sinfoniemia

Gedanken über das Leben in Dur und Moll


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Zwischen den Jahren…..

gehe ich es gemütlich an.

Tigere mit meinem Hunde-Löwenmädel durch die Landschaft und lasse es mir gut gehen.

Wie komme ich nur auf Löwenmädel…….

Wenn sie so auf die Pirsch geht, sich anschleicht…… ach mit mir geht manchesmal die Fantasie auf Reise.

Inzwischen hat es leider geregnet und diese Grau-in-Grau-Suppe interessiert glaube nicht so sehr. Wir warten wieder auf Schnee und dann…… aber dann, gehen wir wieder auf leisen Sohlen auf  die Pirsch und jagen Schneeungeheuer, fangen Schneebälle und fetzen über die Wiesen und Felder. Naja, ich etwas gemütlicher….. Aber mit den Augen fetze ich mit.

Ja, und dann philosophiere ich über manches und jenes so zwischen den Jahren.

Was alles so „zwischen“ liegt. In der Redewedung und sinniere……..

Z.B. Höre ich auf alles zwischen den Zeilen verstehen zu wollen. Denn Interpretationen sind so vielfältig, daß ich meine, sie sind dann doch wieder mehr auf sich selbst bezogen. Ich frage inzwischen besser mal nach, wie meintest Du das? Und oft bestätigt sich mir dann das, was ich schon vermutete – daß ich mit meiner Interpretation etwas anderes meinte. Und schon ist Vieles geklärt. Überhaupt glaube ich, man muss sich schon sehr sehr gut kennen und dann hat man zwar eine Ahnung, was der Gegenüber meinen könnte und liegt auch öfter richtig. Aber sicher gehen, kann man eben nur mit nachfragen.

Ach – keine Ahnung, weshalb mich dieser Gedanke gerade zwischen den Jahren so umtreibt.

Aber es darf auch mal ein bisschen philosophisch sein, gell?


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Wiederbelebung

Ausatmen – Einatmen im Wechsel. Das Verbrauchte abgeben – Neues hereinlassen. Gelebtes loslassen – Ungelebtes hereinlassen. Das Erinnern verwerten, als Lernprozess. So ungefähr.

Auf der Suche nach dem Sinn…….. Jeder Atemzug macht Sinn. Versorgt den Körper und Geist mit Sauerstoff. Leben. Jeder gelebte Erinnerungsfetzen……. Nichts festhalten, sondern loslassen um der Gesundheit willen. Lernen. Und weitergehen.

Die Lebensschule ist ein gewichtiger Ort. Wer denkt schon über den Atem nach? Geschieht es doch von selbst – normalerweise. Bewusstes Ausatmen, lange und ausgedehnt. PAUSE. Bis der Lufthunger von alleine kommt…… Und dann, bewusst und tief mit allen Facetten der Selbstwerdung, die frische Atemluft in alle Zellen des Körpers hereinlassen. Sich selbst neu beleben. Mich selbst frisch atmen.

Meine persönliche Wiederbelebung – Schreiben. Schreiben ist für mich wie atmen. Ein Stück Sicherheit in mir, trotz unruhigen Zeiten – noch immer. Während ich die Unsicherheit nicht abstellen kann, kann ich doch mit Sicherheit atmen. Worte atmen. Den Schreibseelenhunger mit einem Buchstabensüppchen beleben. Mich Wiederbeleben.

©Martina Väth

 


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Mir selbst eine Freundin sein….

Kann ich das? Mir selbst eine Freundin sein? Wie geht das überhaupt?

Kann ich mich ganz auf mich verlassen? Mich selbst in die Arme schliessen und mir einen Weg aufzeichnen?

Mich trösten wenn ich Halt suche? Mir selbst meinen Schmerz und Kummer anvertrauen und sicher sein, dass ich einen Ausweg finde? Mich zu den richtigen Leute hin begebe? Mir von den richtigen Personen Rat und Schutz hole?

Mich selbst lenke, stütze und schütze – so wie ich das mit meiner besten Freundin tun würde?

Meine Zeit nutzen und mich selbst voran bringen? Schritt um Schritt? Mich selbst lenke? Mit meinem Vertrauen in Mich? Ist da genügend Gehör von mir? Meiner inneren Stimme vertrauend?

Wem sollte ich mehr vertrauen als mir Selbst?

