sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


4 Kommentare

Ablenkung

Es ist ja so, dass man sich zuweilen selbst von den wichtigen Dingen abhalten lässt.

  • Durch willkommene Abwechslungen
  • Durch ungefragte Eindringlinge zu denen wir nicht/oder nur schlecht in der Lage sind „Nein“ zu sagen
  • Durch alltägliche Dinge wie putzen
  • …….

Dabei sind alte Gedankenmuster behilflich. So ist es wichtig, von Zeit zu Zeit die alten Bahnen zu lösen und neu, ganz neu durchzustarten. So wie Jetzt!


4 Kommentare

Freitagsgedanken mit Frida….

…wieder aufgenommen.

******

Es beschäftigt mich wieder. Das Leben von Frida. Gedanken um Frida und mehr….

„Schon seit langem hatte ich mir angewöhnt, in meinen Briefen Szenen aus meinem Tagesablauf, verschiedene Wunschvorstellungen bildlich darzustellen. … Zeichnen, nein nicht wirklich, es war tatsächlich ein herumkritzeln. …

Aber plötzlich, hier unter diesem beklemmenden Spiegel, bekam ich unbändige Lust zu zeichen. Ich wollte nicht mehr nur Striche ziehen, sondern ihnen einen Sinn, eine Form, einen Inhalt geben.“

FRIDA KAHLO

*************************************************

Plötzlich ist sie da, diese unbändige Lust am Schreiben. Schon lange schreibe ich, bildlich beschriebene Situationen. Und seit einiger Zeit schreibe ich hier auf meinem Blog – es ist wie ein herumkritzeln mit Worten. Aber plötzlich ist es hier – die Durchbruchstimmung. Ich möchte zeichen, mit Worten nicht nur Striche ziehen, sondern ihnen eine Form, Sinn und mehr Inhalt geben – hier auf meinem Blog. Und darüber hinaus.

Martina Väth


10 Kommentare

Über das Gutsein….

….und das So-Sein-Lassen.

Was mir an den religiösen Strukturen so missfällt, sind die eingefahrenen Spuren. Das Denken darüber, das tief verankert ist in unserer Gesellschaft. Nicht dass ich es schlecht fände, dass wir an einen Gott glauben. Das ist es nicht. Vielmehr ist es die Bewertung, was Richtig zu sein scheint. Die Einteilung in gut und in schlecht. Dazwischen gibt es nichts. Und das Gut sein, das mit einer Sturheit mancherorts durchgesetzt wird. Ohne Rücksicht auf Verluste. So wird geholfen, wo keine Hilfe notwendig ist. Sondern um des Selbsterhaltes willens, des eigenen „Gutseins“. Und es gibt Erwatungshaltungen „Mir-Muss-Geholfen-Werden“. Wie wäre es stattdessen einmal sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich selbst dorthin zu geleiten – wohin es einen zieht? Denn im Herzenswunsch kann ich den göttlichen Funken finden. Ihn am Leben zu halten und zu nähren, das ist für mich das göttliche vermehren. Ein Feuer entfachen das wärmt. Im Inneren wie im Äußeren.

P1120053


2 Kommentare

Was wird es Neues bringen?

Diese Frage stelle ich mir seit ein paar Tagen und bin gespannt.

Das Unvorhergesehene ist noch verschlossen. Das Vorgesehene ist bereit gezeigt zu werden.

So plane ich gerade meine Reise nach Leipzig für die Buchmesse.

Ich suche die Gespräche und Verhandlung mit Verlagen, für meine Kinderbücher.

Ein Neues Buch ist in Arbeit, an welchem ich täglich arbeite.

Über meine Bücher möchte ich einen Zugang schaffen, von den Erwachsenen zu den Kindern. Die Kinder liegen mir am Herzen. Und diejenigen die einmal Kinder waren. Ich möchte einen Zugang schaffen zu der heiteren Grundstimmung, welche die Kinder von Natur aus besitzen. Ein Miteinander. Ein Voneinander lernen. Nicht nur den Erwachsenen eine Stimme zu geben. Sondern die Kinder zu Wort und Gedanken kommen lassen. Die Kinder haben Manches, was wir Erwachsene verlernt haben. So können wir uns gegenseitig inspirieren. Die Kinder die Erwachsenen und die Erwachsenen die Kinder.

Das ist es, was ich zu sagen haben. Das träumen wieder zu erlernen um mit den Kindern mithalten zu können. Dies ist für mich mein Schlüssel zu einer ganz persönlichen Freude, an der ich Andere teilhaben lassen möchte.

Und nun – bin ich gespannt, was das Unvorhergesehene mit mir vorhat.


2 Kommentare

Struktur im Chaos gesucht

Was soll nur diese Überschrift? Ich erkläre mich….

Einmal angefangen mit Ideen über das schreiben, kommt so viel angestautes in Fluss. So packen mich meine Ideen und rütteln mich. Eine Idee zupft mich am Ohr, die nächste an der Nase und die dritte wieder wo anders. Im wahrsten Sinne des Wortes verzettel ich mich 😉

Alles was mich anspringt kommt auf einen Zettel. Die von der kleinen Sorte aus meinem Zettelnotitzblöcklein. So kann ich sortieren. Grundideen schaffen ist wichtig. Das sortieren auch.

Ich stelle mir das so vor: Die Ideen sind einzelne Fäden die miteinander verknüpft werden wollen. Die einen geben Socken, die nächsten einen Pulli und die dritten wieder etwas anderes. Vielleicht eine Mütze? Und jetzt heißt es sortieren.

