sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Wiederbelebung

Ausatmen – Einatmen im Wechsel. Das Verbrauchte abgeben – Neues hereinlassen. Gelebtes loslassen – Ungelebtes hereinlassen. Das Erinnern verwerten, als Lernprozess. So ungefähr.

Auf der Suche nach dem Sinn…….. Jeder Atemzug macht Sinn. Versorgt den Körper und Geist mit Sauerstoff. Leben. Jeder gelebte Erinnerungsfetzen……. Nichts festhalten, sondern loslassen um der Gesundheit willen. Lernen. Und weitergehen.

Die Lebensschule ist ein gewichtiger Ort. Wer denkt schon über den Atem nach? Geschieht es doch von selbst – normalerweise. Bewusstes Ausatmen, lange und ausgedehnt. PAUSE. Bis der Lufthunger von alleine kommt…… Und dann, bewusst und tief mit allen Facetten der Selbstwerdung, die frische Atemluft in alle Zellen des Körpers hereinlassen. Sich selbst neu beleben. Mich selbst frisch atmen.

Meine persönliche Wiederbelebung – Schreiben. Schreiben ist für mich wie atmen. Ein Stück Sicherheit in mir, trotz unruhigen Zeiten – noch immer. Während ich die Unsicherheit nicht abstellen kann, kann ich doch mit Sicherheit atmen. Worte atmen. Den Schreibseelenhunger mit einem Buchstabensüppchen beleben. Mich Wiederbeleben.

©Martina Väth

 


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Mir selbst eine Freundin sein….

Kann ich das? Mir selbst eine Freundin sein? Wie geht das überhaupt?

Kann ich mich ganz auf mich verlassen? Mich selbst in die Arme schliessen und mir einen Weg aufzeichnen?

Mich trösten wenn ich Halt suche? Mir selbst meinen Schmerz und Kummer anvertrauen und sicher sein, dass ich einen Ausweg finde? Mich zu den richtigen Leute hin begebe? Mir von den richtigen Personen Rat und Schutz hole?

Mich selbst lenke, stütze und schütze – so wie ich das mit meiner besten Freundin tun würde?

Meine Zeit nutzen und mich selbst voran bringen? Schritt um Schritt? Mich selbst lenke? Mit meinem Vertrauen in Mich? Ist da genügend Gehör von mir? Meiner inneren Stimme vertrauend?

Wem sollte ich mehr vertrauen als mir Selbst?

Nur wenn ich mir selbst eine gute Freundin bin, kann ich mit mir zufrieden meine Zeit verbringen. Mich freuen und mich erfüllt fühlen. Glück aus mir Selbst empfinden. Und lächelnd mir im Spiegel begegnen.

Und sehe ich mich so wie mich meine Freunde sehen? Mit der selben Wertschätzung? Oder mache ich mich kleiner???

Ich werde einmal mehr meinen Freunden zuhören. Damit ich etwas mehr über mich erfahre…….


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Erinnern was mir am Herzen liegt….

Diese Überschrift kam mir in den Sinn, als ich über die fb Aktion, fünf Tage ältere Bilder zu posten, nachdachte.

Zuerst war da ein wenig Widerstand.

Dann interessierte es mich doch und ich began in Fotoalben zu blättern.

Plötzlich erfasste mich Entdeckergeist und ich ließ mich ein auf dieses Projekt. Begeisterstes suchen und finden entfachte sich bei mir.

Dabei fiel mir dieses Foto auf und es bekommt nun hier einen besonderen Platz. Denn der Platz an welchem dieses Bild entstand ist an sich schon ein Besonderer. Zumindest für mich.

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Wenn ich dieses Foto betrachte, so erlebe ich noch einmal den Ort an welchem es entstand. Ein Ort der mein Herz tief berührte. Musik….. ich sitze hier und lausche. Musik…. klassische Musik eines Streichorchesters und eine Akustik die mich verzaubert. Ein Ruhepol inmitten einer quirligen Stadt. Viele Touristen und lebhafte Strässchen. Eine Biegung weiter dieser Innenhof, der mich magisch anzog. Der mich wegzog von der Quirrelei und mir eine Seelenoase schenkte. Es ist der Innenhof der Musikakademie in Sienna (Toskana)

Wenn ich dieses Bild betrachte, so leuchtet mein Herz …. im selben Moment denke ich, (wer will sowas denn lesen, und wische den Gedanken beiseite) Ich will es lesen! Ich – und am meisten möchte ich mein Herz damit berühren – stets aufs Neue, damit ich es nie mehr vergesse – wie wichtig Musik in meinem Leben für mich ist. Wie sehr meine Musikerseele sich nach diesem Ausdruck der Musiksprache sehnt. Ein Geschenk an mich selbst. Das wieder mehr zu beleben was mir innewohnt. Raum zu geben und wachsen lassen. Es ist der Atem meiner innewohnenden Kraft und nicht kitschig. Und dieses Blog trägt den Namen dazu, diesen Impulsen mehr Raum einzuräumen.

