sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Der Schwabe und sein Lob

Der Schwabe an sich, ist recht wortkarg. Wenn es um das Thema „loben“ geht,  gibt es dabei eine Steigerung: wortkarger. Dies nur am Rande.

Heute beim Geigenunterricht. Eine kleine Konversation bzw. Non-Konversation! Oder eben doch – auf schwäbisch also.

Lehrer: Also … ab hier!

Ich: fiedel, fiedel, in fortissimo

Lehrer: piaaaanoooooo

Ich: fiedel, fiedel, in piaaaanooooo

Lehrer: nickt

Ich: weiter in der Melodie….

Lehrer: nochmal, jetzt schneller

Ich: fiedel, fiedel, fiedel, fiedel in noch schneller 🙂

Lehrer: das gehört aber noch ein bisschen schneller

Ich: fiedel, fiedel, fiedel, fiedel auf Teufel komm raus.

Lehrer: O.K.

Ich: leuchte bereits vor lauter Spieleifer feurig rotglühende Wangen, Schweißausbruch vom Geschwindigkeitsrausch der Töne und überhaupt!

Lehrer: nickt mit dem Kopp! Was Zufriedenheit bedeutet. (Die Zunge fest am Gaumen klebend, damit er sie sich nicht beim sparsamen Lob, versehentlich abbeißt)

Ich: Und? Was sagst Du dazu?

Lehrer. Ganz  O. K. 😉

Ich: Aha – der Schwabe, klar! Wenn Du Nix sagst ist es ein Lob, das kenne ich ja schon.

Lehrer: (grinst) Genau!

Ich: Und was heißt dann O.K.????

Lehrer: ziemlich gut. … aber nicht ganz gut.

Also echt…. Der Schwabe

 

 

 

 

 


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Was wird es Neues bringen?

Diese Frage stelle ich mir seit ein paar Tagen und bin gespannt.

Das Unvorhergesehene ist noch verschlossen. Das Vorgesehene ist bereit gezeigt zu werden.

So plane ich gerade meine Reise nach Leipzig für die Buchmesse.

Ich suche die Gespräche und Verhandlung mit Verlagen, für meine Kinderbücher.

Ein Neues Buch ist in Arbeit, an welchem ich täglich arbeite.

Über meine Bücher möchte ich einen Zugang schaffen, von den Erwachsenen zu den Kindern. Die Kinder liegen mir am Herzen. Und diejenigen die einmal Kinder waren. Ich möchte einen Zugang schaffen zu der heiteren Grundstimmung, welche die Kinder von Natur aus besitzen. Ein Miteinander. Ein Voneinander lernen. Nicht nur den Erwachsenen eine Stimme zu geben. Sondern die Kinder zu Wort und Gedanken kommen lassen. Die Kinder haben Manches, was wir Erwachsene verlernt haben. So können wir uns gegenseitig inspirieren. Die Kinder die Erwachsenen und die Erwachsenen die Kinder.

Das ist es, was ich zu sagen haben. Das träumen wieder zu erlernen um mit den Kindern mithalten zu können. Dies ist für mich mein Schlüssel zu einer ganz persönlichen Freude, an der ich Andere teilhaben lassen möchte.

Und nun – bin ich gespannt, was das Unvorhergesehene mit mir vorhat.


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Zehenspitzenfeeling

Heute ist ein guter Tag. Ich spüre es bis in die Zehenspitzen. Es breitet sich aus …. Ich geniesse den Moment und nehme ihn mit in meinen Tag.

Wie kommt es?

Ganz spontan. Und intuitiv. Das Wissen.

Um Was???

Alles ist bereits in mir angelegt um wieder Fuss zu fassen. Gefunden habe ich es schon. Ich muss also nicht erst auf die Suche gehen!

Nur Eines! Diesen Schatz, der in mir angelegt ist nach außen tragen. Zeigen, offen legen, …

Zu mir stehen.

(c) Martina Väth

P1100794


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Was passiert…

…wenn man der Angst nachgibt? UND…

Was passiert, wenn ich all meinen Mut zusammennehme?

Was ist, wenn ich weiter stagniere?

Um es mit Astrid Lindgren´s Worten zu sagen: „Sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck.“ aus die Brüder Löwenherz.

Die Buchmesse rückt näher. Ich habe ein Ziel vor Augen. Ich möchte etwas anderes sein als ein Häuflein Dreck. Ich gebe zu, da ist Angst, ja- auch Mut.

Was passiert, wenn ich einfach mache? Ich werde es erst wissen, dann wenn ich von den Brüdern Löwenherz angestossen, den Vorstoß wage.


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Von der Muse, die Möglichkeit der Wahl, Elend oder Glück

Das schöne am Schönen ist, dass es so schön ist.

(c) Martina Väth

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P1050736 Die Muse, sie steht im Schloss in Weimar. Sie küsste mich, hier in diesem Saal wo einst Franz Liszt sein 1. Klavierkonzert Ur aufführte. Als ich den Saal betrat und mich ihr zuwandte, da war es geschen. Noch ehe ich wusste wer sie war.

Ich möchte  sie hier auf meiner Seite haben. An meiner Seite. Ihre Schönheit betrachten. Von ihr lernen.

Ich habe mich verliebt, unsterblich, in die Schönheit der Muse. Mit ihr möchte ich meine Zeit teilen, vermehren.

Ein weiteres Buch kam zu mir. Auf dem Postwege. Eine liebe Mitbloggerin hat es mir geschickt, die hier nicht genannt werden möchte. Wie bei  Gudrun – Sterne pflücken. Mühe, (Vor)-Freude und Zufriedenheit.

Die Parallele ist  mir erstaunlich. Hier fehlen mir tatsächlich kurz die Worte……

Mein Buch ist ein ganz anderes. „Ich bin nicht Ottilie“ – Sigrid Damm. Es handelt von Liebe und über eine schadende Liebesbeziehung. Das sich loslösen aus der Verantwortung von einer einklagende Liebe, die keine ist. Entscheidung zwischen Elend und Genuß. Hinwendung zu Genuß. …..

Ja – Hinwendung zum Genuß des Lebens.

Ja – meine Energie für mich nutzen

Ja – für kommunikativen Austausch

Loslösen von destruktiven Beiträgen

Loslösen von Dialogen die keine Wertschätzung haben

Loslösen von Projektionen auf mich.

Ich nutze in Zukunft meine Zeit für konstruktive Beziehungen. Meine Energie für das Schöne im Leben. Für die Ziele, welche ich anstrebe in meiner beruflichen Neuorientierung. Hinwendung zu mir mit Achtsamkeit. Nicht dass nun jemand auf die Idee kommt, ich möchte nur noch mich sehen. Es geht mir um Wertschätzung, Ehrlichkeit, Authentizität im Umgang des Miteinanders. Um Freundschaft. Um Geben und Nehmen. Um Ja – zum Leben. Um sich gegenseitig zu stärken. Freunde eben. Auf einen solchen  Austausch freue ich mich.

Ich bin noch nicht fertig mit lesen, mit „Ich bin nicht Ottilie“. Eines weiss ich sicher, es verändert.

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Anmerkung: über die Parallele zu Gudrun bin ich sprachlos.