Nur wenn ich mir selbst eine gute Freundin bin, kann ich mit mir zufrieden meine Zeit verbringen. Mich freuen und mich erfüllt fühlen. Glück aus mir Selbst empfinden. Und lächelnd mir im Spiegel begegnen.

Und sehe ich mich so wie mich meine Freunde sehen? Mit der selben Wertschätzung? Oder mache ich mich kleiner???

Ich werde einmal mehr meinen Freunden zuhören. Damit ich etwas mehr über mich erfahre…….


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Erinnern was mir am Herzen liegt….

Diese Überschrift kam mir in den Sinn, als ich über die fb Aktion, fünf Tage ältere Bilder zu posten, nachdachte.

Zuerst war da ein wenig Widerstand.

Dann interessierte es mich doch und ich began in Fotoalben zu blättern.

Plötzlich erfasste mich Entdeckergeist und ich ließ mich ein auf dieses Projekt. Begeisterstes suchen und finden entfachte sich bei mir.

Dabei fiel mir dieses Foto auf und es bekommt nun hier einen besonderen Platz. Denn der Platz an welchem dieses Bild entstand ist an sich schon ein Besonderer. Zumindest für mich.

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Wenn ich dieses Foto betrachte, so erlebe ich noch einmal den Ort an welchem es entstand. Ein Ort der mein Herz tief berührte. Musik….. ich sitze hier und lausche. Musik…. klassische Musik eines Streichorchesters und eine Akustik die mich verzaubert. Ein Ruhepol inmitten einer quirligen Stadt. Viele Touristen und lebhafte Strässchen. Eine Biegung weiter dieser Innenhof, der mich magisch anzog. Der mich wegzog von der Quirrelei und mir eine Seelenoase schenkte. Es ist der Innenhof der Musikakademie in Sienna (Toskana)

Wenn ich dieses Bild betrachte, so leuchtet mein Herz …. im selben Moment denke ich, (wer will sowas denn lesen, und wische den Gedanken beiseite) Ich will es lesen! Ich – und am meisten möchte ich mein Herz damit berühren – stets aufs Neue, damit ich es nie mehr vergesse – wie wichtig Musik in meinem Leben für mich ist. Wie sehr meine Musikerseele sich nach diesem Ausdruck der Musiksprache sehnt. Ein Geschenk an mich selbst. Das wieder mehr zu beleben was mir innewohnt. Raum zu geben und wachsen lassen. Es ist der Atem meiner innewohnenden Kraft und nicht kitschig. Und dieses Blog trägt den Namen dazu, diesen Impulsen mehr Raum einzuräumen.

So fand ich einen großen Schatz in der Aktion.


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Morgenruhe

Beim Spaziergang in der Frühe.

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Nebelschleier ziehen durch

dazwischen Schafe. Eine große Herde.

Friedlich beäugen wir uns gegenseitig

Die Ruhe der Weide im Sonnentau, lässt den Nebel verblassen

weich zeichnet sich die Landschaft darin.

Waldrand, Moos, Wiese, Licht

und die Schafe – natürlich Natürlich

und Ich?

Bin ich authentisch?

Stehe ich für mich ein?

Mitten in der Morgenruh-Friedlichkeit, sitzt ein Rabe, zwischen all den Schafen.

Und behalten ihre Natürlichkeit, natürlich

der Rabe und die Schafe.

Wir gehen unseren Weg

Xenia und Ich – weiter,

mit einem Bild des Friedens, der Akzeptanz.

© Martina Väth

(P.S. ein Bild gibt es leider nicht, Handy blieb zu Hause)


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Kraftquellen….

…finden sich, wenn man am wenigsten damit rechnet.

So war ich unterwegs. Stets einen Fuß vor den anderen setzend in dieser berührenden Natur.

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Von einem Kirchlein wurde mir berichtet. Dort hinten irgendwo…. Und ja, ich war da hinten. Da stand ein Kirchlein.

Aber MEIN Kraftort war nicht dort.

Sondern hier:

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So setzte ich mich auf einen Stein und lauschte dem Tosen. Musik in meinen Ohren. Ein Klang, der mein Herz berührte. Und als ich wieder aufstand war Musik in meinem Inneren. Und auf meinen Lippen.

© Martina Väth

 


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Zurück …

…aus den Bergen und dem Blog.

