sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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In meinem Garten

So – nun steht dieses Prachtstück in meinem Garten. Zufrieden stehe ich davor, die Hände in die Hüften gestemmt und schmunzele.

Ja! Zufrieden.

Lange genug stand dieser Tisch im Abseits. Seine Geschichte kenne ich nicht. Aber er scheint schon allerhand miterlebt zu haben, bevor ich ihn in einer staubigen Abstellkammer kennengelernt habe. Irgendwann fand er aus dem dunklen Kellergewölbe ans Licht. Stand dann so zwei oder drei Jahre bei mir in einer Ecke. Hmmm…….

Schon länger dachte ich darüber nach…… dort im Garten soll sein Platz sein. Verwarf den Gedanken wieder und kramte ihn wieder aus. Ja – eines Tages war es dann soweit. Dem Gedanken folgten Taten. Schleifpapier, Pinsel und Lack. Husten und fegen, Pinselstriche und Zeit um zu trocknen.

Mein Schmuckstück hat seinen Platz gefunden. Endlich! Hurraaaaaa!

Und weil Gedanken leise wachsen……..

Ich krame……..

in meiner Gedankenkiste……….

und finde meine Geschichtenschublade……..

Meine Drachengeschichte hustet sich an die frische Luft.


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Schreiben ist mein Leben

In meiner Welt geschieht nichts Weltbewegendes. Zur Zeit jedenfalls. Was kann ich also berichten? Morgens die Hunderunde?

Mein Schreiben ist ungelenk geworden. Worte finden um die Sprachlosigkeit zu durchbrechen. Wie geht das doch gleich nochmal? Und doch ist da dieser Impuls………

Schreibe, schreibe , schreibe.

Schreibe und die Worte finden sich von alleine.

Schreibe von Begegnungen. Von den kleinen Momenten und Ja, auch von den Traurigkeiten des alleine seins. Andere sind auch alleine. Und tief in mir ist eine Sehnsucht. Schreibe….. flüstert mein Herz.

Meine Hände finden schon den Weg. Finden Buchstaben die zusammenfinden.

Und wunderbar! Das selbstentdecken dieser Impulse, welche tief von innen kommen. Sich wieder mehr selbst zu vertrauen, dass im Tun das Herz aufgeht und die Worte nach außen finden. Ganz von alleine……

Ja – Und das tun sie.

Schreiben ist wie atmen für mich. Atmen ist Leben. Und Ja – ich will wieder leben. Jede Faser meines Körpers durchlüften. Ja, auch durch die Hunderunde am Morgen.

So entsteht die Überschrift irgendwann und ganz automatisch. Inmitten des Beitrages, während des Schreibens.