sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Zwischen die Finger geraten….

..ist mir heute dieser Text. Ein Tagebuchauszug von Virginia Woolf vom 25.11.1938

…ich schlage das Tagebuch auf, um unten auf der letzten pessimistischen Seite… festzuhalten, dass man den Pessimismus austreiben kann, indem man in Fluß kommt: kreatives Schreiben. Warum dann also nicht, wenn man pessimistisch wird, das Gehirn ein wenig hin- und herschaukeln, bis es auf seine Umlaufbahn gerät?

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Und nun? Schaukel ich meine Gedanken in Wortspielereien. Schaukel Hin und schaukel Her. Schwinge Vor und Zurück. Und zwischendurch ein Freudenjauchzer. Voller Glück. ….. und schon ist ein Gedicht fertig. 🙂


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Nichts Ist wie es scheint

Es scheint mir so

Nichts bleibt wie es Ist

Es scheint das Nichts

In das Heute hinein

Beleuchtet Nebelschwaden

Der schwindenden Nacht

Im Morgensonnenschein

Verschwindet das was mir Scheinte

Ins Nichts hinein

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Vorsichtig betrete ich den neuen Morgen

In einen heiteren Tag

(c) Martina Väth


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Wenn Bücher sprechen könnten…..

…..würden sie mir sicher sagen: schreiben ist gar nicht so schwer! Du musst vor allen Dingen daran glauben, dass Du schreiben kannst. Dann als nächstes lässt Du die falschen Wörter einfach weg. Und als Drittes zu beachten ist: lies Dir dein Geschriebenes selbst laut vor, wenn Du dich dabei langweilst oder gar einschläfst, musst Du es nochmals überarbeiten. Wenn Du aber dabei glücklich wirst und neugierig wissen willst wie es weiter geht – dann schreibe einfach weiter. Dann fängst Du wieder mit der Regel vom Anfang an: Schreiben ist gar nicht so schwer…….

Ich muss mir immer wieder selbst Mut machen um Dranzubleiben.


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Mein Füllhalter und ich…

…führen uns gegenseitig die Worte zu. Der Eine führt, der andere führt aus. Manchesmal lenkt das Herz die Hand, dann wieder andersrum. Jedensfalls gehören wir zusammen. Egal wer gerade „das Sagen“ hat. Und natürlich unser Diener, das Papier.

(c) Martina Väth

„Ich brauche nichts als ein Stück Papier und ein Schreibwerkzeug, und ich werde die Welt aus den Angeln heben.
Friedrich Nietzsche