist mir das bloggen etwas abhanden gekommen. Doch ist in mir der Wunsch, meinen Blog wieder mehr mit Leben zu füllen. Der Austausch ist mir wichtig und auch die Möglichkeit, meine Gedanken zu äußern. Einige Freundschaften sind darüber schon entstanden und das möchte ich gerne weiterpflegen. In welchen Zeitabständen ich dies tue, behalte ich mir noch vor. Doch bemerke ich, dass fb keine Alternative ist. Es geht zwar schneller und ich nutze es gerne weiterhin, doch der Austausch auf dem Blog ist mir mindestens so wichtig. Wenigstens eine Wochenpost nehme ich mir vor….. und vielleicht wird es ja von alleine mehr 🙂

Und so liegt mir diese Post am Herzen oder zu Füssen 🙂 und juckt mich in den Fingern, deshalb nun schreibe ich hier…….

P1020892 Angefüllt mit tausend Gedanken, Eindrücken, Ideen bin ich wieder Zuhause.  Diese Fülle, welche sich gerade in den kleinen Dingen verborgen hält, bis wir ihr Raum geben.

Tausend Gedanken wollen umgesetzt werden und ich bin froh um diese Wegbegrenzung, die auch meine Gedanken in einen Weg bahnt. Die Natur als Metapher nutzen, das ist mir schon oft gelungen. So weiss ich eine Möglichkeit, mich damit selbst zu lenken. Und ja – wenn es mir zu eng wird…. suche ich mir einfach ein neues Bild. 🙂

 

 

P1020864Die Freiheit meiner Hündin zum Beispiel. Sie darf sich frei bewegen und die Landschaft erkunden. Manchmal wünsche ich mir den Tatendrang meines Löwen-Terrier-Mädels. Die Begeisterung schaue ich mir ab….. Die Lebensfreude wirkt ansteckend, sowie die Neugierde.

Doch so interessant die Landschaft und Anderstierwelt dort für meine Hündin ist, so ist sie stets mit einem Auge oder Nasenflügel bei mir. Dieses Vertrauen meiner Hündin in mich, macht mich manchmal sprachlos.

 

 

P1020876

 

Von oben in die Weite blicken…. aus anderer Perspektive betrachtet, erscheint manches leichter, beschwingter, heiterer, selbstverständlich, ruhiger, bezwingbar. Und das was unbezwingbar scheint, lässt sich aus der Nähe betrachtet bezwingen, erklettern, ersteigen. Ach ja – die Berge und ihre Metapher welche dabei entstehen…..

 

 

 

 

 


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Stolperfallen und viel grün….

Heute ist Regen-Erster-Mai. Soviel wie es heute regnet…. ich glaube, das ist außreichend für den ganzen Mai. Soweit so gut. Erster-Mai-Regen hin oder her. Heute war ich jedenfalls nicht die Erste im Mairegen. Nicht mal der Hund wollte raus. Also, konnte auch ich heute einmal etwas länger liegen bleiben. Und das tat gut.

Kalt ist es geworden. Vor zwei Tagen noch, war Barfußwetter und ja……. da war diese Stolperfalle. – Jetzt ist mein rechter Kleinzeh wieder in Position gerückt. Irgendwie fühlte es sich an, als würde er nicht mehr so ganz zu mir gehören. Nachdem ich barfuß an der Türschwelle zur Terrasse damit hängenblieb. Hölle – tat das weh! Jetzt ist er getapet. Nach Internetanleitung…. Ja, ich überlege mir…. Nein, ich verspreche es, auch mir selbst. Ich lasse es röntgen und einen Fachmann Draufäugen. ….

Nun – so gestresst und eher notgedrungen „Selbstentschleunigt“, waren wir gestern unterwegs. Wir: der Gatte, ich und der Hund. Ein Wanderheim blickte uns einladend an – mitten im Grünen. Ein Wanderheim, mit Blick über eine Landschaft – hach, zum träumen. Gestresst von allem Möglichen sassen wir also auf einer Veranda. Ein riesengroßer Kastanienbaum neigte seine Zweige soweit über die Veranda, dass es sich wie ein beschützter Raum darunter anfühlte. Das Maigrün, das gestern noch Aprilgrün war. Ein Blick den nichts aufhält, weil die Landschaft dort weit ist – öffnete Seele, Herz und Räume welche den Atem von alleine frei werden lassen. Ich bin mir sicher, dass diese Landschaft für diese Regungen sorgte.

Der Blick in die Weite. Zwischen dem Grün ein Traktor. Gemächlich zieht er seine Bahnen über das Feld. Kein Rattern ist zu hören. Dazu ist er zu weit entfernt. Mein Auge folgt den Linien die er zieht, der Gemächlichkeit, der Struktur von Linien. Hätte mein Hund an dieser Stelle nicht in allen Tönen kund getan, dass sie Hunger hat – großen Hunger, so hätte ich selbst das Essen bei den ruhigen Bildeindrücken vergessen können.

