sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Wiederentdecktes Neu beleben….

Hierzu zählen viele Dinge und nun fange ich an, eines um das andere hier aufzuzeigen. Wiederbelebt durch einen Gedankenanstoß. Ja, manchmal braucht es ein Außenblick um einen Innenblick zu schärfen. Einen Anruf anzunehmen und die darin enthaltene Botschaft umzusetzen.

Nach langem Rückzug klären sich die Dinge. Nach langem Schweigen finden sich wieder Töne, Worte, Hobbys, Arbeit, Leben. Ja, es hat sich Einiges getan im Rückzug. Neues Wiederentdecktes will sich zeigen.

Und Ja! So mache ich nun heute den Anfang mit einem wiederentdeckten Hobby. Ein kuschelweicher Winterpulli soll es werden, aus feinster Alpaka-Wolle. Ein kleiner Wolleaugenschmaus und Fingerschmeichel-Wohlfühlgarn. Wo(h)l(l)gefühl. Nein – Wollgefühl. Ich kann gar nicht mehr aufhören mit stricken. …

Und so sind gleich zwei, Nein DREI Wiederbelebungen im Spiel. Die Liebe zum Stricken und die Liebe zum Schreiben.

So kommt das Eine zu dem Anderen.

Und das Dritte?

Danke liebe Gudrun für deinen Anruf.


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Über das Finden….

…und Entdecken.

Tief in meinem Kästchen, in so einer versteckten Kellernische habe ich Schätze gefunden. Zeichnungen und Gedankengut. Erinnerungen an eine kreative Schaffenszeit. Vor ein paar Jahren hatte ich an einem kreativen Malkurs teilgenommen. Gemalte Märchen sind da entstanden. Am Ende sollten wir ein Feedback abgeben und ich konnte Nichts sagen. Stattdessen sind Töne aus meinem Mund gekommen. Meinen ganzen Mut musste ich aktivieren um mich irgendwie mitzuteilen. Ja, und dann sang ich……..

Ich weiss noch, dass ich vor Aufregung hyperventilierte. Ich zitterte am ganzen Körper und meine Hände kribbelten, aber ich sang.

Dieser Moment des mich Erinnerns weckt Freude und Entdeckergeist.

Ich kann nicht aufhören zu lächeln.


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Tatatataaaaaa …. die Bilder sind da!

So ihr Lieben, der Strickclub wurde ja bereits von Rana gegründet. Gudrun ist auch mit im Bunde. P1020338

Nun bin ich also mit dabei. 🙂  Und zeige mein Werk….

P1020333Gefunden habe ich diese wunderschöne Wolle.

Und dieses Heft.

P1020336

Die Farben kommen des Lichtes wegen beim gestrickten nicht sooooo gut raus, aber bei der Wolle kann man es ja gut erkennen. Ja, ich war sooooo ungeduldig und wollte es euch heute noch unbedingt zeigen. Wer weiss schon, ob die Lichtverhältnisse Morgen wirklich viiiiel besser wären. 😉


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Gefühle und Motivationen….

…sind unerlässlich für meine tägliche Arbeit.

Fehlt mir eine Komponente davon, ist der Tag irgendwie zwischen den Fingern zerieselt. Dann benötige ich etwas, das mich wieder ins Lot bringt. Aufpeppt. Kraftquellen zum Beispiel. Landschaften. Himmel. Geschichten.

Könnt ihr mir folgen?

Manchmal mache ich ein Spielchen daraus. Ich sammle Worte. Aufgeschnappte Worte, so wie heute: jonglieren, Mut, Schritt für Schritt, Wolkenberge, aufgetürmt, Angst, Catwalk, Festhalten, ohne, Glück, Torte, Herausforderung.

…und dann beginne ich zu spielen 🙂

Schritt für Schritt türmt sich die Angst auf zu Wolkenberge. Ohne Glück jongliere ich die Torte über den Catwalk. Festhalten. Mut ist eine Herausforderung.

Ich jongliere Mut. Torte, aufgetürmt wie Wolkenberge. Schritt für Schritt ohne Angst über den Catwalk. Eine Herausforderung. Glück festhalten.

Ohne Festhalten eine Herausforderung, den Catwalk Schritt für Schritt über den Wolkenberg zu jonglieren. Aufgetürmte Angst. Nur Mut zum Glück, Torte!

Ich jongliere die Angst über die Herausforderung Torte. Schritt für Schritt, aufgetürmter Mut. Wolkenberge halten am Catwalk fest, ohne Glück.

© Martina Väth

 


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Kraftquellen….

…finden sich, wenn man am wenigsten damit rechnet.

So war ich unterwegs. Stets einen Fuß vor den anderen setzend in dieser berührenden Natur.

P1020956

Von einem Kirchlein wurde mir berichtet. Dort hinten irgendwo…. Und ja, ich war da hinten. Da stand ein Kirchlein.

Aber MEIN Kraftort war nicht dort.

Sondern hier:

P1020918

So setzte ich mich auf einen Stein und lauschte dem Tosen. Musik in meinen Ohren. Ein Klang, der mein Herz berührte. Und als ich wieder aufstand war Musik in meinem Inneren. Und auf meinen Lippen.

© Martina Väth

 


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Kalte Füsse …

….sind, welch ein Wunder, während des malens herrlich warm geworden!

P1140956Plötzlich ist es da – beinahe aus heiterem Himmel. Die Sehnsucht nach Farbe. Den Pinsel in Farbe zu tauchen. Zu malen um des Malens willen. Ohne zu zögern und ohne vorher darüber nachzudenken. Einfach malen. Einfach Tun. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – ein Zitat von Erich Kästner und Paro Christine Bolam schreibt darüber. Paro durfte ich bei einem ihrer Workshops kennenlernen. Ihre Art, das „intuitive Malen“ zu vermitteln – entspricht ganz meinem Bedürfnis. Den Pinsel in Farbe zu tauchen und malen.

Einige Zeit malte ich im Verborgenen. Ich schämte mich über meinen bildlichen Ausdruck.

Bewertete dies mit „das will eh keiner sehen“  –  “ (und schlimmeres) “ … und versteckte meine Bilder im und auf dem Schrank. Und damit vor mir selbst. Nun, dachte ich. Ich könnte doch mal wieder bei Paro vorbeischauen, in ihrem schönen Blog herumstöbern. Wer mag, lest selbst.

Warum ich das malen wieder aufgriff. Es gibt mir einen Rahmen, zeigt mir meinen inneren Prozess, gibt mir Struktur, ist mir Wegbegleiter und eine ganz persönliche Art von Mediation. In diesem Falle schenkte es mir warme Füsse. Danke Paro, für Deine Ermutigungen.