So fand ich einen großen Schatz in der Aktion.


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Morgenruhe

Beim Spaziergang in der Frühe.

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Nebelschleier ziehen durch

dazwischen Schafe. Eine große Herde.

Friedlich beäugen wir uns gegenseitig

Die Ruhe der Weide im Sonnentau, lässt den Nebel verblassen

weich zeichnet sich die Landschaft darin.

Waldrand, Moos, Wiese, Licht

und die Schafe – natürlich Natürlich

und Ich?

Bin ich authentisch?

Stehe ich für mich ein?

Mitten in der Morgenruh-Friedlichkeit, sitzt ein Rabe, zwischen all den Schafen.

Und behalten ihre Natürlichkeit, natürlich

der Rabe und die Schafe.

Wir gehen unseren Weg

Xenia und Ich – weiter,

mit einem Bild des Friedens, der Akzeptanz.

© Martina Väth

(P.S. ein Bild gibt es leider nicht, Handy blieb zu Hause)


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Eine etwas andere Art des Fastens

Die Fastenzeit werde ich dieses Jahr nutzen. So habe ich es beschlossen. Es wird kein fasten im Sinne von Kalorienreduktion sein. Es wird ein fasten von ganz anderer Art werden. Dies kam mir heute spontan in den Sinn.

Ich werde die Fastenzeit dieses Jahr bewusst nutzen – um mich von alten Gewohnheiten zu lösen.

Ich muss mich nicht länger Negativen Gesprächen ausliefern. Ich löse mich davon mir Gespräche anzuhören, in denen die Erhaltung zum Leiden darin versteckt sind. Gespräche, in welchen keine Lösungen oder Kompromissebereitschaften ersichtlich bzw. vorhanden sind. Denn wenn diese Grundvorraussetzungen fehlen, kostet das Gespräch vor allem eines „Energie“!

Das ist also der erste Punkt in meiner Fastenreihe:

Ich faste negative Gespräche!

Als Titel wähle hierzu „Schutz vor Energiefresser“

Ich lasse los……

Erlaube mir Tränen dazu und gönne mir statt der Energie für andere, ein Stückchen Selbstliebe. Selbstliebe in Form von Zeit. Eine Zeiteinheit für eine persönliche Ruheoase. Zeit für eine kleine visualisierte Entspannungsreise.

Dabei sehe ich mich inmitten einer grünen, frischen Wiese. Drei Pferde grasen darauf. Sie gehen gemächlich grasend in satter Zufriedenheit. Eine große Ruhe liegt in dem Bild.

Habt ihr schon Mal Pferden beim Grasen zugesehen und zugehört? Das leise Ratschen, wenn sie sich vorwärts fressen?

Ich sehe und lausche den drei Pferden und lasse die Ruhe, die von diesem Bild ausgeht, auf mich wirken. Mitten drin unter den Pferden, lasse ich mich berühren von der Ruhe und der Kraft die davon ausgeht. Darüber der Himmel in sanftem wasserblau. Vereinzelnde Wölkchen ziehen ruhig vorbei. Ich lege sorgsam auf das Eine odere andere Wölkchen etwas von meinen Sorgen darauf, gerade soviel, dass die Wolke es noch halten kann. Sehe dabei zu, wie die Last davonschwebt. Spüre wie es leichter wird. Ich sehe den Wolken nach. Behalte diesen Augenblick tief in meiner Seele verankert und bedanke mich bei der Natur für seine Unterstützung. ©Martina Väth

Bedanke mich auch bei mir, für meine Fantasie und entdecke die Kraft der Selbstheilung in meinen Bildern.

Freundschaften sind ein höchstes Gut an dem ich telnehmen darf.

Und manchmal sind Freundschaften wie diese Wölkchen. Ich fühle mich eingebunden in Freundschaft verbunden. Und verbunden mit der Natur.

An dieser Stelle sage ich: DANKE