sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


2 Kommentare

Vom Finden und sich neu Erfinden

So wanderte ich mit meiner kleinen Begleiterin, wie immer am Morgen. Zur Türe hinaus. Den kleinen Fußweg entlang. Die Strasse überqueren und den Hang hinauf. Hinaus aus dem Dorf in dem lebe und hinein in die Natur. Von Ferne sehe ich etwas Buntes…….

Sicher ein Drachen….. denke ich und bin fasziniert von dem Bunten. Gemächlich schreite ich weiter. Den Hang im Blick. Das Bunte dort….. Vielleicht hat ein Kind, seinen Drachen liegen lassen. Mich wundert, dass es niemand anderes mitgenommen hat.

Das Leuchten im Gras. Die Wiese daneben. Abgefressen. Die Schafe waren gestern dort…….

Und heute, dieses Leuchten.

 

P1010148

Beim näher treten. Erfasst mich dieses Leuchten in meinem Inneren.

Mein Tuch! Es ist Meines.

Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich es verloren hatte!

P1010151

Einen ganzen Tag lag muss es dort gelegen haben und eine Nacht.

**************************************************************************

Was hat dies mit sich neu Erfinden zu tun? Eine ganze Menge 🙂

Mich beschäftigen Gedanken über berufliches. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Potenziale…..

Wenn man nun Etwas findet, von dem man gar nicht wusste es verloren zu haben?

Wenn ich also Quasi……. Mich neu Erfinde? Mit meinen Fähigkeiten?

Metaphergedanken, aufgesammelt auf der Wiese.

 


6 Kommentare

Klangbrunnen… und wie´s richtig geht, wenn man´s kann.

Die Gudrun hat mich trotz ihrem fiesen Schnupfen und bei oberfiesem, mistigem Shit-Wetter am Samstag durch Leipziger Gassen geführt. 🙂 Schön war´s.

Wir hättens zwar auch gerne um mindestens 15°C wärmer gehabt, aber so haben wir ja nun auch eine Ausrede…. Zwecks kalter Hände und so … wollte es nicht so richtig flutschen.

Aber ich erklär das jetzt mal etwas genauer und hoffentlich zu unseren Gunsten. Also mitten in Leipzig in einer besonderen Passage der Altstadt, steht dieser Klangbrunnen. Einsam und verlassen stand er dort in der Kälte, bis wir zwei uns liebevoll ihm zuwendeten. Die Gudrun hat mir erzählt, man müsse ihn sanft streicheln oder so……

Also sanft waren wir bestimmt – gell Gudrun. Und wir bemühten uns echt….. P1150916Kluge Sprücheklopfer brachten uns aus dem Konzept. (Ausrede zwei 🙂  ) Wir rubbelten allein und zu zweit.

Ein bis drei Quietschtöne kamen auch dabei heraus… hmmm mmm!

Dann kam eine „echte Leiptzschgerin“ Frau vorbei und zeigte uns wie es gehen sollte – wollte. So müsse das Wasser aussehen. Ahaaaaa! P1150919

Gudrun prüfte die Schwingung und ich versuchte und versuchte die Schüssel zum kochen zu bringen. (Ausrede drei) Bestimmt war zu wenig Wasser drin…. hmmm mmm!

Und es funktioniert dann eben nur bei kleineren Händen oder so…… P1150920

So versuchte ich es mit Kraft. Dann mit Gefühl. Mit Schmeicheln und mit streicheln….. nüscht! Niente! Nix!

Ich redete mir selbst gut zu. Selbstverständlich unter dem strengen Blick der „Könner-Dame“. Dann bat ich sie, mir zu erklären…. Sie meinte, dass es nix werden würde und ich widersprach, weil ich´s können wollte 🙂  Aber da sagte sie in einem Ton, den ich gerne in die Worte packen würde, wenn ich es könnte….. „Nääää! – Dät würd NÜSCHT“!  – Und ihre Aussage ließen keine Zweifel zurück. Drehte sich um und ging.

Und wir… 😉  und 🙂  lachten uns piepelkrumm. An einer Tasse Kaffee wärmten wir uns dann die Hände und ließen Leiptzschger Dame, Brunnen und Klang in Leipzig zurück.

Tja – das erfordert einen weiteren Besuch. – Gell Gudrun!


4 Kommentare

Buchmesse Neue Wege

P1120682

Das dritte Mal war ich nun schon auf der Leipziger Buchmesse. Jedesmal habe ich dazu gelernt. Jedes Mal gute Begegnungen erlebt. Jedes Mal bin ich einen kleinen oder größeren Schritt weiter gegangen. Dieses Mal ist es ein Großer.

Begegnungen mit Freunden und auch mit Neidern.

Es ist schwer, zumindest mir fällt es schwer – mit den neidvollen Personen umzugehen. Ich kann das nicht verstehen, vielleicht liegt es daran. Denn ich kann mich mitfreuen, mit dem Erfolg anderer. Der Neid ist eine negative Energie und entzieht Kraft. Nicht immer, allerdings die mir begegnet ist schon. So bedarf es dann guter Kraftressourcen und das Wissen um Kraftquellen, um sich wieder zu orten. In diesem Falle, mich wieder daran zu erinnern was Ich will.

Die Klarheit zurück erlangen: Da will ich hin. Dies sehe ich als mein Ziel. Die gestreuten Zweifel, einmal ausgesprochen und gehört – a b s c h ü t t e l n.