Habt ihr schon einmal einen hungrigen Terrier singen hören? 🙂

© Martina Väth

P1130202

 


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Nach Österliches… oder hinter dem Fasten

….wird fleißig gearbeitet.

Mal mehr und mal weniger. 🙂

Beim Bloggen zum Beispiel ist es momentan eher weniger. Dabei ist es mir wichtig, die hinzugewonnenen Kontakte zu halten und zu pflegen.

Von Zeit zu Zeit ist mein Rückzug jedoch so etwas, wie Tulpenzwiebel im Winter. Sie ruhen und arbeiten doch……  Und jetzt, wenn ich in meinen Garten blicke…. sehe ich die grünen Blätter aus der Erde ragen. Ich freue mich am Grün! Und doch, möchte ich gerne daran zupfen und Sonne schicken – damit die Knospen schneller sprießen und ich die Farbe der Blüten erkennen kann. ….. Noch sind sie grün die Tulpen und das was sonst noch so in der Erde steckt. Im Unter-der-Erde-Grund, wollen auch die Neidwürmer nagen – und doch können diese meinen Zwiebel nicht länger daran hindern, zu dem heranzureifen was an Leuchtkraft darin geborgen ist. …..

Und so lerne ich über den Neid hinauszuwachsen.

P1150182© Martina Väth


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Hasenholunder

Vor kurzem wollte ich noch rasch ein paar Holunderdolden schneide. So schnappte ich mir mein Hundemädel, eine Tüte und eine Schere, und ab ging es in die Büsche.

Auf der Rückseite eines Heckenweges, schön geschützt fand ich was ich suchte. Mein Hundemädel unten am Rand fröhlich schnuppernd und ich in angemessener Höhe auch 🙂

So standen wir auf der Wiese, welche die Hecken säumten am nahen Waldrand. Glücklich dass ich noch blühenden Holunder gefunden hatte. Ich streckte mich ganz weit nach oben, denn natürlich sind dort die schönsten Blüten und Duftigsten dazu. Es dauerte nicht lange und außerdem brauchte ich nur zwölf oder so.  Also reckte und streckte ich mich und mühte mich redlich ab. Xenia außer acht lassend.

Ein kurzes Innehalten…. ein suchender Blick… ein Fragezeichen im Blick…. „Xenia“???

Ich schaute mich suchend um, langsam in seichte Panik geratend.

Da – am Feldrand, ganz am Ende (wie kam sie nur so schnell dahin?) mit irgendeinem Tier. Ein Reh?? Ich rief und lockte, und mein braves Hundemädel schaute zu mir und rannte und brachte ihren neuen Kumpel gleich mit. Einen riesengroßen Feldhasen, in einem Abstand von zwei Meter, rannten sie parallel auf mich zu. Der Hase Panik im Blick und den Wald anvisierend – Ich denke: wieso schlägt der keinen Haken??? – und Xenia ganz stolz, als wollte sie sagen: „Guck Mal mein neuer Kumpel!!!! Schau mal, ich bin genauso schnell“ Dann rauschten zwei flotte Feger an mir vorbei…… und ab in den Wald.

Boahh! – Welch toller Braten! Einfach ab in den Wald?

Zum Glück kam mein Hundemädel, mich nach drei Minuten suchen, und so gab es ordentlich Leckerlies fürs wiederkommen. Und Leine!

Die Eine mit Wackelbeinen und die Andere mit ordentlich Adrenalin im Blut, machten wir uns auf den Heimweg.

Der Holundersirup sollte eigentlich ein Hasenetikett bekommen, denke ich – Oder?

Ach ja – der Topf steht noch in der Küche und wartet auf mich….


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Das Grasen der Pferde…

IMGP2211

Inmitten von Grün. Seelenruhiges grasen. Es berührt mich. Jedesmal – wenn ich bei den Pferden bin, diese Ruhe. Und Gelassenheit!

Dann nehme ich sie mit. Diese Ruhe und Gelassenheit, zu Mir mit nach Hause. Dann – wenn ich mir Ruhe gönne, kommt sie wieder – die Erinnerung daran. Dann – wenn ich mir dies gestatte, höre ich es – das ratschende Geräusch des Grasens. Eine Ruhe kehrt dann in mich ein. Breitet sich dort aus – wo die meiste Unruhe herrscht und drängt sie …. zur Ruhe!

Die Unruhe in mir – kann sich so wandeln.

So sitze ich … und lausche: dem Grasen der Pferde.


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Positive Energien

Frühlingsgedanken

Wiesenblumenglück

***** Ich bin auf der Suche*****

Es ist mir etwas davon abhanden gekommen. Und deshalb gehe ich hinaus – in meinen Frühlingsgarten, die Wiesenblumen suchen darin. Einen gelben Krokus habe ich bereits entdeckt von meinem Fenster aus. Ich denke da ist noch mehr…….

Ich bin dann mal auf der Suche

in meinem Garten,

nach meinem Frühlings-Wiesen-Blumen-Glück

Ausschau haltend

und meine Gedanken öffnen.

© Martina Väth