Was will ich als nächstes fertigstellen? Im übertragenen Sinne, was will ich diesen Winter noch anziehen können? Die Mütze, den Pulli oder die Socken???

Denn: Wenn ich an allem ein wenig herumstricke, so habe ich für diesen Winter kein Endresultat.

So könnte es klappen! Was sage ich – „So klappt das“!! So mache ich es!!!


14 Kommentare

Was passiert…

…wenn man der Angst nachgibt? UND…

Was passiert, wenn ich all meinen Mut zusammennehme?

Was ist, wenn ich weiter stagniere?

Um es mit Astrid Lindgren´s Worten zu sagen: „Sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck.“ aus die Brüder Löwenherz.

Die Buchmesse rückt näher. Ich habe ein Ziel vor Augen. Ich möchte etwas anderes sein als ein Häuflein Dreck. Ich gebe zu, da ist Angst, ja- auch Mut.

Was passiert, wenn ich einfach mache? Ich werde es erst wissen, dann wenn ich von den Brüdern Löwenherz angestossen, den Vorstoß wage.


3 Kommentare

Von der Muse, die Möglichkeit der Wahl, Elend oder Glück

Das schöne am Schönen ist, dass es so schön ist.

(c) Martina Väth

.

P1050736 Die Muse, sie steht im Schloss in Weimar. Sie küsste mich, hier in diesem Saal wo einst Franz Liszt sein 1. Klavierkonzert Ur aufführte. Als ich den Saal betrat und mich ihr zuwandte, da war es geschen. Noch ehe ich wusste wer sie war.

Ich möchte  sie hier auf meiner Seite haben. An meiner Seite. Ihre Schönheit betrachten. Von ihr lernen.

Ich habe mich verliebt, unsterblich, in die Schönheit der Muse. Mit ihr möchte ich meine Zeit teilen, vermehren.

Ein weiteres Buch kam zu mir. Auf dem Postwege. Eine liebe Mitbloggerin hat es mir geschickt, die hier nicht genannt werden möchte. Wie bei  Gudrun – Sterne pflücken. Mühe, (Vor)-Freude und Zufriedenheit.

Die Parallele ist  mir erstaunlich. Hier fehlen mir tatsächlich kurz die Worte……

Mein Buch ist ein ganz anderes. „Ich bin nicht Ottilie“ – Sigrid Damm. Es handelt von Liebe und über eine schadende Liebesbeziehung. Das sich loslösen aus der Verantwortung von einer einklagende Liebe, die keine ist. Entscheidung zwischen Elend und Genuß. Hinwendung zu Genuß. …..

Ja – Hinwendung zum Genuß des Lebens.

Ja – meine Energie für mich nutzen

Ja – für kommunikativen Austausch

Loslösen von destruktiven Beiträgen

Loslösen von Dialogen die keine Wertschätzung haben

Loslösen von Projektionen auf mich.

Ich nutze in Zukunft meine Zeit für konstruktive Beziehungen. Meine Energie für das Schöne im Leben. Für die Ziele, welche ich anstrebe in meiner beruflichen Neuorientierung. Hinwendung zu mir mit Achtsamkeit. Nicht dass nun jemand auf die Idee kommt, ich möchte nur noch mich sehen. Es geht mir um Wertschätzung, Ehrlichkeit, Authentizität im Umgang des Miteinanders. Um Freundschaft. Um Geben und Nehmen. Um Ja – zum Leben. Um sich gegenseitig zu stärken. Freunde eben. Auf einen solchen  Austausch freue ich mich.

Ich bin noch nicht fertig mit lesen, mit „Ich bin nicht Ottilie“. Eines weiss ich sicher, es verändert.

***************************************

Anmerkung: über die Parallele zu Gudrun bin ich sprachlos.


12 Kommentare

Im neuen Jahr

Ein neues Jahr und eine ungeheuere Schaffenskraft werkelt in mir. Drängt nach außen. Will schreiben und tue es.Noch halb auf Weg. Durch einen kurzen Zwischenstopp in München, finde ich endlich etwas Zeit und nutze diese um euch in euren virtuellen Räumen zu besuchen. Meine Reisegedanken sortieren und aufräumen ist notwendig. Damit die vielen Eindrücke an Ausdruck gewinnen, schreibe ich. – Sonst platze ich oder es gibt einen inneren Stau. Beides ist der Gesundheit nicht zuträglich.

Inspiriert von Gotha, Weimar, Wittenburg, Freunde, eindrückliche Stimmungen, belebte Museen, Kunstgalerien, Schlösser, Burgen, Gemäuer, alte Steine auf denen schon Goethe, Schiller, Kafka, Luther, Fürsten und Könige, Fürstinnen und Königinen und wer-sonst-noch-so-alles stand. Es hat mich tief berührt.Der Satz „Ich kann, weil ich will – was ich muss“ (Kant), wandelt sich in meine eigene Wortwahl.

Ich schreibe, weil es mich dazu drängt. Meine Eindrücke in Ausdruck zu wandeln. Mit Worten Geschichten gestalten.

*********************************************************************

Ich weiss: ganz Vielen bei denen ich lese, geht es zur Zeit nicht gut. Ob dies Gesundheitlich, Beruflich, Familiäre Bedingungen, Trauerfälle, Ängste oder noch weitere Dinge sind. Es berührt mich. Nichts bleibt wie es ist. Die Welt bewegt sich und wir bewegen uns mit, tun dies mal langsamer und dann wieder schneller. Und doch – geht es immer weiter.

Ich wünsche allen die hier lesen, viele schöne Stunden, Tage, Wochen, Monate und viele heiteren Momente im Neuen Jahr.