So hatte ich mich drei Tage lang auf der Buchmesse aufgehalten. Mich durchgefragt und Gespräche geführt. Ganz nebenbei das Jonglieren mit drei Bällen gelernt. Einige Autoren interviewt und Dies und Das erfragt, was mir wichtig war. Mit Verlegern und Verlagsbeauftragten geplaudert. Zwischen Lesungen und Gesprächen Kaffee getrunken oder frisch gepressten Orangensaft.

Am richtigen Ort zur rechten Zeit gewesen? Das glaube ich. Ich bin meiner Intuition gefolgt und habe mich davon leiten lassen. Eine gute Führung.

So habe ich mir Türen geöffnet…… Und Ja – nun gilt es auch hindurchzugehen. Neue Räume zu betreten.

Ich halte die Klinke in der Hand.


3 Kommentare

Positive Energien

Frühlingsgedanken

Wiesenblumenglück

***** Ich bin auf der Suche*****

Es ist mir etwas davon abhanden gekommen. Und deshalb gehe ich hinaus – in meinen Frühlingsgarten, die Wiesenblumen suchen darin. Einen gelben Krokus habe ich bereits entdeckt von meinem Fenster aus. Ich denke da ist noch mehr…….

Ich bin dann mal auf der Suche

in meinem Garten,

nach meinem Frühlings-Wiesen-Blumen-Glück

Ausschau haltend

und meine Gedanken öffnen.

© Martina Väth


4 Kommentare

Mein Büchermesseweg

So – nun ist es amtlich.

Lange habe ich darüber geredet, geschrieben und geträumt.

Manchesmal mich selbst dafür geohrfeigt, weil mir der Mut fehlte oder ich zu langsam war. Dann habe ich mich wieder getröstet und weiter geträumt. Bis ja – bis vor kurzem die Ideen dann aufs Papier hüpften. So bin ich von einer eigenartigen Unruhe erfasst. Ängstlich und mutig zugleich. Nicht wissend was daraus wird….. Doch ein Anfang ist gemacht. Und nun?

Gehe ich weiter. Einen Schritt um den anderen. So werde ich dieses Jahr die Buchmesse in Leipzig als „freie Autorin“ betreten. So steht es nun schwarz auf weiss auf dem Papier. So bin ich gemeldet bei den Ämtern. Und nun?

Es heißt Ärmel hochkrempeln. Die Schreib-Schuhe schnüren und los gehen – d.h. weiter gehen. Denn losgegangen bin ich schon lange.


4 Kommentare

Freiheiten

Sich aus gewissen Zwängen zu lösen, bedeutet eine größere Freiheit zu erlangen. Zur Freiheit gehört eine Portion Mut. Und Ja – auch eine Portion Selbstbewusstheit.Die wiederum erreicht man by Doing.

Dann tue ich mal. Step by step.

http://geschichtenhecke.wordpress.com/


Hinterlasse einen Kommentar

Freitagsgedanken mit Frida

Ein Dialog mit André Breton

„Sie sind eine Surrealistin“, meinte Breton

„Wie kommen Sie darauf?“

„Sie entsprechen vollkommen der Definition“

„Ich glaube, ich will gar keiner Definition entsprechen. Ich möchte Ihnen nur eines sagen: Ich male meine eigene Wirklichkeit“

Frida Kahlo im Gespräch mit André Breton

************************************************

Weshalb suchen wir uns gerne Definitionen? Braucht es denn eine Einordnung? Ich schreibe „meine Gedanken“ mit meinen Worten und mit meiner Handschrift.

(c)


6 Kommentare

Fabelhafte Anregungen…

…am Sonntagabend.

Dank des Fernsehprogrammes, das mich am Sonntag so gar nicht ansprach, holte ich die DVD von „Die fabelhafte Welt der Amelie“ hervor.

Wie oft ich diesen Film schon gesehen habe, jedes Mal entdecke ich ein neues Detail das mich inspiriert, zum nachdenken einlädt.

Wie Amelie dem Gemüsehändler kontert, aufgrund dessen Gemeinheiten einem anderen gegenüber

„sie sind ganz bestimmt kein Gemüse, denn selbst eine Artischocke hat ein Herz“.

Es handelt von Wertschätzung. Von Einfühlungsvermögen und Handlungsfähigkeit durch gekonnte Grenzsetzung. Ja, manchesmal wünsche auch ich mir einen Souffleur, der mir genau solche Worte ins Ohr flüster. Einen der mir Texte einflüstert welche Dauerlästerer und Entwerter, mich so entgegentreten lässt, dass diese schweigen. Dass sich das Blatt wendet und diese Spötter selbst zu ihrem eigenen Gespött werden.

Amelie die in einer Einsamkeit und Isolation aufwächst. Für sich irgendwann beschließt anderen zu helfen, andere glücklich zu machen und ihr dies auch gelingt. Sie agiert im Hintergrund. Hilft anderen und sie selbst? Ist sie in der  Lage für ihr eigenes Glück zu sorgen? Nein, sie leidet in ihrer Einsamkeit. Denn die Liebe lässt sich nur zu zweit leben. Auch sie braucht Tipps und Ratschläge von außen – und greift diese auf, für ihr eigenes Glück.

Und wenn ich genau hin höre – so höre ich die Stimme meiner Souffleuse flüstern:

  • meine fast vergessenen Texte über eine Drachengeschichte zu erweitern
  • mein neues Buch über diesen Jungen weiterzugestalten
  • die Buchmessegespräche weiter vorzubreiten

Und weiteres flüstert sie mir zu. Ich schließe meine Augen für einen Moment, damit ich besser hören kann. Dann öffne ich sie rasch wieder, blinzle in den neuen Tag und freue mich über die Berührungspunkte von Märchen – seien es alte oder ganz moderne.