Seit ich auch facebuch nutze, ist mir das bloggen etwas abhanden gekommen. Doch ist in mir der Wunsch, meinen Blog wieder mehr mit Leben zu füllen. Der Austausch ist mir wichtig und auch die Möglichkeit, meine Gedanken zu äußern. Einige Freundschaften sind darüber schon entstanden und das möchte ich gerne weiterpflegen. In welchen Zeitabständen ich dies tue, behalte ich mir noch vor. Doch bemerke ich, dass fb keine Alternative ist. Es geht zwar schneller und ich nutze es gerne weiterhin, doch der Austausch auf dem Blog ist mir mindestens so wichtig. Wenigstens eine Wochenpost nehme ich mir vor….. und vielleicht wird es ja von alleine mehr 🙂

Und so liegt mir diese Post am Herzen oder zu Füssen 🙂 und juckt mich in den Fingern, deshalb nun schreibe ich hier…….

P1020892 Angefüllt mit tausend Gedanken, Eindrücken, Ideen bin ich wieder Zuhause.  Diese Fülle, welche sich gerade in den kleinen Dingen verborgen hält, bis wir ihr Raum geben.

Tausend Gedanken wollen umgesetzt werden und ich bin froh um diese Wegbegrenzung, die auch meine Gedanken in einen Weg bahnt. Die Natur als Metapher nutzen, das ist mir schon oft gelungen. So weiss ich eine Möglichkeit, mich damit selbst zu lenken. Und ja – wenn es mir zu eng wird…. suche ich mir einfach ein neues Bild. 🙂

 

 

P1020864Die Freiheit meiner Hündin zum Beispiel. Sie darf sich frei bewegen und die Landschaft erkunden. Manchmal wünsche ich mir den Tatendrang meines Löwen-Terrier-Mädels. Die Begeisterung schaue ich mir ab….. Die Lebensfreude wirkt ansteckend, sowie die Neugierde.

Doch so interessant die Landschaft und Anderstierwelt dort für meine Hündin ist, so ist sie stets mit einem Auge oder Nasenflügel bei mir. Dieses Vertrauen meiner Hündin in mich, macht mich manchmal sprachlos.

 

 

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Von oben in die Weite blicken…. aus anderer Perspektive betrachtet, erscheint manches leichter, beschwingter, heiterer, selbstverständlich, ruhiger, bezwingbar. Und das was unbezwingbar scheint, lässt sich aus der Nähe betrachtet bezwingen, erklettern, ersteigen. Ach ja – die Berge und ihre Metapher welche dabei entstehen…..

 

 

 

 

 


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Nach Österliches… oder hinter dem Fasten

….wird fleißig gearbeitet.

Mal mehr und mal weniger. 🙂

Beim Bloggen zum Beispiel ist es momentan eher weniger. Dabei ist es mir wichtig, die hinzugewonnenen Kontakte zu halten und zu pflegen.

Von Zeit zu Zeit ist mein Rückzug jedoch so etwas, wie Tulpenzwiebel im Winter. Sie ruhen und arbeiten doch……  Und jetzt, wenn ich in meinen Garten blicke…. sehe ich die grünen Blätter aus der Erde ragen. Ich freue mich am Grün! Und doch, möchte ich gerne daran zupfen und Sonne schicken – damit die Knospen schneller sprießen und ich die Farbe der Blüten erkennen kann. ….. Noch sind sie grün die Tulpen und das was sonst noch so in der Erde steckt. Im Unter-der-Erde-Grund, wollen auch die Neidwürmer nagen – und doch können diese meinen Zwiebel nicht länger daran hindern, zu dem heranzureifen was an Leuchtkraft darin geborgen ist. …..

Und so lerne ich über den Neid hinauszuwachsen.

P1150182© Martina Väth


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Andersfasten Fünf und Sechs

Nun – da ich die Woche „Fünf“ nichts gepostet habe zum Thema: Fasten….. mache ich jetzt das Ganze eben im nachhinein. Denn eines kann ich sagen: Gefastet habe ich „auf Teufel komm raus….. “  🙂   Oder besser gesagt „T´Shirts kommt raus…“  Und deshalb nenne ich meine Fastenwoche Fünf

Kleider fasten

😉 Nein – nicht was Ihr denkt!

Ich trage Kleidung! Die Sonne scheint, aber für Bikini oder so ist es dann noch noch ein bißchen frisch.

