sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Mein Büchermesseweg

So – nun ist es amtlich.

Lange habe ich darüber geredet, geschrieben und geträumt.

Manchesmal mich selbst dafür geohrfeigt, weil mir der Mut fehlte oder ich zu langsam war. Dann habe ich mich wieder getröstet und weiter geträumt. Bis ja – bis vor kurzem die Ideen dann aufs Papier hüpften. So bin ich von einer eigenartigen Unruhe erfasst. Ängstlich und mutig zugleich. Nicht wissend was daraus wird….. Doch ein Anfang ist gemacht. Und nun?

Gehe ich weiter. Einen Schritt um den anderen. So werde ich dieses Jahr die Buchmesse in Leipzig als „freie Autorin“ betreten. So steht es nun schwarz auf weiss auf dem Papier. So bin ich gemeldet bei den Ämtern. Und nun?

Es heißt Ärmel hochkrempeln. Die Schreib-Schuhe schnüren und los gehen – d.h. weiter gehen. Denn losgegangen bin ich schon lange.


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Freiheiten

Sich aus gewissen Zwängen zu lösen, bedeutet eine größere Freiheit zu erlangen. Zur Freiheit gehört eine Portion Mut. Und Ja – auch eine Portion Selbstbewusstheit.Die wiederum erreicht man by Doing.

Dann tue ich mal. Step by step.

http://geschichtenhecke.wordpress.com/


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Fabelhafte Anregungen…

…am Sonntagabend.

Dank des Fernsehprogrammes, das mich am Sonntag so gar nicht ansprach, holte ich die DVD von „Die fabelhafte Welt der Amelie“ hervor.

Wie oft ich diesen Film schon gesehen habe, jedes Mal entdecke ich ein neues Detail das mich inspiriert, zum nachdenken einlädt.

Wie Amelie dem Gemüsehändler kontert, aufgrund dessen Gemeinheiten einem anderen gegenüber

„sie sind ganz bestimmt kein Gemüse, denn selbst eine Artischocke hat ein Herz“.

Es handelt von Wertschätzung. Von Einfühlungsvermögen und Handlungsfähigkeit durch gekonnte Grenzsetzung. Ja, manchesmal wünsche auch ich mir einen Souffleur, der mir genau solche Worte ins Ohr flüster. Einen der mir Texte einflüstert welche Dauerlästerer und Entwerter, mich so entgegentreten lässt, dass diese schweigen. Dass sich das Blatt wendet und diese Spötter selbst zu ihrem eigenen Gespött werden.

Amelie die in einer Einsamkeit und Isolation aufwächst. Für sich irgendwann beschließt anderen zu helfen, andere glücklich zu machen und ihr dies auch gelingt. Sie agiert im Hintergrund. Hilft anderen und sie selbst? Ist sie in der  Lage für ihr eigenes Glück zu sorgen? Nein, sie leidet in ihrer Einsamkeit. Denn die Liebe lässt sich nur zu zweit leben. Auch sie braucht Tipps und Ratschläge von außen – und greift diese auf, für ihr eigenes Glück.

Und wenn ich genau hin höre – so höre ich die Stimme meiner Souffleuse flüstern:

  • meine fast vergessenen Texte über eine Drachengeschichte zu erweitern
  • mein neues Buch über diesen Jungen weiterzugestalten
  • die Buchmessegespräche weiter vorzubreiten

Und weiteres flüstert sie mir zu. Ich schließe meine Augen für einen Moment, damit ich besser hören kann. Dann öffne ich sie rasch wieder, blinzle in den neuen Tag und freue mich über die Berührungspunkte von Märchen – seien es alte oder ganz moderne.


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Was wird es Neues bringen?

Diese Frage stelle ich mir seit ein paar Tagen und bin gespannt.

Das Unvorhergesehene ist noch verschlossen. Das Vorgesehene ist bereit gezeigt zu werden.

So plane ich gerade meine Reise nach Leipzig für die Buchmesse.

Ich suche die Gespräche und Verhandlung mit Verlagen, für meine Kinderbücher.

Ein Neues Buch ist in Arbeit, an welchem ich täglich arbeite.

Über meine Bücher möchte ich einen Zugang schaffen, von den Erwachsenen zu den Kindern. Die Kinder liegen mir am Herzen. Und diejenigen die einmal Kinder waren. Ich möchte einen Zugang schaffen zu der heiteren Grundstimmung, welche die Kinder von Natur aus besitzen. Ein Miteinander. Ein Voneinander lernen. Nicht nur den Erwachsenen eine Stimme zu geben. Sondern die Kinder zu Wort und Gedanken kommen lassen. Die Kinder haben Manches, was wir Erwachsene verlernt haben. So können wir uns gegenseitig inspirieren. Die Kinder die Erwachsenen und die Erwachsenen die Kinder.

