sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Gefühle und Motivationen….

…sind unerlässlich für meine tägliche Arbeit.

Fehlt mir eine Komponente davon, ist der Tag irgendwie zwischen den Fingern zerieselt. Dann benötige ich etwas, das mich wieder ins Lot bringt. Aufpeppt. Kraftquellen zum Beispiel. Landschaften. Himmel. Geschichten.

Könnt ihr mir folgen?

Manchmal mache ich ein Spielchen daraus. Ich sammle Worte. Aufgeschnappte Worte, so wie heute: jonglieren, Mut, Schritt für Schritt, Wolkenberge, aufgetürmt, Angst, Catwalk, Festhalten, ohne, Glück, Torte, Herausforderung.

…und dann beginne ich zu spielen 🙂

Schritt für Schritt türmt sich die Angst auf zu Wolkenberge. Ohne Glück jongliere ich die Torte über den Catwalk. Festhalten. Mut ist eine Herausforderung.

Ich jongliere Mut. Torte, aufgetürmt wie Wolkenberge. Schritt für Schritt ohne Angst über den Catwalk. Eine Herausforderung. Glück festhalten.

Ohne Festhalten eine Herausforderung, den Catwalk Schritt für Schritt über den Wolkenberg zu jonglieren. Aufgetürmte Angst. Nur Mut zum Glück, Torte!

Ich jongliere die Angst über die Herausforderung Torte. Schritt für Schritt, aufgetürmter Mut. Wolkenberge halten am Catwalk fest, ohne Glück.

© Martina Väth

 


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Kraftquellen….

…finden sich, wenn man am wenigsten damit rechnet.

So war ich unterwegs. Stets einen Fuß vor den anderen setzend in dieser berührenden Natur.

P1020956

Von einem Kirchlein wurde mir berichtet. Dort hinten irgendwo…. Und ja, ich war da hinten. Da stand ein Kirchlein.

Aber MEIN Kraftort war nicht dort.

Sondern hier:

P1020918

So setzte ich mich auf einen Stein und lauschte dem Tosen. Musik in meinen Ohren. Ein Klang, der mein Herz berührte. Und als ich wieder aufstand war Musik in meinem Inneren. Und auf meinen Lippen.

© Martina Väth

 


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Zwischen die Finger geraten….

..ist mir heute dieser Text. Ein Tagebuchauszug von Virginia Woolf vom 25.11.1938

…ich schlage das Tagebuch auf, um unten auf der letzten pessimistischen Seite… festzuhalten, dass man den Pessimismus austreiben kann, indem man in Fluß kommt: kreatives Schreiben. Warum dann also nicht, wenn man pessimistisch wird, das Gehirn ein wenig hin- und herschaukeln, bis es auf seine Umlaufbahn gerät?

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Und nun? Schaukel ich meine Gedanken in Wortspielereien. Schaukel Hin und schaukel Her. Schwinge Vor und Zurück. Und zwischendurch ein Freudenjauchzer. Voller Glück. ….. und schon ist ein Gedicht fertig. 🙂


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Positive Energien

Frühlingsgedanken

Wiesenblumenglück

***** Ich bin auf der Suche*****

Es ist mir etwas davon abhanden gekommen. Und deshalb gehe ich hinaus – in meinen Frühlingsgarten, die Wiesenblumen suchen darin. Einen gelben Krokus habe ich bereits entdeckt von meinem Fenster aus. Ich denke da ist noch mehr…….

Ich bin dann mal auf der Suche

in meinem Garten,

nach meinem Frühlings-Wiesen-Blumen-Glück

Ausschau haltend

und meine Gedanken öffnen.

© Martina Väth


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Mein Büchermesseweg

So – nun ist es amtlich.

Lange habe ich darüber geredet, geschrieben und geträumt.

Manchesmal mich selbst dafür geohrfeigt, weil mir der Mut fehlte oder ich zu langsam war. Dann habe ich mich wieder getröstet und weiter geträumt. Bis ja – bis vor kurzem die Ideen dann aufs Papier hüpften. So bin ich von einer eigenartigen Unruhe erfasst. Ängstlich und mutig zugleich. Nicht wissend was daraus wird….. Doch ein Anfang ist gemacht. Und nun?

Gehe ich weiter. Einen Schritt um den anderen. So werde ich dieses Jahr die Buchmesse in Leipzig als „freie Autorin“ betreten. So steht es nun schwarz auf weiss auf dem Papier. So bin ich gemeldet bei den Ämtern. Und nun?

Es heißt Ärmel hochkrempeln. Die Schreib-Schuhe schnüren und los gehen – d.h. weiter gehen. Denn losgegangen bin ich schon lange.