Nein ich faste „alte Klamotten“! Aussortieren ist dran. Platz für Neues schaffen. Und da ich so schlecht etwas wegwerfen kann, habe ich eine Idee was ich mit den „ollen T`Shirts und so“ machen kann. Das zeige ich dann andermal.

Denn jetzt ist ja schon Woche Sechs und ich bin am überlegen……. was ich fasten könnte. Ehrlich gesagt gehen mir langsam die Fastenideen aus. Hmmmmm – denk, grübel, überleg……

Ich faste – mich selbst Einschränken durch Ablenkung

Wie ich darauf komme? Nun – Ich gebe gerne Dinge, die scheinbar wichtig sind den Vorrang. Und schiebe meine „für mich Bedeutsames“ in den Hintergrund. Zum Beispiel: Das Wohnzimmer, die Küche, der Garten, die Wäsche….. sind im Vordergrund und dürfen jetzt mit einem Prätikat „später“ versehen werden. Dafür bekommen die Nebenbei-Laufenden-Arbeiten Priorität! Jawohl!! 🙂  Das Gütesiegel „Jetzt – Wichtig – Meins“! Mein Zimmer gestalten. Platz schaffen, damit ich genügend Raum habe um mich mit meinem Papierkram auszubreiten, inklusive Ideen und Gedankengut. Mein Fachbuch weiter bearbeiten. Und bemerke: dass Woche Fünf und Sechs tatsächlich zusammen gehören.

Ich bin dann mal im Vordergrund! 🙂


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Eine etwas andere Art des Fastens

Die Fastenzeit werde ich dieses Jahr nutzen. So habe ich es beschlossen. Es wird kein fasten im Sinne von Kalorienreduktion sein. Es wird ein fasten von ganz anderer Art werden. Dies kam mir heute spontan in den Sinn.

Ich werde die Fastenzeit dieses Jahr bewusst nutzen – um mich von alten Gewohnheiten zu lösen.

Ich muss mich nicht länger Negativen Gesprächen ausliefern. Ich löse mich davon mir Gespräche anzuhören, in denen die Erhaltung zum Leiden darin versteckt sind. Gespräche, in welchen keine Lösungen oder Kompromissebereitschaften ersichtlich bzw. vorhanden sind. Denn wenn diese Grundvorraussetzungen fehlen, kostet das Gespräch vor allem eines „Energie“!

Das ist also der erste Punkt in meiner Fastenreihe:

Ich faste negative Gespräche!

Als Titel wähle hierzu „Schutz vor Energiefresser“

Ich lasse los……

Erlaube mir Tränen dazu und gönne mir statt der Energie für andere, ein Stückchen Selbstliebe. Selbstliebe in Form von Zeit. Eine Zeiteinheit für eine persönliche Ruheoase. Zeit für eine kleine visualisierte Entspannungsreise.

Dabei sehe ich mich inmitten einer grünen, frischen Wiese. Drei Pferde grasen darauf. Sie gehen gemächlich grasend in satter Zufriedenheit. Eine große Ruhe liegt in dem Bild.

Habt ihr schon Mal Pferden beim Grasen zugesehen und zugehört? Das leise Ratschen, wenn sie sich vorwärts fressen?

Ich sehe und lausche den drei Pferden und lasse die Ruhe, die von diesem Bild ausgeht, auf mich wirken. Mitten drin unter den Pferden, lasse ich mich berühren von der Ruhe und der Kraft die davon ausgeht. Darüber der Himmel in sanftem wasserblau. Vereinzelnde Wölkchen ziehen ruhig vorbei. Ich lege sorgsam auf das Eine odere andere Wölkchen etwas von meinen Sorgen darauf, gerade soviel, dass die Wolke es noch halten kann. Sehe dabei zu, wie die Last davonschwebt. Spüre wie es leichter wird. Ich sehe den Wolken nach. Behalte diesen Augenblick tief in meiner Seele verankert und bedanke mich bei der Natur für seine Unterstützung. ©Martina Väth

Bedanke mich auch bei mir, für meine Fantasie und entdecke die Kraft der Selbstheilung in meinen Bildern.

Freundschaften sind ein höchstes Gut an dem ich telnehmen darf.

Und manchmal sind Freundschaften wie diese Wölkchen. Ich fühle mich eingebunden in Freundschaft verbunden. Und verbunden mit der Natur.

An dieser Stelle sage ich: DANKE