Das ist es, was ich zu sagen haben. Das träumen wieder zu erlernen um mit den Kindern mithalten zu können. Dies ist für mich mein Schlüssel zu einer ganz persönlichen Freude, an der ich Andere teilhaben lassen möchte.

Und nun – bin ich gespannt, was das Unvorhergesehene mit mir vorhat.


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Struktur im Chaos gesucht

Was soll nur diese Überschrift? Ich erkläre mich….

Einmal angefangen mit Ideen über das schreiben, kommt so viel angestautes in Fluss. So packen mich meine Ideen und rütteln mich. Eine Idee zupft mich am Ohr, die nächste an der Nase und die dritte wieder wo anders. Im wahrsten Sinne des Wortes verzettel ich mich 😉

Alles was mich anspringt kommt auf einen Zettel. Die von der kleinen Sorte aus meinem Zettelnotitzblöcklein. So kann ich sortieren. Grundideen schaffen ist wichtig. Das sortieren auch.

Ich stelle mir das so vor: Die Ideen sind einzelne Fäden die miteinander verknüpft werden wollen. Die einen geben Socken, die nächsten einen Pulli und die dritten wieder etwas anderes. Vielleicht eine Mütze? Und jetzt heißt es sortieren.

Was will ich als nächstes fertigstellen? Im übertragenen Sinne, was will ich diesen Winter noch anziehen können? Die Mütze, den Pulli oder die Socken???

Denn: Wenn ich an allem ein wenig herumstricke, so habe ich für diesen Winter kein Endresultat.

So könnte es klappen! Was sage ich – „So klappt das“!! So mache ich es!!!


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Was passiert…

…wenn man der Angst nachgibt? UND…

Was passiert, wenn ich all meinen Mut zusammennehme?

Was ist, wenn ich weiter stagniere?

Um es mit Astrid Lindgren´s Worten zu sagen: „Sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck.“ aus die Brüder Löwenherz.

Die Buchmesse rückt näher. Ich habe ein Ziel vor Augen. Ich möchte etwas anderes sein als ein Häuflein Dreck. Ich gebe zu, da ist Angst, ja- auch Mut.

Was passiert, wenn ich einfach mache? Ich werde es erst wissen, dann wenn ich von den Brüdern Löwenherz angestossen, den Vorstoß wage.


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Von der Muse, die Möglichkeit der Wahl, Elend oder Glück

Das schöne am Schönen ist, dass es so schön ist.

(c) Martina Väth

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P1050736 Die Muse, sie steht im Schloss in Weimar. Sie küsste mich, hier in diesem Saal wo einst Franz Liszt sein 1. Klavierkonzert Ur aufführte. Als ich den Saal betrat und mich ihr zuwandte, da war es geschen. Noch ehe ich wusste wer sie war.

Ich möchte  sie hier auf meiner Seite haben. An meiner Seite. Ihre Schönheit betrachten. Von ihr lernen.

Ich habe mich verliebt, unsterblich, in die Schönheit der Muse. Mit ihr möchte ich meine Zeit teilen, vermehren.

Ein weiteres Buch kam zu mir. Auf dem Postwege. Eine liebe Mitbloggerin hat es mir geschickt, die hier nicht genannt werden möchte. Wie bei  Gudrun – Sterne pflücken. Mühe, (Vor)-Freude und Zufriedenheit.

Die Parallele ist  mir erstaunlich. Hier fehlen mir tatsächlich kurz die Worte……

Mein Buch ist ein ganz anderes. „Ich bin nicht Ottilie“ – Sigrid Damm. Es handelt von Liebe und über eine schadende Liebesbeziehung. Das sich loslösen aus der Verantwortung von einer einklagende Liebe, die keine ist. Entscheidung zwischen Elend und Genuß. Hinwendung zu Genuß. …..

Ja – Hinwendung zum Genuß des Lebens.

Ja – meine Energie für mich nutzen

Ja – für kommunikativen Austausch

Loslösen von destruktiven Beiträgen

Loslösen von Dialogen die keine Wertschätzung haben

Loslösen von Projektionen auf mich.

Ich nutze in Zukunft meine Zeit für konstruktive Beziehungen. Meine Energie für das Schöne im Leben. Für die Ziele, welche ich anstrebe in meiner beruflichen Neuorientierung. Hinwendung zu mir mit Achtsamkeit. Nicht dass nun jemand auf die Idee kommt, ich möchte nur noch mich sehen. Es geht mir um Wertschätzung, Ehrlichkeit, Authentizität im Umgang des Miteinanders. Um Freundschaft. Um Geben und Nehmen. Um Ja – zum Leben. Um sich gegenseitig zu stärken. Freunde eben. Auf einen solchen  Austausch freue ich mich.

Ich bin noch nicht fertig mit lesen, mit „Ich bin nicht Ottilie“. Eines weiss ich sicher, es verändert.

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Anmerkung: über die Parallele zu Gudrun bin ich sprachlos.